Bleujour Kubb mit Intel-Core-CPUs der 11. Generation Mehr Leistung für den kleinen Würfelrechner

Autor: Klaus Länger

Bisher basierten die stylischen, würfelförmigen Mini-PCs der Kubb-Serie von Bleujour auf Intel-Core-CPUs der 8. Generation. Nun macht der französische Hersteller bei den kleinen Rechnern den Sprung auf Intels Tiger Lake und Thunderbolt 4.

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Bleujour stattet den kleinen Würfelrechner Kubb nun mit Intels Tiger-Lake-Prozessoren aus. Zum Einsatz kommen dabei die Mobilprozessoren der U-Serie.
Bleujour stattet den kleinen Würfelrechner Kubb nun mit Intels Tiger-Lake-Prozessoren aus. Zum Einsatz kommen dabei die Mobilprozessoren der U-Serie.
(Bild: Bleujour)

Dass die Kubbs des französischen Herstellers Bleujour vollwertige Desktop-PCs sind, bemerkt man erst, wenn man die Anschlüsse auf der Rückseite der kleinen Würfel mit 12 cm Kantenlänge sieht. Ansonsten könnten die Geräte auch Designelemente und als Zierde für den Schreibtisch dienen. Die bisherigen Modelle der Kubb-Serie basierten noch auf Intel-Core-U-Prozessoren der 8. Generation mit Iris-Plus-GPU. Nun steigt der Hersteller auf die aktuellen Mobilprozessoren der Tiger-Lake-U-Serie um. Dieser Schritt bringt nicht nur mehr Rechenleistung, sondern bei den CPUs mit der integrierten Iris-Xe-GPU auch ein Plus bei der 3D-Performance.

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Individualisierbares Design

Bleujour bietet den Kubb in zwei Varianten an: Als Essentielle mit einem bunten oder verspiegelten Metallgehäuse, das auf Wunsch auch mit einem Firmenlogo bedruckt werden kann, oder als Wood mit einem handwerklich aus Holz gefertigtem Gehäuse. Der eigentliche Rechner sitzt in einem Einschub, der auch leicht in eine anderes Kubb-Gehäuse eingesetzt werden kann. Der Hersteller bietet die Schalen auch separat an.

Die Rechner sind mit drei CPU-Varianten lieferbar: Core i3-1115G4, Core i5 -1135G7 und Core i7-1165G7. Der i3 ist ein Dual-Core-Prozessor mit UHD-Grafik, die anderen beiden CPUs verfügen über vier Kerne und die Xe-GPU. Der Arbeitsspeicher kann zwischen 8 und 32 GB groß sein, bei der SSD bietet Bleujour M.2-Modelle mit Kapazitäten zwischen 256 GB und zwei TB an. Die kleinste SSD ist mit einem PCIe-3.0-Interface ausgerüstet, die größeren M.2-Riegel mit der doppelt so schnellen PCIe-4.0-Schnittstelle. Zudem bietet der Würfel noch Platz für eine 2,5-Zoll-SATA-SSD oder HDD. Eine schnelle Netzwerkanbindung ist über LAN mit bis zu 2,5 Gbit oder über WLAN mit Wi-Fi 6 möglich. Als externe Schnittstellen sitzen auf der Rückseite des Würfels zwei Thunderbolt-4-Ports, ein USB-A-Anschluss mit USB 3.2 Gen und fünf USB-2.0-Buchsen für Eingabegeräte. Zudem bietet der Kubb noch zwei HDMI-2.0b-Schnittstellen. Als Betriebssystem stehen Windows 10 Pro oder Linux Mint zur Wahl.

Der Kubb mit Intel-CPU ist ab sofort verfügbar. Der Preis startet bei 640 Euro (UVP) in der Essentielle-Variante und bei 750 Euro (UVP) mit Holzgehäuse.

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