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Acer Global Press Conference Predator Orion: Der einsame Jäger bekommt Gesellschaft

Autor: Klaus Länger

Bisher hatte Acer nur einen Predator Orion im Programm: Den 9000 mit Core-i9-Prozessor. Mit den Modellen Orion 5000 und 3000 entsteht ein kompletter Clan aus Desktop-Spiele-Rechnern für unterschiedliche Ansprüche und Geldbeutel. Mit dem Predator X soll im September ein „absoluter Über-Gaming-PC“ folgen.

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Aus dem Predator Orion wird eine komplette Familie: Die in New York vorgestellten Orion 5000 und 3000 ergänzen den 2017 präsentierten Orion 9000.
Aus dem Predator Orion wird eine komplette Familie: Die in New York vorgestellten Orion 5000 und 3000 ergänzen den 2017 präsentierten Orion 9000.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Der Orion ist das Sternbild des Jägers und der Namensgeber für den 2017 vorgestellten High-End-Rechner Predator Orion 9000 mit Core-i9-CPU von Intel. Nun wird aus dem Jäger ein Clan: Der Hersteller bringt mit dem Orion 5000 und 3000 zwei Modelle für etwas weniger große Budgets.

Predator Orion 5000

Auf Leistung verzichten muss man beim Orion 5000 aber keineswegs: In der Top-Konfiguration wartet der Tower mit dem übertakteten Hexacore-Prozessor Intel Core i7-8700K sowie gleich zwei Nvidia Geforce GTX 1080 Ti auf. Dazu kommen bis zu 64 GB DDR4-SDRAM, eine 512 GB große PCIe-SSD als Systemlaufwerk sowie eine drei TB große HDD als Datenspeicher. Neben dem Killer-Ethernet-Adapter sind noch AC-WLAN und Bluetooth an Bord. In der Einstiegskonfiguration ist der Rechner mit einem Intel Core i5-8400 und einer Geforce GTX 1060 ausgestattet. Das 5cm hohe, beleuchtete Gehäuse erlaubt durch EMV-konforme transparente Seitenwände den Blick auf das Mainboard mit Intel-Z370-Chipsatz und die weiteren Komponenten.

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Predator Orion 3000

Mit einer Gehäusehöhe von knapp 37 Zentimetern ist der Acer Predator Orion 3000 deutlich kompakter. Hier findet auch nur eine Grafikkarte Platz, maximal kann eine Geforce GTX 1080 ausgewählt werden. Beim Prozessor ist ein übertakteter Intel Core i7-8700 ohne offenen Multiplikator die leistungsstärkste Option. Die Einstiegskonfiguration setzt sich aus Intel Core i5-8400 und Geforce GTX 1050 zusammen. Bei Arbeits- und Massenspeicher entspricht die Ausstattung dem Orion 5000. Als LAN-Controller dient aber kein Killer-Chip sondern ein Dragon LAN von Realtek.

Der Predator Orion 5000 soll im Juni auf den Markt kommen und ab 1.599 Euro (UVP) kosten. Der Predator Orion 3000 folgt im August mit einem Startpreis von 949 Euro (UVP).

Predator X

Der von Acer-Chef Jason Chen zum Abschluss seiner Keynote angeteaserte Monster-Gaming-PC Predator X wird ein Vielfaches davon kosten. Denn er wird gleich mit zwei Intel-Xeon-Prozessoren bestückt sein und damit auf Workstation-Technik basieren. Einzelheiten wird Chen aber erst im September in Berlin verraten.

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