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Neuer APS-C-Sensor, 4K-Video und KI-Funktionen

Sonys Alpha 6400 gibt Gas

| Autor: Sylvia Lösel

Ein um 180 Grad neigbares LCD-Display mit Touchscreen soll Selfies und die Bedienung erleichtern.
Ein um 180 Grad neigbares LCD-Display mit Touchscreen soll Selfies und die Bedienung erleichtern. (Bild: Sony)

Die neue Sony Kamera Alpha 6400 glänzt durch umfangreiche Verbesserungen beim Autofokus. Aber auch für Video-Enthusiasten hält sie einige neue Funktionen bereit. Als Grundlage für sämtliche Features dient der neu entwickelte APS-C-Sensor, der in der Kamera zum Einsatz kommt.

Die neue Sony-Kamera Alpha 6400 ist mit einem neu entwickelten APS-C-Sensor ausgestattet, der mit 24,2 Megapixel auflöst und dem ein BIONZ-X-Bildprozessor zur Seite steht. Gefüttert mit einigen Bildverarbeitungsalgorithmen der Vollformatkameras von Sony, gelingt es, das Rauschniveau niedrig und die Detailauflösung hoch zu halten.

In den Mittelpunkt der neuen Features rückt Sony den Autofokus. Die Alpha 6400 ist mit 0,02 Sekunden Reaktionszeit extrem schnell beim Fokussieren. Mit jeweils 425 Phasen- und Kontrastautofokuspunkten, die nah beieinander über rund 84 Prozent der Sensoroberfläche verteilt sind, deckt die Kamera den größten Teil des Sucherbildes ab. Gemeinsam mit der Power des neuen Prozessors berechnet die Kamera die Position des Motivs und führt entsprechend den Schärfepunkt mit – egal wie schnell sich das Motiv bewegt. Die Kamera schafft mit dieser Funktion bis zu elf Bilder pro Sekunde, ansonsten sind 116 JPEG-Fotos oder 46 RAW-Fotos in Folge möglich. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz wurde der Augenautofokus zudem weiter entwickelt. So erkennt die Kamera bei Personen beide Augen und berechnet die nächste Position dieser voraus. In allen Autofokus-Modi werden diese scharf gestellt. Im AF-C und AF-A-Modus kann manuell gewählt werden, ob die Kamera das linke oder rechte Auge scharfstellen soll. Ab Sommer 2019 gibt es dann die Augenautofokus-Funktion speziell für Tiere per Firmware Update.

Das „Real Time Tracking“ ist eine weitere Spezialität der neuen Alpha 6400, die das Nachfolgemodell der Alpha 6300 ist. Damit kann ein Gegenstand, der einmal in den Fokus gerückt wurde, präzise verfolgt werden. Die Objekterkennung bezieht Farben, die Entfernung, Muster wie die Helligkeit sowie räumliche Informationen in die Bewegungsvorausberechnung ein. Das Ergebnis: Einmal erfasst, lässt der Autofokus sein Motiv nicht wieder los.

Der normale ISO Bereich findet bei ISO 32.000 seine Grenze, ist aber auf ISO 102.400 erweiterbar.

4K Video mit Hybrid-Autofokus

Auch im Video-Modus kann die Kamera punkten. Full Pixel Readout, kein Pixel-Binning und internes 4K (QFHD: 3.840 x 2.160) sind Stichworte, die Video-Profis aufhorchen lassen. Der „Fast Hybrid Autofokus“ ist für Videos optimiert. Das Scharfstellen erfolgt sanft, sodass die Nachfokussierung nicht auffällt. Der Fokus bleibt auch auf dem richtigen Punkt, wenn im Vordergrund andere Objekte ins Bild rücken.

Dank des Hybrid-Log-Gamma (HLG)-Profils, das erstmals in einer APS-C-Kamera von Sony zum Einsatz kommt, können Videos ohne Umwege auf kompatiblen HDR-Fernsehern abgespielt werden – in 4K-Qualität. Um all diese Möglichkeiten ausreizen zu können, ist allerdings die richtige Speicherkarte vonnöten (mind. Class 10 SDHC/SDXC für XAVC S / UHS Class 3 mindestens für 100Mbit/Sek Aufnahmen).

Der LCD-Monitor mit 921k-Auflösung ist um 180 Grad nach unten schwenkbar. Zentrale Funktionen lassen sich per Touch auf dem Monitor steuern. „Touch Pad“, „Touch Focus“, „Touch Shutter“ und das neue „Touch Tracking“, welches schnell das „Real Time Tracking“ aktiviert, gehören beispielsweise dazu. Wer in puncto Bildkontrolle auf den Monitor verzichten möchte, nutzt den XGA-OLED-Sucher. Dieser hat einen Dioptrienausgleich von -4,0 bis 3,0 dpt.Auf die Kamera passen Objektive mit dem Sony-E-Bajonett. Einen optischen Bildstabilisator gibt es nicht.

Die acht Bedienknöpfe am Kamera-Body lassen sich frei belegen. Insgesamt stehen 89 Funktionen zur Auswahl. Um angesichts der Vielfalt nicht den Überblick zu verlieren, lassen sich Favoritenfunktionen über „My Dial“ und „My Menu“ separat hervorheben.

Das Gehäuse der Kamera besteht aus Magnesium und ist staub- und feuchtigkeitsabweisend. Mit der neuen „Imaging Edge Mobile“-App lassen sich ab März Fotos und Videos kabellos und direkt von der Kamera auf Smartphones oder Tablets übertragen.

Unverbindliche Preisempfehlung und Verfügbarkeit

  • A6400: 1.049 Euro ab Februar 2019
  • A6400 & SELP1650 (Zoomobjektiv mit Brennweite von 16-50 mm): 1.149 Euro ab Februar 2019
  • A6400 & SEL18135 (Weitwinkel, Teleobjektiv mit Brennweite von 18-135 mm): 1.449 Euro ab Februar 2019
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