Apple-Keynote MacBook Pro und neue M3-Chipserie vorgestellt

Von Alexander Siegert 4 min Lesedauer

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Das Macbook Pro wird erstmals mit den neuen Chips M3, M3 Pro, M3 Max ausgestattet werden. Der US-Technologiekonzern verspricht mehr Leistung, bessere Akkulaufzeiten und Chips, die speziell für Künstliche Intelligenz konzipiert sind.

M3, M3 Pro oder M3 Max? Die 14- und 16- Zoll Macbooks Pro kommen mit einer neuen Chipserie. Je nach Workflow können Nutzer ihre Konfiguration wählen.(Bild:  Apple)
M3, M3 Pro oder M3 Max? Die 14- und 16- Zoll Macbooks Pro kommen mit einer neuen Chipserie. Je nach Workflow können Nutzer ihre Konfiguration wählen.
(Bild: Apple)

Das neue MacBook Pro Line-up mit der M3-Chip-Familie, bestehend aus den Modellen M3, M3 Pro und M3 Max ist als 14- oder 16-Zöller erhältlich. Alle neuen Modelle verfügen über ein Liquid-Retina-XDR-Display, das eine durchgehende Helligkeit von 1.000 Nits liefert. SDR-Inhalte werden mit bis zu 600 Nits angezeigt, 20 Prozent heller als zuvor. Die integrierte 1.080p-Kamera, ein immersives 6-Lautsprecher-System sowie zahlreiche Anschlussmöglichkeiten sollen für störungsfreie Videokonferenzen sorgen. Als großen Trumpf legt Apple auf der Keynote die verbesserte Akkulaufzeit auf den Tisch. Mit einer versprochenen Batterielaufzeit von bis zu 22 Stunden soll für die nötige Mobilität beim Arbeiten gesorgt werden. Die Laufzeit des Akkus soll somit bis zu elf Stunden länger als beim schnellsten Macbook Pro mit Intel-Prozessor sein.

MacBook-Pro-Reihe für unterschiedliche Zielgruppen

Die Neulinge aus Cupertino bestehen aus den Macbook-Pro-Modellen in den Größen 14 und 16 Zoll, die jeweils mit verschiedenen Chipsets ausgeliefert werden können. Die Varianten richten sich an unterschiedliche Gruppen, sodass jeder Nutzer das für sich passende Modell für seine Workflows wählen kann.

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Das 14 Zoll große MacBook Pro mit dem M3 soll sich nicht nur für den Alltagseinsatz eignen, sondern auch Leistung in professionellen Anwendungen und Spielen bringen. Es richtet sich an Kreative, Studierende und Unternehmer. Sowohl die Leistung beim Rendern in Final Cut Pro als auch die Geschwindigkeit sind laut eigener Tests des Herstellers bis zu 7,4 Mal höher im Vergleich zum 13 Zoll großen MacBook Pro mit Core i7 der 3. Generation. Gegenüber dem Vergleichsmodell, dem 13 Zoll großen MacBook Pro mit M1, soll es sogar eine Steigerung von bis zu 60 Prozent bieten. Ähnliche Leistungssprünge verspricht Apple für Tabellenkalkulationen und das Kompilieren von Code, um die einzelnen Zielgruppen anzulocken. Das Modell mit M3 ist in den Farben Silber und Space Grau verfügbar

14 und 16 Zoll Macbook Pro mit M3 Pro

Neben dem bereits erwähnten Modell sind auch noch Varianten mit dem neuen M3-Pro-Chip erhältlich. Ebenfalls als 14- oder als 16-Zöller. Das Macbook Pro mit M3 Pro richtet sich an Nutzer mit anspruchsvolleren Workflows wie Programmierer, Kreative und Forscher. M3 Pro soll eine höhere Leistung und mehr gemeinsam genutzten Arbeitsspeicher liefern. Der Konzern zieht zum Vergleich das 16-Zoll-Modell mit M1 Pro heran und verspricht bis zu 40 Prozent mehr Geschwindigkeit. Eifrige Photoshop-Nutzer sollen von dem Upgrade auf den neuen Chip bei ihren Grafikprojekten besonders profitieren, ebenso wie Wissenschaftler und Programmierer.

