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Zotac VR GO 2.0

Neue Version des VR-Rucksack-Rechners

| Autor: Klaus Länger

Die zweite Version des Zotac-Rucksack-Rechners für VR-Anwendungen ist etwas kompakter geworden und wartet mit einem schnelleren Prozessor auf.
Die zweite Version des Zotac-Rucksack-Rechners für VR-Anwendungen ist etwas kompakter geworden und wartet mit einem schnelleren Prozessor auf. (Bild: Zotac)

Zotac bringt eine neue und etwas leichtere Version des Rucksack-PC VR GO. Der Rechner ist nun mit einem Hexacore-Prozessor von Intel ausgestattet. Als Grafikkarte dient weiterhin eine Nvidia Geforce GTX 1070.

Wer anspruchsvolle VR-Games oder Anwendungen nutzen will, der kommt um die Kombination aus separater VR-Brille und starkem PC nicht herum. Brillen mit integriertem ARM-Rechner fehlt dafür die nötige Rechen- und Grafikleistung. Allerdings schränken bei herkömmlichen Desktop-PCs die Kabelverbindungen zur Brille die Bewegungsfreiheit ein. Mit VR-fähigen Rechnern, die als Rucksack auf den Rücken geschnallt werden, ist das nicht der Fall. Mit dem VR GO 2.0 bringt Zotac nun die bereits zweite Version seines Rucksackrechners.

Schnellere CPU und kompaktere Bauform

Ende 2016 brachte Zotac den VR GO auf den Markt. Der PC mit Tragegeschirr für den Rücken und Stromversorgung über zwei Akkus war mit einem Core i7-6700T und einer Geforce GTX 1070 als Grafikkarte ausgestattet. Nur bringt der Hersteller eine neue Version des VR GO. Das Gehäuse ist nun zwar etwas dicker, aber mit knapp 35 Zentimetern ein gutes Stück niedriger geworden, als die 41 Zentimeter hohe Vorversion. Das soll ebenso für einen verbesserten Tragekomfort sorgen, wie das von 4,95 auf 4,7 kg gesunkene Gewicht. Allerdings sind auch die Akkus etwas kleiner geworden und verfügen nun nur noch über jeweils 6.000 statt 6.600 mAh Kapazität.

Als Prozessor dient beim VR GO 2.0 nun mit dem Core i7-8700T ein Core-Prozessor der achten Generation mit sechs Prozessorkernen und zwölf Threads. Die 35-Watt-CPU schwingt sich auf bis zu vier GHz Turbo-Takt auf, der Quadcore-Prozessor Core i7-6700T war auf 3,6 GHz limitiert. Der Core i7 kann auf 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher zugreifen, die Nvidia-GPU verfügt über acht GB Grafikspeicher. Als Massenspeicher dient wie beim Vorgänger eine M.2-SSD mit 240 GB Kapazität. Der Rechner ist mit einer üppigen Auswahl an Schnittstellen ausgestattet:

  • 2 x HDMI 2.0,
  • DisplayPort 1.4,
  • LAN,
  • 6x USB 3.0 Typ-A und
  • eine Typ-C-Buchse.

Zusätzlich sind noch WLAN und Bluetooth an Bord. Auf der Oberseite des Rechners sitzt ein 12-Volt-Anschluss für die Stromversorgung einer VR-Brille.

Der VR GO 2.0 kann vom Tragegeschirr getrennt und so auch als kompakter Desktop-Gaming-PC verwendet werden.

Zwei Akkus mit Hot-Swap

Die beiden Akkus sollen für eine Laufzeit von bis zu 1,5 Stunden bei VR-Anwendungen sorgen. Da der VR GO 2.0 über zwei Akkus mit Hot-Swap verfügt und ein Ladegerät für die Akkus zum Lieferumfang gehört, kann man das Gerät auch etwa 45 Minuten mit einem Akku betreiben und dann direkt auf den zweiten Akku umsteigen, ohne dass der Rechner heruntergefahren werden muss. Eine optische und eine akustische Anzeige machen auf einen niedrigen Akkustand aufmerksam. Eine Neuheit gegenüber der ersten Version des VR GO ist das aufwändige Beleuchtungssystem mit programmierbaren Farbwechseln.

Der Zotac VR GO 2.0 soll Ende November auf den Markt kommen und 2.299 Euro (UVP) kosten.

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