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Brainloop Dox: Lösung für größere Unternehmen
Die Server von Brainloop stehen in Deutschland, die Rechenzentren sind nach ISO 27001 zertifiziert. Auch hier gibt es für den Schutz des Zugangs eine 2-Faktor-Authentifizerung. Der komplette Traffic zwischen dem Rechenzentrum und den Desktop-Anwendungen oder mobile Apps wird per 256 Bit SSL/TLS 1.2 geschützt, auf dem Server oder den Endgeräten sind die Daten per 256 Bit AES GCM verschlüsselt.
Brainloop nennt Preise nur auf Anfrage, mindestens müssen Lizenzen für 50 Nutzer eingekauft werden. Jeder Anwender erhält dabei 25 GByte Speicherplatz. Dateigrößen für gespeicherte Daten sind unbegrenzt, jedes geteilte Dokument kann zudem in Versionen kontrolliert werden. Die Lösung lässt sich außerdem in Unternehmensrichtlinien integrieren, etwa indem Nutzer global verwaltet oder API-Schnittstellen genutzt werden können.
SSP Secure Data Space: Cloud zum selber Hosten
Die Cloud-Lösung von SSP Europe will in erster Linie den lokalen „Wildwuchs“ wie FTP-Server oder andere Einzellösungen ablösen, nicht zwingend andere Cloud-Systeme ersetzen. Die Cloud-Lösung erlaubt einen gesicherten Datenaustausch für interne und externe Partner. Auch hier ist einer der großen Vorteile die Entlastung der E-Mail-Server, indem Dateien nicht an Mails angehängt, sondern über die Cloud-Lösung freigegeben werden. Neben der Windows-Version gibt es auch mobile Apps für iOS und Android.
Ein großer Vorteil von SSP Secure Data Space ist, dass sich die Lösung auch auf einem lokalen Windows- oder Linux-Server installieren lässt. Damit können Unternehmen die komplette Kontrolle übernehmen und müssen sich nicht auf die Sicherheit der Cloud-Anbieter verlassen. SSP nennt keine Einzelpreise, Interessierte sollen mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen.
HornetDrive: Dropbox-Alternative aus Hannover
Mit 2,38 Euro pro Nutzer und Monat ist HornetDrive preislich eine enorm interessante Lösung für Unternehmen. Jeder Nutzer erhält dafür 10 GByte Speicherplatz und alle üblichen Funktionen wie automatische Versionierung, Datenverteilung per Download-URL oder die Integration als Netzwerklaufwerk. Dazu kommt eine Rechteverwaltung, mit der der Nutzer bestimmen kann, wer die Daten lesen, beschreiben, löschen oder sehen kann.
HornetDrive gibt es für Windows, Android und iOS und kann Daten auch lokal offline vorhalten, so dass etwa Dokumente auch ohne aktive Internetverbindung genutzt werden können. Die Lösung nutzt für die lokale Sicherung eine symmetrische 256-Bit-AES-Verschlüsselung, der notwendige Schlüssel wird wiederum im asymmetrischen Verfahren erstellt.
Alle Informationen werden zudem per End-to-End-Verschlüsselung geschützt, damit auch im Transfer kein Unbefugten die Informationen auslesen können. Neben der Business-Version gibt es auch eine Enterprise-Variante, diese kostet ab 10,71 Euro pro Monat und gibt dem Nutzer 100 GByte Speicherplatz.
iDGARD: Die mit der „versiegelten“ Cloud
Der Münchner Anbieter iDGARD will vor allem durch seine Technik der versiegelten Cloud beeindrucken. Damit meint der Anbieter eine eigens patentierte Sicherheitsfunktion, die „durch technische Daten sicherstellt, dass niemand auf die Daten zugreifen kann“. Details zum Sicherheitskonzept finden sich auf einer Landing Page.
iDGARD ist in drei verschiedenen Varianten erhältlich, die kleinste Version startet ab 8,95 Euro im Monat und beinhaltet eine Volllizenz sowie fünf Gastlizenzen für Partner und Kunden. Gäste können die Dokumente hoch- und herunterladen, sowie Nachrichten schreiben oder chatten. Nach einem bestimmten Zeitraum kann der Zugriff automatisch entzogen werden, der Gast hat dann keinen Zugriff mehr.
iDGARD bietet eine ganze Reihe an Optionen und Funktionen, die Kunden zusätzlich hinzubuchen können. Dazu gehören etwa mehr Speicherplatz oder ein Token-Generator, mit dem sich der Zugriff besser schützen lässt.
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