Startup Company Mood

Stimmung im Keller? Das muss nicht sein

| Autor: Sylvia Lösel

Gute Stimmung im Team – bei CompanyMood ist der Name Programm.
Gute Stimmung im Team – bei CompanyMood ist der Name Programm. (Bild: Companymood)

Wie kommt man auf die Idee, ein Stimmungsbarometer für Firmen zu entwickeln? Orlando Policicchio, Mitgründer des Startups CompanyMood erläutert die Idee und die Ziele. Immerhin steigern zufriedene Mitarbeiter nicht nur die Produktivität eines Unternehmens.

Unternehmen mit zufriedenen Mitarbeitern profitieren von einer um bis zu 31 Prozent gesteigerten Produktivität, 37 Prozent höheren Vertriebsumsätzen und der dreifachen Kreativität. Doch wie misst man, ob die eigenen Mitarbeiter zufrieden sind? Dafür hat CompanyMood das Stimmungsbarometer entwickelt, das es sowohl als App, in einer Browser-Version als auch für Terminals gibt. Neben der Stimmungs-Analyse können Kommentare abgegeben, sowie Feedback und Ideen kommuniziert werden. Automatisierte Reports sowie ein Branchenvergleich ergänzen die Lösung. Gegründet wurde CompanyMood von Markus Schwed und Orlando Policicchio.

Was 2012 als Projekt begann, führte 2014 zur Firmengründung. Bis Ende 2017 konnte das Startup mehr als 850 Firmen quer durch alle Branchen für seine Lösung begeistern. Die Lösung gibt es als gratis Starter-Paket sowie in einer kostenpflichtigen Basis- und Pro-Variante.

Orlando Policicchio und Markus Schwed sind die Gründer von Companymood.
Orlando Policicchio und Markus Schwed sind die Gründer von Companymood. (Bild: oliverjungmann.com)

ITB: Wie kamen Sie auf die Idee CompanyMood zu gründen?

Policicchio: Mein Mitgründer Markus Schwed hat bei einem ehemaligen Arbeitgeber zwei wichtige Teammitglieder durch Kündigung verloren. Beide Teammitglieder waren über längere Zeit in ihren Projekten unzufrieden, und niemand hatte es bemerkt. Team und Führungskräfte waren von den Kündigungen überrascht, und so überlegte man sich, wie man dies in Zukunft verhindern könnte. Ab da begann das Team, seine wöchentliche Stimmung mit einem Punktesystem von 1 bis 10 auf einem Flipchart zu markieren und negative Punkte zusammen zu besprechen. Als die Firma dann in neue und verglaste Büroräume umzog, musste eine digitale Version her. Das war die Geburtsstunde der Idee hinter CompanyMood. Als das Tool dann durch Mund­propaganda bekannter und auch von befreundeten Unternehmen genutzt wurde, haben wir uns entschlossen, die Idee in einem Startup auszugründen.

ITB: Was sind ihre Ziele, beziehungsweise die nächsten Schritte?

Policicchio: Wir möchten natürlich ein möglichst profitables Unternehmen aufbauen und un­sere Plattform immer weiter verbessern. Ursprünglich gestartet um den deutschsprachigen Markt zu bedienen, arbeiten wir aktuell mit über 800 angemeldeten Unternehmen aus 23 Ländern zusammen. Die Größe unserer Kunden variiert zwischen Startups ab 30 Mitarbeitern, dem Mittelstand mit mehreren hundert und Konzernen mit 1.000 und mehr Mitarbeitern. Die nächsten Jahre möchten wir strategische Partnerschaften festigen und unsere Lösung optimieren. Das Thema AI wird eine große Rolle spielen. Machine Learning, Textanalyse und daraus resultierende Voraussagen (Predictive Analytics), werden wichtige Themengebiete sein. Insgesamt wollen wir CompanyMood im jungen HR Tech und People Analytics Markt langfristig etablieren.

ITB: Warum haben Sie sich für die Comteam-Plattform entschieden?

Policicchio: Comteam und die Growr-Plattform bieten uns die Unterstützung, die Startups zu ­Beginn Ihres Wachstums benötigen. Sie stehen uns mit Rat und Tat zur Seite und arbeiten auch mit Ihren Kontakten daran, uns für benötigte Lösungen und Herausforderungen mit erfahrenen Experten zusammenzubringen. Meist finden sich diese auch bei anderen Startups im Netzwerk. Zudem bemüht sich Comteam darum, unsere Lösung zu promoten und empfiehlt CompanyMood, wenn bei einem Partner etwa die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und der Mitarbeiterbindung eine Rolle spielt. Nicht zuletzt punktet Comteam bei mir persönlich auch mit einem freundlichen und kompetenten Team, das man schnell ins Herz schließt.

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