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Zahl der Projekt-Offerten steigt

Stundenlohn für ITK-Projektarbeit steht unter Druck

12.10.2010 | Redakteur: Katrin Hofmann

Stefan Symanek von Gulp: „Die berufliche Auslastung der IT-Experten stimmt optimistisch.“
Stefan Symanek von Gulp: „Die berufliche Auslastung der IT-Experten stimmt optimistisch.“

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Zwar stieg die Nachfrage nach externer ITK-Projektunterstützung seit Jahresbeginn. Das schlägt sich auch in der Erwartung der IT-Experten an ihre Stundensätze nieder. Die Auftraggeber jedoch erhöhen aktuell sogar den Preisdruck.

70 Prozent der IT-Freiberufler und -Dienstleister waren im ersten Halbjahr 2010 zu 81 bis 100 Prozent ausgelastet, ergab eine Online-Umfrage der IT-Projektbörse Gulp. Auch steigt die Nachfrage von ITK-Outsourcing-Projekten seit Jahresbeginn stetig. Besonders im Juli, August und September konnten IT-Experten ihre Auftragsbücher gut füllen.

Entsprechend positiv blicken diese auf ihre möglichen künftigen Stundensätze: 40 Prozent der 500 Befragten sagen, dass diese in absehbarer Zeit steigen. Lediglich elf Prozent rechnen mit fallenden Preisen. Diese Dienstleister gehörten mit großer Wahrscheinlichkeit zu den externen Spezialisten, die im ersten Halbjahr 2010 nicht gut ausgelastet waren, erklärt Gulp-Marketingleiter Stefan Symanek. Das waren gemäß der Studie zirka 21 Prozent, die nur bis zu 60 Prozent ihrer Zeit verplant waren. „Auch mehr als 12.000 Projektanfragen pro Monat (die aktuell zu verzeichnen sind) sind natürlich keine Garantie dafür, dass jeder verfügbare IT-Experten ein Stück vom Kuchen abbekommt“, so Stefan Symanek. „Eine Ausgewogenheit bei der Projektauslastung ist mehr die Ausnahme als die Regel. Dies stellt besondere Herausforderungen an Zeitplanung und persönliche Kalkulation.“

Auftraggeber sind knausrig

Ob sich allerdings die Hoffnung auf einen Aufwärtstend bei der Entlohung tatsächlich erfüllt, ist durchaus fraglich. Zwar haben die IT-Auftragnehmer ihre durchschnittlichen Honorarvorstellungen im August 2010 bereits um einen Euro auf 71 Euro erhöht. Allerdings sei das „mutig“, so Symanek, denn die Kunden achten immer stärker auf den Preis – obwohl sie vermehrt nach Unterstützung suchen.

Wieviel die Kunden zu zahlen bereit sind und wie hoch die geforderten Stundensätze ausfallen (je nach Einsatzgebiet des Auftragnehmers), erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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