Co-Chef mit 62 Jahren gestorben Oracle trauert um Mark Hurd

Von Elke Witmer-Goßner

Wie mehrere Nachrichtenagenturen aus den USA meldeten, ist der langjährige Co-Chef Oracles, Mark Hurd, verstorben. Nähere Hintergründe wurden auch von Unternehmensseite nicht genannt.

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Mark Hurd war seit 2014 Co-CEO von Oracle.
Mark Hurd war seit 2014 Co-CEO von Oracle.
(Bild: Oracle)

Mark Hurd gehörte zu den IT-Pionieren. Zu seinen wichtigsten Stationen zählte unter anderem die Chefposition bei Hewlett-Packard. Hurd wurde mehrfach für seine Leistungen ausgezeichnet, beispielsweise 2007 vom Fortune Magazine als einer der 25 mächtigsten Businesspersönlichkeiten. Allerdings fiel 2010 ein Schatten auf seine Biographie: Hurd musste am 6. August 2010 von seinem Amt als HP-Chef zurücktreten, nachdem der Konzern aufgrund von Vorwürfen wegen sexueller Belästigung gegen ihn Ermittlungen aufgenommen hatte.

Hurd wechselte daraufhin zu Oracle, unter anderem als President. Als dann der bisherige CEO und Gründer Larry Ellison 2014 sein Amt niedergelegte, um sich auf seine Rolle als CTO zu konzentrieren, wurde Hurd neben dem bisherigen Finanzvorstand Safra Catz zum Co-CEO des Softwarekonzerns berufen. In dieser Position sollte Hurd die Transformation Oracles zum Cloud-Anbieter vorantreiben. Aus gesundheitlichen Gründen legte Hurd im September eine Pause ein. Ellison übernahm während der wohl nur kurzfristig geplanten Abwesenheit Hurds wieder Verantwortung im Unternehmen.

Am vergangenen Freitag ist Mark Hurd im Alter von 62 Jahren verstorben.

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