CaseStudy: Storage-Lösung erkennt redundante Daten auf Blockebene Netapps VFiler 3140 bildet SAN- und NAS-Funktionen ab

Redakteur: Heidi Schuster

In einem Betrieb wie dem Geologischen Dienst NRW (GD NRW) mit gut 200 Mitarbeitern kommt im Laufe der Jahre einiges an Datenmengen zusammen. Um die Datenflut in den Griff zu bekommen, implementierte der GD NRW gemeinsam mit dem Systemhaus Inneo eine Netapp-Storage-Lösung.

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Der Landesbetrieb Geologischer Dienst NRW (GD NRW) im Geschäftsbereich des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie ist die zentrale geowissenschaftliche Einrichtung des Bundeslands Nordrhein-Westfalen (NRW). Der GD NRW untersucht den Untergrund des Bundeslandes NRW auf nutzbare Rohstoffe wie Kies, Sand, Grundwasser und Erdwärme, er kartiert Baugrundeigenschaften und die Nutzungseignung von Böden. Außerdem werden Geo-Risiken wie Gefahren durch Erdbeben, Felsstürze, Setzungen und Bodenabtrag bewertet. Die erhobenen Untergrund-Informationen und die daraus abgeleiteten Interpretationen werden in digitalen Informationssystemen und wiederum daraus abgeleiteten gedruckten Karten vorgehalten. Sie stehen der Landesregierung, der Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern von NRW zur Verfügung.

Diese stetig wachsende Menge an Informationen stellt sehr hohe Ansprüche an die verwendete Storage-Lösung, da sie das Fundament dieses Informationssystems darstellt. Die IT-Spezialisten des Fachbereichs „Daten-Management, Informationstechnologie“ des GD arbeiten seit etwa zehn Jahren mit dem Ellwanger Systemhaus Inneo im Bereich Storage zusammen. Die Einführung des ersten GD-SANs folgte im Jahr 2002. Die zweite Lösung, die im Jahr 2006 die erste Implementierung ablöste, stand unter keinem guten Stern, da der Hersteller kurze Zeit nach Inbetriebnahme der Lösung zweimal verkauft wurde.

Das GD-SAN funktionierte einwandfrei, ließ sich aber wegen des nur noch halbherzigen Supports nicht mehr erweitern, und auch die Wartungsverträge für die Festplatten konnten nur mit Mühe und auf Grund persönlicher Kontakte zwischen Inneo und dem Hersteller weitergeführt werden. So stellte sich nach zwei Jahren die Aufgabe, eine neue, möglichst zukunftssichere Lösung zu finden. Hans-Gerd Wefels, Fachbereichsleiter IT beim GD, vertraute sich erneut Inneo an, die auch die weiteren IT-Komponenten des GD NRW wie Server und Tape Libraries für die Datensicherung betreuen.

Hohe Anforderungen

Das neue SAN sollte den Speicherplatz vom Oracle-Datenbank-Cluster über den MS-Exchange-Mailserver bis hin zu den unter VMware ESX verwalteten virtuellen Maschinen bereitstellen. „Das SAN ist die Drehscheibe für alle laufenden Projekte und den gesamten IT-Betrieb im GD“, fügt Systemverwalter Jörg Kehl an. „Wir haben derzeit etwa 20 Terabyte Daten vorzuhalten.“ Viele dieser Daten sind redundant, weil sie in verschiedenen Projekten benötigt werden und deshalb mehrfach gespeichert sind. Dies war einer der Gründe des GD NRW, sich für den VFiler 3140 von Netapp zu entscheiden. Denn das System erkennt Redundanzen auf Blockebene und löst diese – völlig transparent für Applikationen und Nutzer – auf, in dem es redundante Blöcke durch Verweise auf jeweils eine „Mastercopy“ ersetzt.

Warum sich der Geologische Dienst NRW für die Storage-Lösung von Netapp entschieden hat, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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