Morgen öffnet die CES in Las Vegas zum ersten Mal nach der Coronazeit wieder regulär ihre Tore – ohne das Hybridkonzept des vergangenen Jahres. Zu entdecken gibt es viel und die CTA rechnet mit dem Ende der Chipkrise.
Auf der CES in Las Vegas gibt es neue Technik zu entdecken.
(Bild: Michael - stock.adobe.com)
Die CES lockt ab dem 5. Januar 2023 mit ihren mehr als 3.000 Ausstellern voraussichtlich wieder zahlreiche Besucher nach Las Vegas. Auch in diesem Jahr wird es auf der Consumer Electronics Show in der Wüste Nevadas neben neuen Notebooks, 8K-Fernsehern und neuen Chips wieder zahlreiche Technologien aus der ganzen Welt zu bestaunen geben.
Ende der Chipkrise?
Und wenn es gut läuft, kann man die in absehbarer Zeit sogar wieder sofort kaufen. Denn: „Der riesige Bedarf aus den Pandemiezeiten lässt nach“, sagte Steve Koenig, der Chef-Marktforscher der CTA (Consumer Technologie Association), zum Auftakt der CES. Außerdem nähmen mehr Produktionsstätten den Betrieb auf. Der Verband geht davon aus, dass die Chipkrise in diesem Jahr überwunden wird. Koenig sprach sogar von einem „möglichen Überangebot“, was Kunden zwar freuen dürfte, für den Markt allerdings zum Problem werden könnte.
Grafikkarten von Nvidia
Nvidia hielt bereits am 3. Januar 2023 eine Keynote ab, bei der die Geforce RTX 4070 Ti vorgestellt wurde. Sie ist trotz ihres hohen Preises von 899 Euro im Vergleich zum Vorgängermodell, der 3070 Ti, deren UVP von Nvidia auf 620 Euro angesetzt wurde, der günstigste Weg zu den neuen Tensor-Cores der 4. und RT-Cores der 3. Generation. Außerdem stellte Nvidia die mobilen Varianten der Ada Lovelace-GPUs vor, die in zahlreichen Notebooks verbaut werden und im Vergleich zu ihren Vorgängern mehr Leistung bei höherer Effizienz versprechen.
Prozessoren von AMD und Intel
Die US-amerikanischen Chiphersteller Intel und AMD werden womöglich günstigere Varianten ihrer aktuellen Prozessorgeneration vorstellen. Bei Intel sind das die Non-K-CPUs, bei AMD die Ryzen-7000er-Generation ohne den X-Zusatz. Intel hat außerdem neue Raptor-Lake-Mobilprozessoren der 13. Generation angekündigt, die künftig in vielen neuen Notebooks verbaut sein werden.
Notebooks von Lenovo
Lenovo hat bereits im Vorfeld zur CES die neue Generation seiner Flagschiff-Modelle ThinkPad X1 Carbon und X1 Yoga angekündigt. Sie werden mit Intels neuen Raptor-Lake-Mobilprozessoren der 13. Generation ausgerüstet sein, was für einen Performance-Boost sorgen soll. Die Reihe zeichnet sich auch durch einen hohen Anteil an wiederverwerteten Materialien aus, etwa bei Magnesium und Aluminium. Im Portfolio befinden sich auch Modelle mit OLED-Display.
Monitore: Aus zwei mach eins
Auch zum effizienten Arbeiten passende Monitore stellt der Hersteller vor: Der ThinkVision P49w30 soll mit einem 49-Zoll-IPS-Panel und einer Auflösung von 5.120 x 1.440 Pixeln zwei QHD-Monitore auf dem Schreibtisch ersetzen. Auch kleinere Modelle werden zu sehen sein.
Samsung stellt ebenfalls einen großen Monitor im 32:9-Format vor, der zwei Bildschirme mit einem OLED-Panel ersetzen soll. Die Südkoreaner setzen dabei auf ein Curved-Design.
Neue Lenovo IdeaPads
Lenovo stellt auf der CES 2023 außerdem seine neuen IdeaPad-Modelle vor, die mehr Leistung und mehr Flexibilität bieten sollen. Der Hersteller setzt sowohl auf CPUs von Intel als auch AMD, wobei die Modelle mit Letzteren wohl durch eine kommende Mobilversion der Nvidia RTX 4050 ausgestattet werden kann, während Käufer der Intel-Versionen sich mit dem Vorgängermodell RTX 3050 begnügen müssen.
OLED-Panels in Monitoren und Notebooks
Bei LG wird es neben zahlreichen 8K-TV-Modellen auch für Gamer interessant, denn der südkoreanische ITK-Riese wird zwei neue OLED-Displays vorstellen, die Bildwiederholraten von 240 Hz darstellen können. Die 27-Zoll-Variante soll dabei ein flacher Monitor sein, während die 45-Zoll-Version ein Curved-Display spendiert bekommt. Mit einer GTG-Reaktionszeit von laut LG 0,03 Millisekunden werden die Monitore auch in dieser Kategorie ganz oben mitspielen. Auch einige Notebooks erscheinen jetzt mit einer OLED-Panel-Option, was vermuten lässt, dass es die Displaytechnik auch bei größeren Bildschirmen bald den Sprung aus der hochpreisigen Nische schafft.
Tragbarer Projektor von XGIMI
XGIMI zeigt auf der CES unter anderem den tragbaren 1080p-Projektor Mogo2 Pro mit weiterentwickelter Intelligent-Screen-Adaptation-Technologie (ISA). Dadurch sind Funktionen wie eine intelligente Bildschirmausrichtung oder Hindernisvermeidung möglich.
Die optimierte Version der ISA bietet darüber hinaus noch eine nahtlose automatische Trapezkorrektur, nahtlosen Autofokus und intelligenten Augenschutz. Die Projektionsgröße kann bis zu 200 Zoll (508 cm) betragen.
Stand: 08.12.2025
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