Gamescom 2023: Zotac Mini-PCs Mini-Gaming-PCs mit Geforce RTX 4070

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Auf der Gamescom 2023 zeigt Zotac zwei Mini-Gaming-PCs mit Geforce RTX 4070. Der größere Magnus One nutzt Desktop- und der flache Magnus EN374070C Mobile-Komponenten. Weitere Neuheiten sind drei winzige Gaming-Rechner mit Raptor-Lake-U-CPUs.

Zu den Gamescom-Neuheiten von Zotac zählt der kompakte Gaming-Rechner Magnus One mit einer Geforce-RTX-4070-Grafikkarte.(Bild:  Zotac)
Zu den Gamescom-Neuheiten von Zotac zählt der kompakte Gaming-Rechner Magnus One mit einer Geforce-RTX-4070-Grafikkarte.
(Bild: Zotac)

Im Vorfeld der Gamescom 2023 in Köln hat Zotac eine Reihe von Mini-PCs angekündigt, die auf der Spiele-Messe gezeigt werden. Dazu zählen neben zwei Modellen mit Gaming-Fokus noch winzige Modelle der Zbox- und der Nano-Reihe mit Core-U-CPUs der 13. Generation und passiver Kühlung.

Magnus One ERP74070C und ERP74070W

Mit einem Gehäusevolumen von 8,3 Litern ist der Magnus One mit Nvidia Geforce RTX 4070 auch größte unter den neuen Mini-Rechnern von Zotac. Er kommt in zwei Versionen, als ERP74070C mit schwarzem und als ERP74070W mit weißem Gehäuse. Zudem bietet der Hersteller den 26 cm langen, knapp 25 cm hohen und 12,6 cm breiten Mini-Tower als Barebone oder als Komplettsystem mit Windows 11 an. Der Prozessor, ein Intel Core i7-13700 mit acht P- und acht E-Cores, sowie eine kurze Geforce-RTX-4070-Grafikkarte, sind bei diesen Varianten bereits eingebaut. Im Komplettsystem stecken noch ein 16 GB großer DDR5-SO-DIMM sowie eine M.2-NVMe-SSD mit 1 TB Speicherplatz auf dem Mainboard. Der Rechner lässt sich durch ein weiteres Speichermodul, eine zusätzliche M.2-SSD und eine 2,5-Zoll-SSD oder HDD erweitern. Als Netzwerkkomponenten sind gleich zwei Ethernet-Controller an Bord, einer davon ist ein Intel-Killer-Chip mit 2,5-G-Unterstützung, sowie eine Wi-Fi-6-Karte. Einen Thunderbolt-4-Port bietet das Gerät ebenfalls. Für die Stromversorgung ist ein im Gehäuse integriertes 500 Watt starkes Netzteil zuständig, das die 80+-Platinum-Anforderungen erfüllt.

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Der ab Ende August verfügbare Magnus One kostet als Komplettsystem 1.939 Euro (UVP) in der White und 1.839 Euro (UVP) in der Black Edition. Für die Barebones gibt Zotac Preise von 1.689 beziehungsweise 1.619 Euro (UVP) an.

Magnus EN374070C

Mit Abmessungen von 21 x 20 x 6,2 cm und einem Volumen von 2,65 Litern ist der Magnus EN374070C deutlich kleiner als der Magnus One. Das ist möglich, da hier bei Prozessor und Geforce-Grafik jeweils Notebook-Komponenten verwendet werden. Als Prozessor ist ein Intel Core i7-13700HX aufgelötet. Er basiert mit seinen insgesamt 16 Cores auf der Desktop-CPU, die im Magnus One verwendet wird, arbeitet aber mit niedrigeren Taktraten und 157 statt 219 Watt maximaler Leistungsaufnahme beim Turbo-Boost. Als GPU wird die mobile Variante der Geforce RTX 4070 eingesetzt. Gegenüber der Desktop-Version sind hier 4.608 statt 5.888 Cuda-Cores aktiv und der Grafikspeicher besteht aus 8 GB GDDR6 statt aus 12 GB GDDR6X.

Der Magnus EN374070C ist als Barebone ohne Arbeits- und Massenspeicher oder als Komplettsystem mit Windows 11 erhältlich. Hier ist er dann ebenfalls mit 16 GB DDR5-4800 und einer 1 TB großen SSD im M.2-Format bestückt. Ein weiterer Speicherslot und ein zweiter M.2-Steckplatz stehen zur Verfügung. Bei der LAN-Ausstattung hat der EN374070C dem Magnus One sogar einen zweiten 2,5-G-LAN-Port voraus. Hier und beim WLAN-Controller setzt Zotac komplett Killer-Produkte von Intel ein. Der Thunderbolt-4-Port in der Front des flachen Rechners ist nur für die Datenübertragung ausgelegt.

Der ebenfalls ab Ende August verfügbare Magnus EN374070C kostet als Barebone 1.429 Euro (UVP) und als Komplettsystem 1.699 Euro (UVP).

Zbox CI669, CI649 und CI629 Nano

Eher für das Game-Streaming im Wohnzimmer oder allenfalls für weniger anspruchsvolle Casual Games eignen sich die extrem kompakten Mini-PCs Zbox CI669, CI649 und CI629 Nano. Die abgesehen vom Prozessor baugleichen Barebones sind 20,4 x 12,9 x 6,8 cm klein. Als Prozessoren setzt Zotac Raptor-Lake-U-Modelle ein, die ohne aktive Kühlung auskommen: Core i7-1355U und i5-1335U mit jeweils 10 Cores sowie den Core i3-1315U mit sechs Cores. Dabei gehören jeweils zwei zur schnellen P-Kategorie und der Rest sind sparsame E-Cores. Für die Grafik ist jeweils die im Prozessor integrierte GPU zuständig: beim i3 eine Intel-UHD-GPU, bei den anderen Modellen eine Iris-Xe-Grafik. Um diese mit voller Leistung nutzen zu können, müssen allerdings beide Speichersockel für den Dual-Memory-Betrieb bestückt sein. Insgesamt finden bis zu drei 4K-Displays Anschluss: Über HDMI, über DisplayPort und via USB-C mit Thunderbolt 4. In den nur 1,8 Liter großen Mini-Rechnern lassen sich jeweils eine M.2-SSD und ein 2,5-Zoll-Sata-Laufwerk einbauen.

Praktisch für den professionellen Einsatz sind die beiden LAN-Anschlüsse, einer davon 2,5 G. Der zusätzliche WLAN-Controller beherrscht Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.2. Ein Thunderbolt-4-Port ist ebenfalls vorhanden.

Als Preis für die lüfterlosen Mini-Rechner nennt der Hersteller 639, 525 und 425 Euro (UVP).

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