Stiftung Warentest: Wearables Smartwatches im Test: Drei erste Sieger

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Der Markt für Wearables ist groß: Mit Smartwatches wollen die Hersteller sowohl Fitness-Jünger als auch Kommunikations-Fans abholen. Mit welchen Modellen gelingt ihnen das am besten?

Die Stiftung Warentest hat Smartwatches getestet.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Die Stiftung Warentest hat Smartwatches getestet.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Smartwatches haben sich über die Jahre von Gadgets wechselhafter Qualität hin zu verlässlichen, überwiegend guten Begleitern entwickelt. Das zeigt ein Vergleich schlauer Uhren in „Stiftung Wartenest“ (Ausgabe 6/25). Das Testfeld von 24 Smartwatches teilt sich in 18 gute und 6 befriedigende Geräte auf.

Die Smartwatches beherrschen nicht nur Fitness- und Gesundheitsfunktionen von der Schrittzählung über die Pulsmessung bis hin zur Schlafanalyse sowie teilweise Sonderfunktionen für Sportler. Sie bieten auch andere Features, die sich etwa um Kommunikation (Signalisierung von Nachrichten und Terminen) und Smartphone-Steuerung (Musikplayer oder Kamera) drehen.

Testsieger überzeugen bei Kommunikation und Fitness

Zugleich sehr gute Kommunikations- und Fitnessfunktionen bieten die drei Testsieger: Die Apple Watch Series 10 Aluminium (GPS) 46 mm für 467 Euro, Google Pixel Watch 3 (Bluetooth/WLAN) 45 mm für 421 Euro und die Samsung Galaxy Watch Ultra für 416 Euro. Sie alle erreichen die Gesamtnote 1,6.

Der Preistipp der Warentester, die Samsung Galaxy Watch FE kostet nur 163 Euro, ist insgesamt kaum schlechter (Gesamtnote 1,7) als die Testsieger und schneidet in den Teildisziplinen Fitness und Kommunikation ebenfalls jeweils sehr gut ab. Die günstigste gute Smartwatch (Gesamtnote 2,3) ist die Xiaomi Redmi Watch 5 Lite für 50 Euro.

Muss die Smartwatch auch Wellnessratgeber sein?

Viele Anbieter bewerben ihre Uhren nicht nur als verlässlichen Trainingspartner, sondern auch als Wellnessratgeber: Sie sollen den aktuellen „Energiepegel“ anzeigen, an Atemmeditationen erinnern oder streuen Lebensweisheiten ein, erklären die Warentester.

Ob man das alles nun für einen achtsamen Lebensstil braucht, oder ob die ständigen Benachrichtigungen am Handgelenk da eigentlich eher kontraproduktiv sind, muss jeder Nutzer selbst entscheiden.

Muss es überhaupt eine Smartwatch sein?

Gleiches gelte für die Frage, ob man eigentlich ein Extra-Wearable wie eine Smartwatch überhaupt braucht; denn die Produktion der Geräte mit ihren Chips verschlingt viel Strom und Wasser.

Wer nur Schritte zählen möchte, kann dies auch mit dem Smartphone tun. Und: Pulsmessen funktioniert im Zweifel auch ganz klassisch mit dem Finger am Handgelenk.

Nachhaltigkeitstipps der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat noch drei weitere Nachhaltigkeitstipps, wenn es um Smartwatches geht:

  • 1. Kompatibilität: Nicht jede Smartwatch arbeite mit jedem Smartphone-Betriebssystem zusammen. Deshalb vorher informieren, um einen Fehlkauf zu vermeiden – auch und vor allem, wenn bald der Kauf eines neuen Telefons ansteht.
  • 2. Weiternutzen: Ältere Smartwatches, die mit der ursprünglichen Hersteller-App nicht mehr funktionieren, können in vielen Fällen mit der kostenlosen Open-Source-Anwendung Gadgetbridge weiter genutzt werden. Die Anwendung ist im alternativen App-Store „Fdroid.org“ erhältlich.
  • 3. Gebrauchtkauf: Auch ein Gerät aus zweiter Hand kann eine Option sein, die Umwelt und Geldbeutel schont. Inzwischen gibt es auch generalüberholte (refurbished) Smartwatches.

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