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29.07.2026

Cloud & Infrastructure: Wie Sangfor Speicher und Datensicherung neu denkt

KI-Workloads, wachsende Datenmengen und steigende Hardwarekosten zwingen Unternehmen dazu, ihre Infrastrukturstrategie neu zu bewerten. Sangfor setzt dabei auf zwei Stärken: intelligentes Memory Tiering und eine belastbare Integration mit Veeam.

Memory Tiering: Mehr Speicher für weniger Geld

Die Sangfor-Plattform kombiniert klassisches DRAM mit NVMe-Speicher zu einem gemeinsamen, logischen Speicherpool. Eine automatische Cold/Hot-Data-Erkennung analysiert kontinuierlich, welche Daten häufig benötigt werden und welche selten – und verschiebt sie entsprechend zwischen den beiden Ebenen, transparent für die virtuellen Maschinen.

Der Kostenunterschied ist erheblich: 1 TB NVMe kostet nur einen Bruchteil von 1 TB klassischem RAM, ein Verhältnis von rund 80:1. In der Praxis bedeutet das bis zu 100 % mehr Speicherkapazität bei bis zu 98 % geringeren Kosten. Aktivieren lässt sich die Funktion granular auf VM-Ebene, sodass sich unkritische Workloads auf die günstigere Ebene verlagern lassen, während geschäftskritische Systeme weiterhin auf reinem DRAM laufen.

Wichtig für eine realistische Einschätzung: Beim Zugriff auf die NVMe-Ebene ist mit einer Performance-Einbuße von etwa 10 bis 20 Prozent zu rechnen. Für Datenbanken mit hohen Latenzanforderungen bleibt reines DRAM daher die richtige Wahl. Der Mehrwert liegt darin, dass IT-Verantwortliche bewusst entscheiden können, wo sich der Kostenvorteil lohnt – statt pauschal überall teuren Arbeitsspeicher vorzuhalten.

Veeam Integration: Backup ohne Umwege

Ebenso zentral ist die Zusammenarbeit mit Veeam. Die Integration ist bewusst agentlos gestaltet: Veeam kommuniziert direkt mit der Sangfor-HCI-Infrastruktur, ohne zusätzliche Agenten auf den virtuellen Maschinen. Das reduziert Verwaltungsaufwand und verkleinert die Angriffsfläche.

Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: Bestehende Backup-Jobs, Retention-Regeln, Restore-Abläufe und Compliance-Vorgaben aus Veeam lassen sich unverändert übernehmen. Es muss nichts neu aufgesetzt und kein Team in neue Tools eingearbeitet werden. Bei geschäftskritischen Systemen wie Datenbanken oder SAP-Umgebungen ist das ein Vorteil, der sich in Projekten immer wieder bestätigt – die Migration verläuft, ohne dass am eingespielten Backup-Prozess gerüttelt werden muss.

Fazit

Weniger Speicherkosten, mehr Kapazität, und Backup-Prozesse, die einfach weiterlaufen: Memory Tiering und Veeam-Integration sind zwei konkrete Hebel, mit denen Unternehmen ihre Infrastruktur wirtschaftlicher gestalten, ohne an Verlässlichkeit einzubüßen.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne oder gehen Sie direkt auf den QR-Code, um eine persönliche Demo anzufordern.

Kontaktdaten:

·         Patrick-Douglas Bossack - Manager Channel DACH

mobile: +49 15111551856 / eMail: PDB@sangfor.com

·         Timo Grimm - PreSales Manager

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