Anbieter zum Thema
Stufen und Einflüsse

Partner der untersten Stufe werden künftig als „Sage Zertifizierter Partner” deklariert. Das bisher in der Partnerhierarchie darüber liegende Siegel „Solution Center“ wird im Zuge der Umstrukturierung entweder durch den Status „Sage Kompetenz Partner Gold“ oder „Sage Kompetenz Partner Platin“ ersetzt. (Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf die nebenstehende Grafik.)
Die Zuordnung zu Status und Kompetenz erfolgt über ein System, bei dem auch weitere Einflussfaktoren eine Rolle spielen, darunter Kundenreferenzen, Punkte nach dem so genannten Leo-Margenmodell des Herstellers, so dass auch beispielsweise die nachweisbare Kundenzufriedenheit in die Statusvergabe einfließt. Partnerstatus und Kompetenzen werden auf dem individuellen Partnerlogo getrennt voneinander ausgewiesen.
Wissen beweisen
Fachhändler müssen hierfür ihre Kompetenzen erst einmal unter Beweis stellen, beispielsweise in den Bereichen Warenwirtschaft oder Kundenmanagement.
Bestehende Partner müssen sich für ihren neuen Status einem Assessment unterziehen und werden nach strengen Kriterien bewertet. Um sich „Sage Zertifizierter Partner“ nennen zu dürfen, bedarf es mindestens eines zertifiziertes Mitarbeiters, der sich einer jährlichen Prüfung unterzieht.
An bundesweit 13 Schulungszentren kann hierfür eine etwa einstündige Online-Prüfung abgelegt werden. Hier wird die Spreu vom Weizen getrennt: Es geht um Grundlagenkenntnisse aus Bereichen wie Warenwirtschaft, Rechnungswesen oder SQL, verriet Heck.
Unternehmen, die sich „Sage Kompetenz Partner Gold“ nennen möchten, verfügen über mindestens drei Mitarbeiter mit einem sogenannten Experten-Zertifikat und nachweisbaren Kundenreferenzen in mindestens einem Kompetenzbereich (beispielsweise Warenwirtschaft). Für das Siegel „Sage Kompetenz Partner Platin“ sind mindestens sieben zertifizierte Mitarbeiter und mindestens drei Experten in speziellen Anwendungsbereichen sowie Kundenreferenzen notwendig. Der Partnerstatus gilt hier ebenfalls für ein Jahr.
Start ins neue Jahr
Die entsprechenden Schulungen werden bereits angeboten. Im Rahmen der bereits angelaufenen Migrationsphase haben Sage-Partner bis zum 30. April kommenden Jahres Zeit, die geforderten Schulungen zu absolvieren. Heck erhofft sich von den Neuerungen mehrere Vorteile:
- Der Partnerstatus soll klarer werden
- Kompetenzen werden auch für Kunden sichtbar
- Eine bessere Differenzierung zu anderen Sage-Partnern sei möglich
- Und eine bessere Zuordnung bei der Sage-eigenen Business-Partner-Suche sei dadurch gegeben.
Auf der nächsten Seite lesen Sie mehr zu weiteren strategischen Änderungen bei Sage Software.
(ID:2048719)