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Partnertag in Frankfurt am Main Oracles Margen-Booster für die Cloud

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Christian Werner, Senior Director Alliances & Channels bei Oracle, erläuterte auf dem Partnertag des IT-Konzerns, wo die Reise für den Channel hingeht.

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Christian Werner, Senior Director Alliances & Channels Germany bei Oracle, erläuterte den Partnern die Weichenstellungen.
Christian Werner, Senior Director Alliances & Channels Germany bei Oracle, erläuterte den Partnern die Weichenstellungen.
(Bild: Andreas Fasold)

Auf dem Oracle-Partnertag in Frankfurt erfuhren Oracle-Partner in Deutschland, welche Schwerpunkte auf der Oracle Open World 2015 gesetzt wurden und welche Konsequenzen das für das Partnergeschäft in Deutschland haben wird.

Darunter auch Neuigkeiten zur Oracle-Channel Strategie – hier spielte die Cloud eine herausragende Rolle sowie die Converged und Engineered Systems aus dem Hause Oracle.

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Fünfjähriges Channel-Wachstum

Werner zog im Gespräch mit IT-BUSINESS, eine positive Bilanz zum Oracle-Channel-Geschäft und begründet das mit allgemeinem Wachstum beim Anteil der Partnerumsätze am Gesamtumsatz. In allen drei Oracle-Standbeinen, also Technologie (beispielsweise Datenbanken, Middleware, Business Intelligence), Applications (beispielsweise ERP, CRM, Human Ressources, Finanzen und zwar onpremise- wie cloudbasierend) sowie Systems (also die Hardware-Sparte) sei der Anteil der Partnerumsätze in den vergangenen fünf Jahren hintereinander angestiegen. Das belege einen deutlichen Bedeutungszuwachs des Channels im Oracle-Universum.

Hauseigene Unternehmensberatung

Ein Instrument, das Systemhauspartner in ihrem Geschäft strukturell stärke, sei das der „Business Transformation Workshops“, so Werner. Eine hausinterne Unternehmensberatung nimmt hier die Struktur ausgewählter Partner unter die Lupe, mit der Fragestellung, wie das Oracle-Geschäft verbessert werden kann. In der Regel führen diese Beratungen zu Erweiterungen des Portfolios und Strategieanpassungen. Das Abdecken von mehreren Oracle-Geschäftsfeldern geht in der Regel mit zusätzlicher Backend-Marge einher, die auf die Frontend-Marge gesattelt werden kann.

Die lukrative Cloud

Was die Cloud-Strategie angeht, habe man bei Oracle ein Rebate-Modell entwickelt, welches lukratives Geschäft ermögliche, so Werner. Ein Rebate in Höhe von zehn Prozent auf den Umsatz mit Oracle-Cloud-Produkten werde bei jeder Vertragsverlängerung fällig. Diese Fee wird ausgezahlt, wenn der Partner für das Cloud-Projekt im Rahmen des Open Market Modells (OMM) angemeldet und eine OMM-Nummer erhalten hat.

Kein Neuerungen gab es bei der Definition des so genannten Broadmarkets, der bei Oralce von Partnern betreut werden soll. Demnach zählen alle Firmen zum Broadmarket, die nicht Top-Account sind. Diese wiederum legt eine einsehbare Direktkundenliste mit rund 2.000 global aktiven Großkunden fest. Die damit einhergehende Klarheit komme im Oracle-Channel gut an.

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