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Neue Herausforderung Oliver Schallhorn verlässt Cancom

Autor: Michael Hase

Überraschender Abgang bei Cancom: Oliver Schallhorn, als Executive Vice President für das Systemhausgeschäft verantwortlich, verlässt das Unternehmen im März. Der Manager geht auf eigenen Wunsch und sucht eine neue Herausforderung in der IT-Branche.

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Cancom bleibt für Oliver Schallhorn nur ein Intermezzo.
Cancom bleibt für Oliver Schallhorn nur ein Intermezzo.
(Bild: Fritz & Macziol [heute Axians])

Nach nicht einmal zwei Jahren beendet Oliver Schallhorn im März seine Tätigkeit bei Cancom. Der Manager kam im Juli 2017 zu dem Münchner Systemhaus und trat dort in das neu geschaffene Executive Board ein. Als Executive Vice President zeichnete er seither unterhalb des Vorstands für das Geschäftsfeld IT Solutions verantwortlich. Bis Ende des Quartals werde er noch einige Projekte zu Ende führen und dann das Unternehmen verlassen, bestätigt der Vertriebsprofi auf Nachfrage von IT-BUSINESS.

Er gehe auf eigenen Wunsch und bleibe Cancom weiterhin freundschaftlich verbunden, erläutert Schallhorn seine Entscheidung. „Ich hatte dort eine tolle Zeit.“ Das Systemhaus werde sehr gut geführt und sei hervorragend im Markt positioniert. Gemeinsam habe man in den vergangenen 20 Monaten viel erreicht. Dass er dennoch geht, begründet der 52-Jährige mit seiner persönlichen Lebensplanung.

Fritz & Macziol geprägt

Ehe Schallhorn bei Cancom anheuerte, führte er seit 2002 mit einer zweieinhalbjährigen Unterbrechung die Geschäfte des Ulmer Systemhauses Fritz & Macziol (heute Axians IT Solutions), dessen Entwicklung er maßgeblich mitgestaltete. Mitte 2016 schied er dort im Zuge der Neuausrichtung durch den Gesellschafter Vinci Energies aus, der den IT-Spezialisten 2014 übernommen hatte. Von 2012 bis Mitte 2014 war der Manager zwischenzeitlich in der Immobilienbranche tätig. Vor dem Einstieg bei Fritz & Macziol führte er die Geschäfte des Stuttgarter Distributors Magirus (heute Tech Data), bei dem er seit 1994 beschäftigt war. Seine berufliche Laufbahn startete der gebürtige Hannoveraner bei Siemens Nixdorf (heute Fujitsu).

Er bleibe auf jeden Fall in der IT-Branche, versichert Schallhorn. Nach seinen Worten wird er aber wohl nicht zu einem klassischen Systemhaus gehen. Voraussichtlich werde man nach der Jahresmitte wieder von ihm hören. „Schreiben Sie: ‚Schallhorn kommt zurück!‘“

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