Panasonic Toughbook G2 und 33 Mehr Leistung für robuste Windows-Tablets

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Panasonic stattet die taffen Windows-Tablets Toughbook G2 und 33 mit stärkeren Prozessoren der Alder-Lake-Familie von Intel aus. Zudem gibt es zwei Erweiterungsschächte für den Anschluss von Fingerprint- oder Barcodeleser.

Das Panasonic Toughbook 33 mk3 ist ein robustes 12-Zoll-Tablet für den Einsatz bei unwirtlichen Umweltbedingungen.(Bild:  Panasonic)
Das Panasonic Toughbook 33 mk3 ist ein robustes 12-Zoll-Tablet für den Einsatz bei unwirtlichen Umweltbedingungen.
(Bild: Panasonic)

Bei sehr robusten Computern sind die Entwicklungszyklen immer länger als bei herkömmlichen Rechnern für Business-Anwender oder private Endkunden. Daher setzt Panasonic in der neusten Generation der Windows-Tablets Toughbook G2 mk2 und Toughbook 33 mk3 auch keinen Prozessor der Raptor- oder Meteor-Lake-Reihe ein, sondern Core-Prozessoren der 12. Generation, also Alder Lake. Gegenüber den Vorgängermodellen mit Core-CPUs der 10. Generation sollen die neuen Modelle aber eine deutlich höhere Rechenleistung und vor allem 3D-Performance liefern. Für letztere ist die Iris-Xe-Grafikeinheit im verwendeten Core i5-1245U oder dem optional verfügbaren Core i7-1270P zuständig. Letzterer ist mit vier statt zwei P-Cores besser für rechenintensive Anwendungen gerüstet. Über acht zusätzliche E-Cores verfügen beide Prozessoren.

Zur Hardware-Ausstattung beider Tablets zählen zudem 16 GB DDR4-SDRAM, erweiterbar auf 32 GB, sowie eine zwischen 512 GB und 2 TB große M2-SSD. Bei der Quick-Release-SSD-Variante der Toughbooks kann die SSD schnell vom Enduser getauscht werden. Zudem bieten die Geräte nun einen schnellen Thunderbolt-4-Port und Wi-Fi 6E. Intels vPro wird bei allen Konfigurationen der Tablets unterstützt. Zudem werden die Secured-Core-PC-Anforderungen von Microsoft erfüllt.

Die Akkulaufzeit hat sich durch die neuen CPUs ebenfalls verlängert, verspricht der Hersteller. Optional stehen auch Stromspeicher mit höherer Kapazität zur Verfügung. Zudem lassen sich die Akkus leicht wechseln. Im Toughbook 33 finden sogar zwei Akkus für bis zu 6,5 Stunden Laufzeit und Wechsel im laufenden Betrieb Platz. Das Toughbook G2 mit einem Akku soll bis zu 12 Stunden ohne Steckdose durchhalten.

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10,1 oder 12 Zoll große Displays

Der Hauptunterschied zwischen dem G2 mk2 und dem 33 mk3 liegt in der Größe des Displays und damit auch in den Abmessungen. Das G2 ist ein 10,1-Zoll-Tablet mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel und 1,19 kg Gewicht. Beim größeren und mit 2,81 kg auch schwereren Toughbook 33 liefert das 12 Zoll große Display QHD-Auflösung mit 2.160 x 1.440 Bildpunkten. Beide Touchscreens mit Stifterkennung bieten Helligkeiten von bis zu 1.000 beziehungsweise 1.200 cd/m². Die Touch-Bedienung funktioniert laut Panasonic auch mit Handschuhen. Zudem sind beide Geräte sehr robust und erfüllen die Anforderungen des Standards MIL-STD 810H. Sie sollen Stürze aus bis zu 180 cm ohne Schaden verkraften, arbeiten bei Temperaturen zwischen -29 und +60 Grad Celsius und sind staub- sowie wasserdicht gemäß IP6x und IP5x. Über dem Display sitzt eine 2-MP-Kamera mit IR-Sensor für Videokonferenzen und Windows Hello. Auf der Rückseite steht eine 8-MP-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz zur Verfügung.

Modularer Aufbau

Für beide Toughbooks bietet Panasonic optionale Keyboards an, die sie in ein Convertible-Notebook verwandeln. Zudem bieten die Tablets zwei Einschübe für Erweiterungsmodule, mit denen zusätzliche Schnittstellen, Fingerprint- sowie NFC-Lesegeräte und beim G2 eine Thermokamera oder ein Barcodeleser nachgerüstet werden können. Zudem bietet der Hersteller zahlreiche Halterungen für Fahrzeuge und Ladegeräten an.

Das Toughbook G2 und das Toughbook 33 sind ab sofort verfügbar. Preise gibt Panasonic nicht an.

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