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Bits, Bytes und das strömende Geld

Payment- und Risk-Dienstleister treiben den E-Commerce voran

11.10.2010 | Redakteur: Stefan Riedl

<em id="ForP_9AEAAE2C-ACA9-77B7-1330BD967E0A110E">Wenn Geld in elektronischer Form fließt, werden Payment- und Risk-Dienstleister erfindungsreich.</em>
<em id="ForP_9AEAAE2C-ACA9-77B7-1330BD967E0A110E">Wenn Geld in elektronischer Form fließt, werden Payment- und Risk-Dienstleister erfindungsreich.</em>

Kunden verwenden ihr Smartphone als Barcode-Reader, um Preise zu checken. Payment-Anbieter ermitteln, wenn im Online-Handel Betrugsvorwürfe im Raum stehen. Kunden werden analysiert, um bei der Zahlungsmethode Risiken zu minimieren. IT-BUSINESS streift durch die Payment-Branche.

Der Bundesdeutsche zahlt bei seinen Online-Bestellungen nach wie vor gerne so, wie er es vom Quelle-Katalog her kennt: Rechnung (19,4 Prozent), Lastschrift (11,0 Prozent) und Nachnahme (5,5 Prozent). Ebay-bedingt hat sich hierzulande außerdem die Vorauskasse mit einem 31-prozentigen Anteil bei den Online-Umsätzen etabliert (Quelle: „IZH-Studie“). Diese Bezahlverfahren haben eines gemeinsam: Sie verlieren Jahr für Jahr an Bedeutung.

Die Gewinner im Internet-Zahlungsverkehr heißen vielmehr Paypal, Kreditkarte, Sofortüberweisung.de, Giropay und Clickandbuy. Andere Markt-Akteure tauchen hier nicht auf, sondern sind in diesem Zusammenhang – wie Wirecard – als virtuelle Kreditkarte zu verstehen.

Für eine Studie, der inzwischen 30. „WWW-Benutzeranalyse“ (W3B), haben Fittkau & Maaß Consulting einige Sonderfragen zu Zahlungs-Services im Auftrag von Paypal vorgenommen, darunter die Frage nach Bekanntheit und Nutzung.
Für eine Studie, der inzwischen 30. „WWW-Benutzeranalyse“ (W3B), haben Fittkau & Maaß Consulting einige Sonderfragen zu Zahlungs-Services im Auftrag von Paypal vorgenommen, darunter die Frage nach Bekanntheit und Nutzung.

Vor allem Paypal schneidet gegenwärtig alte Zöpfe ab. Das Unternehmen lag im Jahr 2005 noch bei 2,5 Prozent Umsatzanteil und kam 2009 bereits auf 12,2 Prozent. Auch in der WWW-Benutzeranalyse (W3B) spiegelt sich die hohe Marktdurchdringung Paypals wieder. Für diese Studie, der inzwischen 30. „WWW-Benutzeranalyse“ (W3B), haben Fittkau & Maaß Consulting einige Sonderfragen zu Zahlungs-Services im Auftrag von Paypal vorgenommen. Der Erhebungszeitraum der Studie war vom 1. April bis 10. Mai 2010. Befragt wurden 103.396 Internet-Nutzer aus einer Grundgesamtheit von deutschsprachigen Personen, die einen Internet-Anschluss haben (anklicken zum vergrößern).

Nepper, Schlepper, Bauernfänger

Neben dem Käuferschutz treiben Sicherheitsbedenken der User das Paypal-Konzept voran. Denn wer ein Paypal-Konto hat, muss keine Kreditkarteninformationen an womöglich unseriöse Web-Shops weiter geben. Zwar sorgt auch Paypal immer mal wieder für Negativschlagzeilen, beispielsweise als vor kurzem ein Paypal-Nutzer mittels illegal verwendeter Kreditkarteninformationen das Konto seines Opfers belastete.

Um Fälle wie diese richtig einzuordnen, sollte jedoch auch ein Blick auf die Paypal-Seite geworfen werden: Immerhin werden in Deutschland inzwischen täglich 230.000 Paypal-Transaktionen durchgeführt. Jede einzelne wird im Vorfeld geprüft. Kommt es – wie beschrieben – zu einem Betrugsfall, versteht sich das Unternehmen als neutrale Instanz, die sich herausnimmt, in das Verhältnis zwischen Käufer und Verkäufer einzugreifen. Im genannten Fall bekam das Betrugsopfer – wenn auch etwas spät – sein Geld von Paypal zurück.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Paypal mit Sicherheitsbehörden zusammenarbeitet und über den Einflüss von Zahlungsmethoden auf Konversionsraten.

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