Umfrage von Corel Remote Work: Gewinn oder Verlust?

Von Ann-Marie Struck

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Am Strand oder im Café arbeiten, Remote Work hat viele Vorteile. Grundlage für die virtuelle Zusammenarbeit sind passende Kommunikations- und Kollaborationslösungen. Passen diese nicht oder gibt es Probleme beim Umgang, kann das negative Folgen haben.

Die virtuelle Zusammenarbeit kann Spaß machen. Funktionieren die Tools nicht, führt das eher zu Frust.
Die virtuelle Zusammenarbeit kann Spaß machen. Funktionieren die Tools nicht, führt das eher zu Frust.
(Bild: undrey - stock.adobe.com )

Eine effizientere Zusammenarbeit, standortunabhängiges Arbeiten sowie neue Services, das sind nur drei Vorteile von Unified Communications & Collaboration (UCC)-Tools. Doch nicht jedes Tool ist für jedes Unternehmen geeignet. Um das Potenzial zu entfalten kommt es auf die richtige Ausrüstung an, wie eine Umfrage von Corel unter 2.207 Büroangestellte aus Deutschland, den USA, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Italien und Australien zeigt.

Der Befragung zufolge sind 45 Prozent der befragten Deutschen der Ansicht, dass ungeeignete Tools für die Zusammenarbeit das Geschäftswachstum hemmen. Ferner erwarten 35 Prozent der Arbeitnehmer durch die schlechte Zusammenarbeit in hybriden und Remote Arbeitsumgebungen Umsatzeinbußen. Zum Vergleich: Weltweit sehen 56 Prozent einen Zusammenhang zwischen schlechten Tools und dem fehlenden Unternehmenserfolg.

Falsche Tools machen unproduktiv

Für die weltweit Befragten steht eines fest: Effiziente Zusammenarbeit benötigt die richtigen Tools. Ist dies nicht der Fall, dann hemmt das die Produktivität, was wiederum zu einem verminderten Umsatzwachstum führen kann. So sind sich 70 Prozent der Beschäftigten einig, dass eine fehlende Kollaboration ihre Produktivität einschränkt und ihnen Zeit stiehlt. In Deutschland sind es mit 62 Prozent etwas weniger.

Ferner klagen 35 Prozent der Deutschen nicht nur über die falschen Tools, sondern auch über eine mangelhafte Funktionalität. Ist die Anwendung zu kompliziert oder sehen die Mitarbeiter darin keinen Vorteil, dann finden die Tools keine Anwendung. Ganze 15 Prozent der Befragten nutzen die von ihrem Unternehmen zur Verfügung gestellten Tools auch nicht. Bei der Einführung von UCC-Tools ist es deshalb wichtig, die Mitarbeiter im Umgang damit zu schulen. Bei 10 Prozent der Umfrageteilnehmer wurde das vergessen.

„Hybride und Remote-Arbeitsumgebungen können unglaublich produktiv sein“, postuliert Scott Day, Chief People Officer bei Corel. „Voraussetzung ist, dass die Unternehmen in Tools investieren, die den Mitarbeitern gutes Arbeiten ermöglichen.“ Für Day zeigen die Studienergebnisse die Lücken bei der schnellen Implementierung der Tools durch die Coronapandemie. Um diese zu schließen, sollten Unternehmen seiner Ansicht nach ihren Mitarbeitern nun zuhören und eine Umgebung schaffen, in der sie gerne arbeiten.

Was sich Mitarbeiter wünschen

Auf die Frage, was sich die befragten Arbeitnehmer unter einer erfolgreichen Zusammenarbeit vorstellen, steht das synchrone Arbeiten an einem Projekt an erster Stelle. 42 Prozent der deutschen Befragten wünschen sich Tools, die mehrere Teammitglieder dazu befähigen, nahtlos und gleichzeitig am selben Projekt zu arbeiten.

Zudem bevorzugen 33 Prozent der Deutschen Lösungen, die ihnen die Arbeit und Zusammenarbeit auf jedem beliebigen Gerät ermöglichen.

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