Das kleine Schwarze: Macbook Pro mit M3 Max

Die 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modelle mit M3 Max sollen die Top-Modelle in Sachen Leistung und Funktionalität der Reihe sein. Mit einer zügigen GPU, einer leistungsstarken CPU und der Unterstützung von bis zu 128 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher sollen sie extreme Workflows und Multitasking bei professionellen Anwendern stemmen, wie beispielsweise Programmierer für maschinelles Lernen, 3D-Künstler und Videocutter.

Als besonderes Schmankerl wird es die Pro-Modelle mit M3 Pro und M3 Max auch in der Farbe Space Schwarz geben. Das neu entwickelte Finish soll störende Fingerabdrücke reduzieren und wem das neue Schwarz nicht gefällt, kann sich auch für die bekannte silberne Variante entscheiden.

M3-Chip-Familie

Die in den Macbooks verbauten Neumitglieder in der Chip-Familie sind M3, M3 Pro und M3 Max. Alle wurden mit der 3-Nanometer-Technologie gefertigt. Apple selbst sieht es als den bisher größten Fortschritt bei der Weiterentwicklung der eigenen Grafikarchitektur. Das sogenannte Dynamische Catching soll die Nutzung des Arbeitsspeichers der Hardware effizienter zuweisen, sodass Ressourcen nicht unnötig verschwendet werden. Laut Hersteller lastet es die GPU so besser aus und steigert die Performance in anspruchsvollen Apps und Spielen. John Ternus, Senior Vice President verspricht gewohnt ambitioniert: „Mit der nächsten Generation an M3-Chips setzen wir wieder einmal neue Maßstäbe für Pro-Laptops. Für alle, die das Upgrade von einem MacBook Pro mit Intel-Prozessor machen, wird es alles verändern.“

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Auch eine neue Rendering-Funktion bringt die Chip-Familie mit sich. Mesh Shading soll die Verarbeitung komplexer visueller Szenen beschleunigen. Auch das für Spiele beliebte Raytracing feiert auf dem Mac eine Premiere, sodass Gamer sich auf eine exaktere Darstellung von Schatten und Spiegelungen und ein verbessertes Rendering ihrer Spielwelten freuen können sollen.

Neue Funktionen für macOS Sonoma

Wie schon in der Vergangenheit liefert Apple mit den neuen Produkten auch sein neues Betriebssystem macOS Sonoma aus. Es bietet einige neue Funktionen für produktives Arbeiten und Spielen auf dem Mac. Nutzer können Widgets nun direkt auf ihrem Desktop platzieren, mit einem Klick interagieren und sogar auf die Widgets des iPhone-Ökosystems auf ihrem iMac zugreifen. Videokonferenzen werden durch Funktionen, die die Präsentation über Fernzugriff erleichtern sollen, ergänzt. Die Moderatorenmaske zeigt beispielsweise Moderatoren über geteilten Inhalten an, und mit dem Reaktionen-Feature können unterhaltsame Videoeffekte durch Gesten ausgelöst werden. In Safari sorgen Profile dafür, dass das Surfen im Internet getrennt nach verschiedenen Themen oder Projekten erfolgen kann, und Web-Apps ermöglichen einen schnelleren Zugriff auf bevorzugte Websites.

Sonoma ermöglicht ebenso einen Fernzugriff auf andere Mac-Systeme, wodurch Nutzer von überall aus an ihren Inhalten arbeiten können sollen. Auch Gamer sollen mit dem Spielmodus nicht zu kurz kommen. Der Modus priorisiert Grafikaufgaben, um konstant hohe Bildraten zu gewährleisten und die Latenz bei drahtlosem Zubehör zu reduzieren.

Die Vorbestellung der vorgestellten Produkte ist ab sofort möglich und sie sollen ab dem 7. November erhältlich sein. Je nach Konfiguration sollen die Notebooks der Reihe ab 1.999 Euro kosten.

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