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Lenovo beschreitet mit der Idea-Produktfamilie neue Wege

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Grundsätzlicher Optimismus

Dennoch sei man grundsätzlich optimistisch, so Fischer. Auch wenn die Volkswirtschaftler der Ifa, RWI, Deutschen Bank, Dekabank und IMK für 2009 einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes prognostizieren – die gleichen Institutionen prognostizieren für denselben Zeitraum steigende Ausgaben des sonstigen Anlagevermögens zwischen 0,6 (Deutsche Bank) und 3,0 Prozent (RWI). Und diese Zahlen seien für das Hardware-Geschäft weitaus relevanter.

Idea-Familie zieht in die Think-Nachbarschaft

Weitere, tief greifende Maßnahmen betreffen das Produktportfolio. Mit der Einführung der Idea-Familie in diesem Jahr wird das Consumer und auch das Nicht-Premium-Segment angegangen – Bereiche also, die nicht in das »Perfect-Storm-Szenario« fallen. Neben ThinkCenter (Desktops), ThinkPad (Notebooks), ThinkStation (Workstations), ThinkServer (Server) und ThinkVision (Monitore), entstehen so die Familien IdeaCenter, IdeaPad, IdeaVision. Server und Workstations sind naturgemäß nicht im Consumer-Segment angesiedelt.

Neue Produkte und neue Kanäle

Mit Geräten aus der 3000er-Linie platzierte Lenovo bereits 2007 erste PCs im Endkunden- und Gaming-Segment. Den konsequenten Vertriebsweg über Retailer beschritt das Unternehmen aber nicht. Ende vergangenen Jahres, fast schon zu spät für das Weihnachtsgeschäft kamen die IdeaPad-Notebooks S9 und S10 von Lenovo in die Regale.

In den nächsten Monaten bringt Lenovo dann Consumer-Notebooks der S- und U-Serie auf den Markt. Erste »IdeaCenter« folgen etwas später. Vermarktet werden die kommenden Idea-Produkte dann auch über den Retail-Kanal. Entsprechende Gespräche seien am Laufen und das hausinterne Vertriebspotenzial werde gegenwärtig aufgebaut, so Fischer im Gespräch mit IT-BUSINESS. Einen wichtigen Baustein im Vertriebskanal-Mix stellen aber auch Fachhändler dar, die als Lenovo-Store fungieren.

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