HP Wolf Security Secure by Design: PCs und Drucker von HP

Autor: Melanie Staudacher

Um Endgeräte wie Drucker und PCs auch im Homeoffice zu schützen, hat HP ein eigenes Security-Portfolio entwickelt. Mit HP Wolf Security bietet der Hersteller integrierte Sicherheit für die Hardware sowie Funktionen, um Schwachstellen zu beheben.

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Mit HP Wolf Security bezieht HP Sicherheitsaspekte bereits bei der Entwicklung von Hardware mit ein.
Mit HP Wolf Security bezieht HP Sicherheitsaspekte bereits bei der Entwicklung von Hardware mit ein.
(Bild: Sy_Sarayut - stock.adobe.com)

Laut HP ist die weltweite Anzahl der Cyberangriffe während der Pandemie um 238 Prozent gestiegen. Dabei waren Mitarbeiter, die mobil oder im Homeoffice arbeiten, ein besonders beliebtes Ziel für Kriminelle. Um die dadurch gestiegene Nachfrage nach einem Schutz für Endgeräte zu adressieren, stellt HP ein eigenes Security-Portfolio vor. HP Wolf Security umfasst PCs und Drucker mit Hardware-gestützter Endpoint Security Software sowie Services.

Was ist Security by Design?

Security by Design bedeutet, dass Hersteller bereits bei der Entwicklung von Hard- und Software Sicherheitsaspekte berücksichtigen. Dadurch können spätere Sicherheitslücken verhindert werden.

Mit kontinuierlichen Tests während der Entwicklung, speziellen Programmierverfahren und sicherer Authentifizierungen können Unternehmen Security by Design umsetzen. Die Sicherheit sollte über den gesamten Produktlebenszyklus relevant sein. Denn je weiter dieser voranschreitet, desto höher werden die Kosten, um Sicherheitslücken zu beseitigen.

Das neue Security-Portfolio ist in den folgenden Ausführungen erhältlich:

  • Security for Home umfasst Funktionen für Consumer-Geräte sowie für die separat erhältliche „HP Wolf Essential Security Software“.
  • Security for Business enthält Hardware-gestützte Sicherheitsfunktionen speziell für Unternehmen jeder Größe.
  • Pro Security umfasst Geräte, Software und Services für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).
  • Zu Enterprise Security gehören Geräte, Software und Services speziell für Organisationen und Behörden.

Die Produkte basieren auf den Zero-Trust-Prinzipien und nutzen moderne Technologien für selbstheilende Software, Identifizierung von Sicherheitsverletzungen und Eindämmung von Bedrohungen.

Was ist selbstheilende Software?

Bis zu mehreren Wochen kann es dauern, bis ein Software-Fehler erkannt und behoben ist. Mit selbstheilenden Funktionen erkennt die Software automatisch erste Anzeichen für einen Fehler und schreibt den Code um. Dabei überwacht sie von Anfang an die Abläufe im System. Sobald ein Ablauf durch fremde Software oder Viren geändert wird, merken dies die Lösungen und schreiben ein Software-Update.

Innerhalb der Enterprise Edition stellt HP Sure Access Enterprise bereit. Damit kritische Anwendungen vor Malware geschützt sind, setzt der Hersteller auf Isolationstechnologie. Dafür kommen Micro-Virtual-Machines zum Einsatz. Sie bilden einen virtuellen Raum zwischen der Anwendung und dem Host-PC. Die Applikation und die zugehörigen Daten sind auf diese Weise sicher vom Host-Betriebssystem und böswilligen Akteuren getrennt.

Für KMU bietet HP Funktionen zur Eindämmung von Bedrohungen auf Basis von Mikro-Virtualisierung sowie Schutz vor Malware auf Basis von Anti-Virus- und Identitätsschutz.

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Über den Autor

 Melanie Staudacher

Melanie Staudacher

Volontärin, Vogel IT-Medien GmbH