Veraltetes EDV-System wird durch konsolidierte IT ersetzt

Mit Client-Virtualisierung A-Klasse fahren

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Schönes Wochenende

Das neue virtuelle IT-System musste vier Kriterien erfüllen: es sollte schnell, kompakt, ausfallsicher und dazu einfach zu administrieren sein. Zusätzlich sollte der Umstieg die normalen Arbeitsabläufe nicht behindern. Deshalb wurden die Server-Maschinen samt der Speichereinheit beim betreuenden iTeam-Partner vorinstalliert und getestet. Das so vorbereitete System wurde schließlich im Autohaus parallel zur Altanlage aufgebaut.

Und dann war Wochenendarbeit angesagt. Die ersten PC-Stationen der Mitarbeiter wurden gegen lediglich zigarrenschachtel-große Thin Clients getauscht. Parallel konnten auch vorhandene PC-Stationen weiter verwendet werden, da das System auch den Mischbetrieb unterstützt. Am nächsten „passenden“ Wochenende wurden im zweiten Schritt sukzessive einzelne Alt-Server auf dem neuen System implementiert und in Betrieb genommen. Damit verlief die komplette Umstellungsaktion ohne Einschränkungen für die Mitarbeiter.

Die Anpassung des Systems, sowie Wartungsarbeiten erfolgten überwiegend per Remote-Zugriff. „Da die Systeme redundant ausgelegt sind, können aktive Container von uns per Fernzugriff blitzschnell auf das gerade unangetastete System geschoben werden – und dort ungestört weiter arbeiten“, erklärt MB-Geschäftsführer Uwe Molzahn.

Hinter den Kulissen

Sämtliche Server- und Clientfunktionen wurden von nur zwei Server-Maschinen übernommen. Die gesamte Anlage inklusive der Netzwerktechnik, die bei dieser Gelegenheit ebenfalls runderneuert wurde, findet service-freundlich in zwei belüfteten Server-Schränken Platz. Die beiden Systeme greifen auf eine Speichereinheit zu. Um Ausfällen vorzubeugen, wurde das System redundant ausgelegt.

Alle „Server“ und deren Applikationen liegen auf der Speichereinheit in virtuellen Containern (Parallels Virtuozzo). Die Ernst Lindmüller GmbH ist damit das erste Mercedes-Autohaus bundesweit, das diese Parallels-Lösung einsetzt. Das RAID-6-Speichersystem hat in der aktuellen Ausbaustufe 1,5 Terabyte Kapazität, kann aber bei Bedarf auf bis zu 168 Terabyte erweitert werden.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Vorteile diese Lösung dem Endkunden bringt.

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