Update Red Hat zu den Neuerungen im Partnerprogramm

Von Alexander Siegert 3 min Lesedauer

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Gesagt, getan: Im Januar kündigte Red Hat einen grundlegenden Umbau des Partnerprogramms an. Nun gibt Dominic Schmitt, Director Ecosystem Central Europe, einen Einblick in die Hintergründe dieser Entscheidung und erläutert die weiteren Pläne für die Partnerlandschaft.

Das Partnerprogramm von Red Hat hat ein kräftiges Makeover erhalten.(Bild:  mimadeo - stock.adobe.com)
Das Partnerprogramm von Red Hat hat ein kräftiges Makeover erhalten.
(Bild: mimadeo - stock.adobe.com)

Mit Trends wie Künstliche Intelligenz und Containervirtualisierung wird der Bedarf an koordinierter Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Technologie- und Lösungsanbietern immer dringlicher. Diese Marktdynamiken wirken sich sowohl auf die Partnerlandschaft als auch auf die Kunden aus. Bei Red Hat nahm man diese Trends zum Anlass, das globale Partnerprogramm einem Umbau zu unterziehen, um den Ökosystem-­Ansatz zur IT-Modernisierung bestmöglich umsetzen zu können.

Dominic Schmitt, Director Ecosystem Central Europe bei Red Hat(Bild:  Red Hat)
Dominic Schmitt, Director Ecosystem Central Europe bei Red Hat
(Bild: Red Hat)

Red Hat führte ein einheitliches Framework ein, das lokale Besonderheiten berücksichtigt. Systemintegratoren, Reseller und Systemhäuser erhielten Zugang zu neuen Ressourcen und einem „Partner Practice Accelerator Program“ mit zertifizierten Servicepartnern für die Ansible Automation Platform und OpenShift. Sie sollen als Experten für Automatisierung und Anwendungsmodernisierung Kunden bei der Digitalen Transformation einen Anschub geben. Seit Mai gibt es die Red Hat Demo Platform, die es Partnern ermöglicht, Produktdemos in einer risikoarmen Umgebung durchzuführen.

Jetzt gaben die Rothüte wie versprochen ein ­weiteres Update für das Partner­programm. Eine zentrale Neuerung des Programms ist die Einführung verschiedener Module, darunter „Resell“, „Distribution“ und „Sell With“. Diese Module erlauben es Partnern, sich gezielt in den Bereichen zu engagieren, die für ihre geschäftlichen Prioritäten von Bedeutung sind. Der Hersteller plant in Zukunft, weitere solcher Module hinzuzufügen. Dominic Schmitt, Director ­Ecosystem Central Europe, betont: „Da die Neuerungen gerade erst ausgerollt werden, ist es für ein Fazit noch viel zu früh, aber natürlich haben wir alle Änderungen in Abstimmung mit den Partnern vorgenommen und werden das Programm auch in Zukunft bei Bedarf anpassen.“

Drei Hauptsäulen

Das neue Partnerprogramm basiert auf drei Hauptsäulen: „Erstens, ein flexibles und transparentes Programm, das es leicht macht, mit Red Hat zusammenzuarbeiten und sich zu engagieren. Es bietet ein weltweit einheitliches Rahmenwerk, das Expertise, konkrete Aktivitäten und Erfolge belohnt.“ Die zweite Säule sollen Schmitt zufolge Incentives bilden, die die Partner beim Aufbau von Sales-Pipelines und der Umsetzung von Projekten unterstützen. Es soll klar ersichtlich sein, welche Rabatte und Belohnungen es gibt. Über ein Punktesystem bestimmt sich der Partnerstatus „Ready“, „Advanced“ oder „Premier“. „Je nach Status erhalten sie Presales-Ressourcen, können auf Partner-Manager und Solution Architects zugreifen und profitieren von gemeinsamen Marketing­aktivitäten mit Red Hat, erklärt Schmitt. Die dritte Säule bietet digitale Erfahrungen durch moderne Tools und verbesserte Prozesse, die eine reibungslose Zusammenarbeit mit Red Hat ermöglichen und alle benötigten Ressourcen für erfolgreiche Projekte bereitstellen soll.

Transparenz hat Priorität

Weit oben auf der Prioritätenliste beim Umbau des Programms stand das Thema Transparenz. Schmitt erklärt: „Partner sehen jetzt sofort, welche Punkte, Support-Leistungen und sonstigen Benefits sie für bestimmte Aktivitäten erhalten.“ Red Hat bietet durch neue Dashboards und verbesserte Funktionen wie eine überarbeitete Deal-Registrierung und Chatter-ähnliche Kommunikationsfeatures den Partnern Unterstützung. Die Neugestaltung des Partnerprogramms hatte für die Rothüte noch ein weiteres Ziel: das stärkere Honorieren des Engagements der Partner. Schmitt erläutert: „Dabei geht es nicht nur um Umsatz, sondern auch um die Mehrwerte, die Partner für Kunden schaffen, zum Beispiel durch die Entwicklung individueller Lösungen, die Umsetzung von PoCs oder eine besonders enge Zusammenarbeit im Rahmen von Co-­Creation.“ In den kommenden Monaten plant Red Hat die Incentives sowie Benefits noch weiter auszubauen. „Jetzt steht aber erst einmal die Einführung der weiteren Module auf der Agenda“, so Schmitt.

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