Canon bringt Business-Ink-Drucker, bleibt aber auch Lasern treu Maxify: Neue Marke für Business-Ink-Drucker von Canon

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Klaus Länger / Klaus Länger

Tinte als Druckmedium gewinnt auch bei Business-Geräten immer mehr an Bedeutung. Canon hat nun mit Maxify eine komplett neue Marke für diese Geräteklasse ins Leben gerufen. Die neuen Maxify-Geräte adressieren primär den SOHO-Markt, Canon startet mit vier Multifunktionsgeräten und einem Drucker.

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Die neue Maxify-Modellreihe besteht zum Start aus vier Multifunktionsgeräten und einem Drucker.
Die neue Maxify-Modellreihe besteht zum Start aus vier Multifunktionsgeräten und einem Drucker.
(Bild: Canon)

Mit der neuen Marke Maxify will Canon sein Standbein im hart umkämpften Markt der Drucker und Multifunktionsgeräte für kleine Unternehmen und Home-Office-Anwender wie etwa Freiberufler stärken. Die neuen Business-Ink-Geräte der Maxify-Serie verwenden eine speziell für diese Serie entwickelte Dual Resistant High Density (DRHD) Tinte. Sie ist laut Canon wasser- und abriebfest, hält Textmarkern stand und soll so langlebige Dokumente erzeugen. Neue XL-Patronen mit hoher Reichweite sollen die Anwender vor häufigen Patronenwechseln bewahren und auch noch die Druckkosten senken.

Niedrige Seitenpreise

Für die beiden kleineren Geräte der Maxify-Serie, sie wenden sich an Home-Office-Anwender, gibt Canon bei Scharzweiß-Dokumenten einen Seitenpreis von von 2,4 Cent an, Farbdrucke schlagen mit 8,4 Cent pro Seite zu Buche. Das Seitenvolumen liegt bei dieser Berechnung bei 1.200 Schwarzweiß- und 900 Farbseiten im Monat. Die drei Maxify-Geräte für Kleinbetriebe sind noch einmal ein Stück günstiger bei den Betriebskosten: Sie sind für 2.500 Schwarzweiß-Seiten oder 1.500 farbige Doukumente im Monat ausgelegt, die Seitenpreise liegen hier bei 1,4 beziehungsweise 6,6 Cent. Mit den Multi-Packs sollen sich die Kosten für Farbdrucke um 15 bis 18 Prozent senken lassen.

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Zur Kostenkontrolle kann die Anzahl der gedruckten, kopierten oder gefaxten Seiten erfasst werden, zudem können gewisse Funktionen wie etwa Farbdruck passwortgeschützt nur für bestimmte Anwender frei gegeben werden. Eine Vielzahl von Verbindungsoptionen soll für eine flexible Nutzung der Geräte im Team sorgen. Alle Geräte sind zudem mit WLAN ausgestattet und erlauben so das Drucken von Mobilgeräten aus. Zudem ist auch das Drucken von Inhalten aus Cloud-Speichern möglich, Canon unterstützt Dropbox, OneDrive, Google Drive und Evernote. Die Multifunktionsgeräte können Scans in die Cloud hochladen oder direkt per E-Mail versenden.

Maxify für das Home-Office

Für das Heimbüro sind die beiden kleineren Multifunktionsgeräte der Maxify-Serie bestimmt. Das Maxify MB2050 soll 16 Schwarzweiß-Seiten pro Minute und bis zu 11 Seiten pro Minute in Farbe drucken. Die erste Seite ist laut Canon bereits nach acht Sekunden ausgegeben. Die Papierkassette des kleinsten Maxify-Modells fasst 250 Blatt. Die doppelte Menge an Papier nimmt der schnellere MB2350 auf. Bei ihm gibt Canon für den Schwarzweiß- und den Farbdruck 23 beziehungsweise 15 Seiten pro Minute an. Die beiden neuen Geräte kommen im Oktober auf den Markt und sollen 169 beziehungsweise 199 Euro kosten.

Geräte für Kleinunternehmen

Kleinunternehmen mit größerem Druckvolumen hat Canon mit den Multifunktionsgeräten Maxify MB5050, MB5350 und dem Drucker Maxify iB4050 im Blick. Die drei Geräte drucken zwar nicht mehr Seiten pro Minute, wie das MB2350, erledigen das aber günstiger und mit höherer Reichweite.

Alle drei Geräte sind mit Papierkassetten für 500 Blatt ausgestattet. Das Spitzenmodell MB5350 kann zudem in einem Durchgang doppelseitig scannen und mit seinem duplexfähigen automatischen Einzelblatteinzug auch doppelseitig drucken. Diese drei Geräte sollen im November zu Preisen von 219 Euro (MB5050), 319 Euro (MB5350) und 159 Euro (iB4050) auf den Markt kommen. □

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