Durabook Z14I-HG Robuste mobile KI-Workstation von Durabook

Von Margrit Lingner 3 min Lesedauer

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Durabook hat mit der Z14I-HG eine leistungsstarke 14 Zoll große mobile Workstation für KI, Simulation und Datenverarbeitung in extremen Bedingungen vorgestellt. Im Inneren arbeiten Core-Ultra-Prozessoren von Intel und Workstation-Class-Grafikkarten von Nvidia.

Die mobile KI-Workstation Durabook Z14I-HG wurde für Unternehmen entwickelt, die Hochleistungs-Computing und KI direkt am Einsatzort auch in unwirtlichen Umgebungen benötigen.(Bild:  Durabook)
Die mobile KI-Workstation Durabook Z14I-HG wurde für Unternehmen entwickelt, die Hochleistungs-Computing und KI direkt am Einsatzort auch in unwirtlichen Umgebungen benötigen.
(Bild: Durabook)

Der Hersteller widerstandsfähiger Mobilitätslösungen bringt eine Mobile KI-Workstation mit RTX 5000/3500 Ada Grafik von Nvidia auf den Markt. Das Durabook Z14I-HG soll mit bis zu 682 TOPS (Trillion Operations Per Second) Edge-AI-Performance punkten. Dabei ist das Gehäuse zertifiziert nach MIL-STD-810H, MIL-STD-461G und IP66. Rechenintensive Anwendungen wie Echtzeit-3D-Rendering, KI-Inferenz, Digital-Twin-Simulation und Datenanalytik sind laut Durabook damit selbst bei extremen Temperaturen möglich – von -29°C bis +63°C.

Rugged 14-Zoll-KI-Workstation

Entwickelt wurde die robuste Z14I-HG für Organisationen, die Hochleistungs-Computing und KI direkt am Einsatzort benötigen – ohne Abhängigkeit von Cloud-Infrastruktur. Mit Core-Ultra-Prozessoren mit integrierter AI Boost NPU und RTX-Ada-GPUs soll das 14-Zoll-System bis zu 682 TOPS KI-Rechenleistung bieten. So soll es zum Beispiel Energieversorgern möglich sein, mit Computer-Vision-Modellen beschädigte Hochspannungsleitungen in Echtzeit analysieren zu können. Dabei soll die KI Materialermüdung sofort erkennen können, ohne dass vorher große Bilddaten in die Cloud übertragen werden müssen. Das reduziere Latenz, spare Bandbreite und erhöhe die Datensicherheit.

Nvidia-Grafik für anspruchsvolle Visualisierung

Die Z14I-HG integriert wahlweise eine RTX 3500 Ada von Nvidia mit 12 GB ECC GDDR6 oder optional eine RTX 5000 Ada mit 16 GB ECC GDDR6 Speicher. Mit bis zu 9.728 CUDA-Kernen und einer Speicherbandbreite von bis zu 576 GB/s ermöglicht die KI-Workstation das Ausführen grafikintensiver Workloads wie: Echtzeit-3D-Rendering, Digital-Twin-Modellierung, GIS- und Geodaten-Visualisierung sowie komplexe Ingenieur- und Simulationsanwendungen. So könne ein Ingenieurteam etwa die Belastung einer Brückenkonstruktion direkt auf der Baustelle simulieren. Änderungen im Modell werden in Echtzeit berechnet und visuell dargestellt – ohne Rückgriff auf stationäre Workstations im Büro.

Durch die Kombination aus Ada-Lovelace-Architektur mit Tensor Cores und Intel AI Boost NPU entsteht dem Hersteller zufolge eine hybride KI-Architektur für lokale Hochleistungsanalysen. Typische Anwendungen umfassen: Objekterkennung und automatische Inspektion, Predictive-Maintenance-Analysen, Sensorfusion in sicherheitskritischen Umgebungen und KI-gestützte Automatisierung. In einer Produktionsanlage beispielsweise kann das System Sensordaten mehrerer Maschinen in Echtzeit analysieren. Abweichungen sollen so sofort erkannt und Wartungseinsätze geplant werden, bevor es zum Ausfall kommt.

Zertifizierte Zuverlässigkeit für extreme Umgebungen

Die Z14I-HG wurde speziell für extreme Einsatzbedingungen entwickelt. Die KI-Workstation ist gemäß der MIL-STD-810H-Zertifizierung gegen Stürze, Vibrationen, Regen, Staub und extreme Temperatur unempfindlich. Außerdem zertifiziert ist sie nach MIL-STD-461G (elektromagnetische Verträglichkeit) und IP66 (Schutz gegen Staub und starke Wasserstrahlen). So soll es etwa auch auf Offshore-Plattformen bei Salznebel, hoher Luftfeuchtigkeit und starken Vibrationen voll funktionsfähig bleiben.

Display- und Anschlussvielfalt

Ausgestattet ist die Z14I-HG mit einem 14 Zoll großen FHD-Display, das 1.200 Nits hell ist und über Multi-Touch-Funktionalitäten verfügt. Zudem werden vier Eingabemodi unterstützt: Finger, Handschuh, Wasser und Stylus.

Darüber hinaus bietet die KI-Workstation bis zu vier Nvidia-getriebene HDMI-2.1-Ausgänge (für 4K bei 120 Hz oder 8K bei 60 Hz). Zusätzlich zu dem fünften HDMI-Port, sind es zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse, VGA und Dual-LAN sowie serielle Schnittstellen (RS232/RS422/RS485) an Bord. Dabei soll die Z14I-HG eine vollständige GPU-getriebene Display-Ausgabe unterstützen. So lassen sich Durabook zufolge komplexe Multi-Screen-Setups realisiert – beispielsweise zur parallelen Darstellung von Sensordaten, 3D-Modellen und hochauflösenden Karten in Echtzeit.

Flexible Speicher- und Sicherheitsarchitektur

Darüber hinaus bietet die Z14I-HG zwei herausnehmbare Quick-Release-NVMe-SSDs, die sich werkzeuglos austauschen lassen. Und die modulare Media Bay kann alternativ eine zusätzliche Batterie oder weiteren Speicher aufnehmen. Integriert sind zudem Sicherheitsfunktionen wie TPM 2.0, Windows 11 Secured-Core PC sowie optionale biometrische Authentifizierungsverfahren wie Windows Hello oder ein Fingerabdruckscanner.

Die Durabook Z14I-HG ist ab sofort bestellbar.

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