Nvidia Omniverse Enterprise und Teradici CAS als Abo auf Z by HP Remote-Zusammenarbeit mit HP-Workstations

Autor Klaus Länger

Kollaboratives Arbeiten an 3D-Projekten und die hybride Arbeit mit leistungsstarken Workstations: Das soll die Kooperation von HP und Nvidia mit Omniverse ermöglichen. Eine weitere Neuankündigung ist ein vorinstalliertes sofort nutzbares WSL 2 mit Ubuntu.

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Mit Nvidia Omniverse können futristische Bauten oder klassische Gebäude als realitätsnahe Simulationen in verteilter Echtzeit-Zusammenarbeit entstehen. Eine dreimonatige Testversion der 3D-Collaborationsplattform gehört nun zum Lieferumfang der Z-by-HP-Workstations.
Mit Nvidia Omniverse können futristische Bauten oder klassische Gebäude als realitätsnahe Simulationen in verteilter Echtzeit-Zusammenarbeit entstehen. Eine dreimonatige Testversion der 3D-Collaborationsplattform gehört nun zum Lieferumfang der Z-by-HP-Workstations.
(Bild: HP, Nvidia)

Mit Omniverse Enterprise hat Nvida eine Lösung geschaffen, mit der verteilte Arbeitsgruppen gemeinsam an 3D-Projekten arbeiten können. Die Kernkomponente ist Omniverse Nucleus mit einer zentralen Datenbank und weiteren Services. Der Nucleus kann für kleine Teams auf einer leistungsstarken Workstation wie den Z-Modellen von HP laufen oder für größere Projekte auf einem mit vGPUs ausgestatteten Server installiert werden. Dazu kommen weitere Komponenten wie Launcher, Creator und Reviewer für das kollaborative Arbeiten. Einsatzbereiche sind Architektur und CAD, Supercomputing mit Visualisierungen physikalischer Effekte, die Simulation von Fertigungsanlagen und Robotern als digitale Zwillinge und natürlich die Spiele- und Medienentwicklung. Für diese verschiedenen Aufgabegebiete bietet Nvidia eine Reihe spezieller Apps an. Zudem gibt es Konnektoren für die Zusammenarbeit mit gängigen Softwarepaketen wie Autodesk 3DS Max und Maya, Maxon Cinema 4D, Adobe Photoshop und der Unreal Engine 4.

Alle Z-Workstations von HP sind ab sofort mit einer für drei Monate nutzbaren Testversion von Omniverse Enterprise ausgestattet, die zwei Creator-Lizenzen, vier Nucleus-Lizenzen und zehn Reviewer-Lizenzen umfasst.

Zudem packt HP noch ein 3-Monats-Testversion der eigenen Remote-Desktop-Lösung Teradici CAS mit dazu. Mit der Software können Anwender remote auf virtuelle Maschinen im Datacenter oder in der Cloud zugreifen, aber sie können auch ihre Workstation im Büro vom Notebook im Homeoffice fernsteuern. Beim Zugriff mit der Workstation auf entfernte Rechner ermöglicht ZCentral Remote Boost die Nutzung der lokalen Leistung von CPU und GPU.

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Linux unter Windows vorinstalliert

Zusätzlich installiert HP auf ausgewählten Z-Workstations das Windows Subsystem for Linux 2 (WSL 2) mit Ubuntu vor. Es ist sofort nutzbar und kann die Leistung der Nvidia-GPU für Linux-Workflows wie KI-Training und Machine Learning verwenden, während parallel Windows läuft.

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