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Baustelle Sage Software
Bei Sage wird seit geraumer Zeit an vielen Ecken und Enden umstrukturiert, nicht nur wie beschrieben beim Partnerprogramm, sondern auch im Portfolio. Zu den wichtigen Weichenstellungen im Jahr 2010 in diesem Bereich zählt bei Sage die Einführung von Cloud-Angeboten.
Dieser Geschäftszweig entwickelte sich offenbar nicht zur Luftnummer: Bereits heute vertreibt Sage mehr als 20 web-basierte Lösungen, die das klassische Lizenzgeschäft erweitern. Hierzu gehören zum einen so genannte Connected Services, die Software-Lösungen auf den PCs der Anwender durch zusätzliche Dienste aus dem Internet ergänzen. Zum anderen zählen auch Online-Dienste zu diesen Lösungen.
Durch diese will Sage neue Zielgruppen wie beispielsweise Existenzgründer und junge Start-ups ansprechen, die keine eigene IT-Infrastruktur aufbauen, sondern Software-Lösungen rein über das Internet nutzen wollen.
Portfolioänderungen
Wohl das umfangreichste SaaS-Projekt von Sage ist www.einfachlohn.de. IT-BUSINESS berichtete über den Start und legte dar, dass der Fachhandel von diesem Modell kaum profitieren kann.
Auf der anderen Seite wurden Reseller und Systemhäuser in das Vertriebskonzept für Sage ERP X3 umfassend eingebunden. Die neue Strategie ermöglicht es lokalen Systemhäusern, auch ERP-Kunden mit internationalen Standorten zu bedienen. Ist der Kunde international, das Systemhaus aber lokal aufgestellt, können eigene Ressourcen länderübergreifend durch die des Sage-Konzerns ergänzt werden.
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