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Mobile Network Security von Trend Micro Sicherheit für mobile Netze

| Autor: Melanie Staudacher

Trend Micro kündigt die Lösung Mobile Network Security für mobile Netze an, die Netzwerk- und Endpunktschutz für private IoT- und 5G-Netze bietet. In den Endgeräten kann die Lösung als SIM-Karte oder Software-Java-Applet implementiert werden.

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Private Mobilfunknetze finden vermehrt Anwendung für Unternehmenskunden. Zum Schutz der IoT-Geräte und 5G-Netze, arbeitet Trend Micro an einer neuen Lösung.
Private Mobilfunknetze finden vermehrt Anwendung für Unternehmenskunden. Zum Schutz der IoT-Geräte und 5G-Netze, arbeitet Trend Micro an einer neuen Lösung.
(Bild: © Hurca! - stock.adobe.com)

Udo Schneider, IoT Security Evangelist Europe bei Trend Micro
Udo Schneider, IoT Security Evangelist Europe bei Trend Micro
(Bild: Alex Schelbert)

Laut Trend Micro nutzen Service Provider und Systemintegratoren zunehmend gemeinsam genutzte und nicht lizenzierte Produkte, um private Mobilfunknetze für ihre Unternehmenskunden aufzubauen. Kein Wunder, schließlich versprechen private Netze geringe Latenzen und Interferenzen und hohe Sicherheit. „Von Einkaufszentren über Flughäfen und intelligente Fabriken bis hin zu Firmengeländen entwickeln sich private Netze zu einem immer beliebteren Weg, geschäftskritische Anwendungen am Netzwerkrand bereitzustellen. Die damit verbundene Komplexität kann jedoch zu gefährlichen Sicherheitslücken führen“, sagt Udo Schneider, IoT Security Evangelist Europe bei Trend Micro. Sicherheitsverantwortliche stünden vor der Herausforderung, mangelnde unternehmensinterne Fähigkeiten kompensieren zu müssen, um das Fachwissen im Bereich der IT-, OT- und CT-Sicherheit zu kombinieren.

Trend Micros Lösung: Mobile Network Security

Die Plattform zum Schutz von Mobilfunknetzen sei in Zusammenarbeit mit wichtigen Branchenakteuren, wie dem Telekommunikationsunternehmen Japan Communications, entstanden und besteht aus zwei Schlüsselelementen:

  • Network Protection: Basierend auf dem ETSI NFV-Framework bietet die Trend Micro Virtual Network Function Suite (TMVNFS) virtualisierte Netzwerksicherheit mit einer geringen Latenz über 4G, 5G, Narrowband-IoT und CAT-M. Die Lösung ermöglicht den Nord-Süd-Schutz zur Sicherung aller mobilen und IoT-Geräte im privaten Netzwerk. Und Ost-West-Schutz zur Sicherung des Netzwerkverkehrs zwischen Edge-Computing-Anwendungen und Netzwerksegmenten. Zudem umfasst TMVNFS unter anderem eine Zugriffskontrolle, virtuelles Patching, Intrusion Prevention, URL-Filterung, Blockierung bösartiger Websites, Botnet-C&C-Server sowie bösartiger Geräte und Anwendungskontrolle.
  • Endpoint Protection: Mobile Network Security ermöglicht Endgerätesicherheit für IoT-Geräte in zwei Formfaktoren – physische SIM-Karte und Software-Java-Applet. Endpoint Protection bietet neben weiteren Funktionen Geräte-Whitelisting, Geofencing, Firmware-Integrität, IMSI/IMEI-Sperrung, Zero-Touch-Bereitstellung, gegenseitige Authentifizierung, TLS-Schlüsselgenerierung, Geräteisolation, Datenverschlüsselung und Blockchain-Crypto.

Aktuell befindet sich Trend Micro bereits mit mehreren Service Providern in Proof-of-Concept-Projekten für Mobile Network Security. Durch die Zusammenarbeit mit Japan Communications konnte bereits ein Proof-of-Concept in einem Einkaufszentrum in Denver, Colorado, zur Sicherung der mobilen Endgeräte der Besucher implementiert werden.

Mobile Network Security kann für die Bereiche Smart Factory, Mobile Network, Connected Car und Connected Consumer eingesetzt werden. Im März 2021 wird die Lösung voraussichtlich allgemein verfügbar sein.

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Über den Autor

 Melanie Staudacher

Melanie Staudacher

Volontärin, Vogel IT-Medien GmbH