Mensch-Maschine-Interaktion Neues Forschungszentrum für 6G eröffnet

Redakteur: Alina Hailer

Mit dem „6G-Life“ startet an den Technischen Universitäten in Dresden und München ein neuer Forschungshub. Das Ziel: Die Erforschung und Entwicklung des Mobilfunks, der Quantenkommunikation und von Methoden der Künstlichen Intelligenz entscheidend voranbringen.

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Opening vom „6G-Life-Forschungshub“: Prof. Frank Fitzek, 6G-Life Program Manager Sarah Franke, TUD-Rektorin Prof. Ursula M. Staudinger und der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer.
Opening vom „6G-Life-Forschungshub“: Prof. Frank Fitzek, 6G-Life Program Manager Sarah Franke, TUD-Rektorin Prof. Ursula M. Staudinger und der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer.
(Bild: Sebastian Weingart)

Die Technischen Universitäten Dresden und München gehen mit dem neuen Forschungshub „6G-Life“ an den Start. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt soll die Erforschung und Entwicklung des Mobilfunks, der Quantenkommunikation und von Methoden der Künstlichen Intelligenz entscheidend voranbringen.

Mensch-Maschine-Interaktion als zentraler Forschungsbestandteil

Bei 6G-Life steht der Mensch mit seiner Kommunikation und Interaktion mit Maschinen und virtuellen Welten im Mittelpunkt. Sicherheit und Resilienz der Systeme sowie die Verkürzung der Latenz bei Datenübertragungen sind die zentralen Forschungsinhalte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung und dem Aufbau von Start-ups.

„Der Mensch wird immer die Quelle der Innovation sein und den Maschinen beibringen, schwierige oder sich wiederholende Aufgaben zu erledigen. 6G ist die Grundlage für diese Weiterentwicklungen. Wir wollen Menschen konkrete Wege aufzeigen, wie wir unser Zusammenleben verbessern können“, so Prof. Franz Fitzek, der Projektleiter des Forschungshubs, zu den Projektzielen.

Am 6G-Life-Forschungshub sind Wissenschaftler aus verschiedensten Disziplinen wie Elektrotechnik und Informationstechnik, Informatik, Maschinenbau, Psychologie und Medizin beteiligt. An beiden Universitäten werden damit zudem 140 neue Stellen geschaffen. Mit der Forschung zu 6G setzt sich Deutschland zudem das Ziel, in der Weltspitze als Technologiepartner eine führende Rolle einzunehmen, und frühzeitig den technologischen Wandel mitzugestalten.

Anlässlich des Projektstarts verschaffte sich der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer zusammen mit einer Forschungsdelegation aus Singapur ein erstes Bild über die aktuellen Entwicklungen. Auch die Rektorin der TU Dresden, Prof. Ursula M. Staudinger, gratulierte Frank Fitzek und seinem Team zum Start des Forschungshubs.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal Industry of Things.

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