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Microsoft Surface Go Mini-Surface im 10-Zoll-Format

Autor: Klaus Länger

Die Surface-Familie hat Nachwuchs bekommen: Mit dem Surface Go bringt Microsoft das bislang kleinste, leichteste und günstigste Gerät der Baureihe auf den Markt. Das Tablet mit 10-Zoll-Display und einem Intel Pentium 4415Y als Prozessor soll ab 499 Euro (UVP) erhältlich sein. Später folgen noch Modelle mit LTE-Unterstützung.

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Mit dem Surface Go bringt Microsoft wieder ein 10-Zoll-Tablet auf den Markt. Mit 522 Gramm ist es ein echtes Leichtgewicht. Das passende Type-Cover-Keyboard und der Surface Pen gehören nicht zum Lieferumfang.
Mit dem Surface Go bringt Microsoft wieder ein 10-Zoll-Tablet auf den Markt. Mit 522 Gramm ist es ein echtes Leichtgewicht. Das passende Type-Cover-Keyboard und der Surface Pen gehören nicht zum Lieferumfang.
(Bild: Microsoft)

Seit dem Surface 3 gab es von Microsoft kein kleines und günstiges Surface-Modell mehr. Das hat sich mit der Vorstellung des Surface Go geändert. In den USA soll es auch im Bildungssektor gegen die dort sehr oft verwendeten Chromebooks und Apples neues günstiges 9.7-Zoll-iPad antreten. Das kleine Surface Go ist mit einem 10-Zoll-Display und einem Gewicht von 522 Gramm sogar noch etwas kompakter und leichter als das Surface 3. In dem aus einer Magnesium-Legierung hergestellten Gehäuse sitzt ein IPS-Touchscreen mit Stifterkennung. Das Display im 3:2-Formfaktor liefert eine Auflösung von 1.800 x 1.200 Bildpunkten, erreicht also horizontal nicht die Full-HD-Auflösung. Das Display arbeitet auch mit dem Surface Pen zusammen. Der Microsoft-Stift mit 4.096 Druckstufen gehört beim Surface Go allerdings nicht zum Lieferumfang. Als Prozessor nutzt Microsoft hier einen Intel Pentium 4415Y. Die CPU aus der Kaby-Lake-Familie verfügt über zwei Kerne und eine integrierte Intel-HD-615-GPU. Im Gegensatz zu den Core-Y-Modellen bietet der 1,6-GHz-Prozessor keinen Turbo-Modus und nur zwei statt vier MB Smart-Cache. Trotzdem ist er deutlich schneller als der im Surface 3 verwendete Atom-Prozessor. Der nicht erweiterbare LPDDR3-Arbeitsspeicher ist beim Surface Go entweder vier oder acht GB groß. Beim Einstiegsmodell kommen 64 GB eMMC-Flash als Massenspeicher zum Einsatz. In den kostspieligeren Modellen stecken M.2-NVMe-SSDs mit 128 oder 256 GB Speicherplatz. Als maximale Akkulaufzeit werden neun Stunden angepeilt.

Das 10-Zoll-Panel des Surface Go liefert eine Auflösung von 1.800 x 1.200 Bildpunkten und behält damit das 3:2-Schema der aktuellen Surface-Modelle bei. Als Prozessor dient ein Intel Pentium 4415Y aus der Kaby-Lake-Familie. Als optionales Zubehör bietet Microsoft neben dem Keyboard und dem Pen auch eine passende Surface Mobile Mouse an.
Das 10-Zoll-Panel des Surface Go liefert eine Auflösung von 1.800 x 1.200 Bildpunkten und behält damit das 3:2-Schema der aktuellen Surface-Modelle bei. Als Prozessor dient ein Intel Pentium 4415Y aus der Kaby-Lake-Familie. Als optionales Zubehör bietet Microsoft neben dem Keyboard und dem Pen auch eine passende Surface Mobile Mouse an.
(Bild: Microsoft)

USB-C als einzige Schnittstelle

Einen USB-A-Anschluss wie beim Surface Pro hat Microsoft beim nur 8,3 mm dicken Surface Go nicht untergebracht, sondern statt dessen eine Typ-C-Buchse mit USB 3.1 Gen1. Zusätzlich gibt es noch einen Surface-Connect-Anschluss zum Laden und als Docking-Schnittstelle sowie einen MicroSD-Card-Reader. Der Kickstand ist wie beim größeren Surface Pro stufenlos um bis zu 165 Grad schwenkbar. Zusätzlich zur Frontkamera mit Windows-Hello-Unterstützung ist eine rückseitige Kamera mit 8-MP-Sensor eingebaut. Als Betriebssystem ist Windows 10 S in der Home-Version vorinstalliert. Ein kostenloser Wechsel zu Windows 10 Home ohne Beschränkung auf Store-Applikationen ist jederzeit möglich.

Update:Inzwischen hat Microsoft offizielle Preise für den deutschen Markt bekanntgegeben: Das Modell mit vier GB RAM und 64 GB eMMC-Flash kostet 449 Euro (UVP), das Modell mit acht GB RAM und 128-GB-SSD 599 Euro (UVP). Das in verschiedenen Farben lieferbare Surface Go Signature Type Cover kostet mit 130 Euro (UVP) ebenso Aufpreis, wie der Surface Pen, der mit 110 Euro (UVP) zu Buche schlägt. Die Auslieferung der Geräte soll am 28. August 2018 beginnen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll noch ein Modell mit 256-GB-SSD und Vatianten mit LTE-Unterstützung folgen.

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 Klaus Länger

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