IT-Trends 2024 Pure Storage: KI und Nachhaltigkeit als Channel-Prioritäten

Von Christian Fuhrmann 3 min Lesedauer

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Christian Fuhrmann, Head of Channel für Deutschland und Österreich bei Pure Storage, sieht KI und Nachhaltigkeit als wichtige Trends für 2024. Partner müssen hier als vertrauenswürdige Berater für Kunden agieren und eigene Expertise in diesen Feldern aufbauen.

KI wird 2024 in der Bedeutung für den IT-Channel weiter wachsen. Die Partner sollten sich hier bemühen, Mitarbeiter mit der passenden Extertise zu finden oder weiterzubilden. (Bild:  fajar - stock.adobe.com)
KI wird 2024 in der Bedeutung für den IT-Channel weiter wachsen. Die Partner sollten sich hier bemühen, Mitarbeiter mit der passenden Extertise zu finden oder weiterzubilden.
(Bild: fajar - stock.adobe.com)

2024 wird die Nachfrage nach Abo-Diensten weiterhin stark ansteigen, da der Wechsel von Capex zu Opex an Dynamik gewinnt. Ein wichtiger Grund dafür ist die derzeitige Wirtschaftslage, die seit der Rezession von 2008 nicht mehr so angespannt war. Doch ist hier Vorsicht geboten: Abonnementdienste werden nur dann erfolgreich sein, wenn sie auf relevanten SLAs und Garantien basieren. Tatsächlich treten wir jetzt in eine neue Phase der Technologiebeschaffung ein, in der SLAs zu Differentiatoren werden. In vielen Fällen werden sie ausschlaggebend für Kaufentscheidungen sein.

Der Fachkräftemangel wird sich auf die Art und Weise auswirken, wie der Channel für sein eigenes Geschäft KI einsetzt und wie er KI-Technologien an Kunden verkauft. Die Kunden wollen KI-Dienste nutzen. Jedoch haben viele derzeit nicht die benötigten Datenwissenschaftler, um diese Investitionen sinnvoll zu tätigen. Der Channel muss sein Wertversprechen in Bezug auf KI besser etablieren und herausarbeiten, was KI für potenzielle Kunden tatsächlich bedeutet. Die Unternehmen im Channel werden im Jahr 2024 verstärkt in KI-Schulungen und -Ausbildung investieren, um die Kompetenzlücke durch Beratung zu schließen. Wenn sie bereit sind, zu investieren und zu lernen, können Channelpartner erfolgreich auf der KI-Welle mitschwimmen, anstatt zurückzubleiben.

Christian Fuhrmann, Head of Channel für Deutschland und Österreich bei Pure Storage(Bild:  Pure Storage)
Christian Fuhrmann, Head of Channel für Deutschland und Österreich bei Pure Storage
(Bild: Pure Storage)

Nachhaltigkeit bleibt Priorität

Trotz des aktuellen Wirtschaftsklimas wird Nachhaltigkeit auch im Jahr 2024 eine wichtige Priorität bleiben. Das Thema steht nun fest auf der Agenda der CEOs. Sie ist eine der drei wichtigsten Anforderungen in allen Ausschreibungen, die Pure in den vergangenen Monaten bearbeitet hat. Der Markt ist jedoch auf der Suche nach nachhaltigen End-to-End-Lösungen. Diese dürfen sich nicht nur auf die Kosten oder einen einzelnen Anbieter konzentrieren, sondern müssen eine ganzheitliche Sicht auf die Nachhaltigkeit im gesamten Rechenzentrum einnehmen.

Mehr denn je haben Channelpartner jetzt die Möglichkeit, eine Schlüsselrolle bei den Bemühungen um Nachhaltigkeit zu spielen. Dies gelingt, wenn sie ihre Beziehungen als vertrauenswürdige Berater ihrer Kunden nutzen. Pure Storage stellt fest, dass immer mehr Partner eine Nachhaltigkeitsabteilung in ihrem Unternehmen etablieren. Channelpartner sind in einer idealen Position, um ihre Kunden darüber aufzuklären, welche Technologien einen bedeutenden Einfluss auf ihre CO2-Emissionen haben. Dies hilft ihnen, das Greenwashing ineffizienter Lösungen zu durchschauen und sogar relevante Stakeholder innerhalb des Unternehmens zu überzeugen, indem sie wichtige Daten präsentieren können.

Die Konsolidierung im Channel läuft weiter

In diesem Jahr war eine Konsolidierung im MSP- und VAR-Bereich zu beobachten, die sich 2024 wahrscheinlich fortsetzen wird. So verfügen größere Unternehmen über viel Geld, um weitere Akquisitionen zu tätigen. Ein wichtiger Grund für diese Übernahmen ist die Notwendigkeit, sich Top-Talente und qualifizierte digitale Arbeitskräfte zu sichern. Aufgrund des Fachkräftemangels können diese Talente nicht mehr ohne Weiteres rekrutiert werden. Zudem kann es viel Zeit in Anspruch nehmen, die nötigen Kompetenzen in die bestehende Belegschaft zu integrieren. Sichern sich Channelpartner wichtige Fähigkeiten wie KI-Expertise, wird ihnen das einen größeren adressierbaren Gesamtmarkt für die Neukundengewinnung eröffnen. Die Konsolidierung kann für den Channel positiv sein, da sie in der Regel zu insgesamt weniger Unternehmen führt, die jedoch stärker diversifizierte Dienstleistungen anbieten können.

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