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Im Security-Stress

Leistungsstarke Netzwerk-Firewall von Fortinet

| Autor: Melanie Staudacher

Die Problematik sicherer Netzwerkanbindungen bringt vor allem in der Coronakrise Hersteller und MSSPs an ihre Grenzen. Fortinet stellt seine neuen Lösungen vor.
Die Problematik sicherer Netzwerkanbindungen bringt vor allem in der Coronakrise Hersteller und MSSPs an ihre Grenzen. Fortinet stellt seine neuen Lösungen vor. (Bild: © Krakenimages.com – stock.adobe.com)

SD-WAN ist im Trend: Bessere Usability, Kostensenkung und höhere Cyber-Sicherheit sind nur einige Gründe für die große Beliebtheit, an der sich der softwaredefinierte Netzwerkansatz erfreut. Problematisch wird der Einsatz von SD-WAN jedoch, wenn die entsprechende Lösung nicht über integrierte Security-Tools verfügt.

Christian Vogt, Vice President DACH bei Fortinet, sieht in der Krise eine Chance für den Security-Anbieter, sich mit seinen Netzwerk- und Sicherheitslösungen gut zu positionieren.
Christian Vogt, Vice President DACH bei Fortinet, sieht in der Krise eine Chance für den Security-Anbieter, sich mit seinen Netzwerk- und Sicherheitslösungen gut zu positionieren. (Bild: Fortinet)

Für Christian Vogt, Vice President DACH bei Fortinet, ist klar, dass Hersteller und MSSPs aufgrund der Coronakrise enorm unter Druck geraten sind: „Auf einmal sind deutschlandweit Firmen darauf angewiesen, dass ihre Mitarbeiter sicher von zuhause aus arbeiten können. In möglichst kurzer Zeit müssen Hardware beschafft und Services zur Implementierung bereitgestellt werden. Mit den passenden Lösungen haben Hersteller jetzt die Chance, sich gut zu positionieren." Dieses Ziel verfolgt der Security-Anbieter Fortinet und stellt sowohl seine neue Next Generation Firewall wie auch neue Funktionen für die SD-WAN-Lösung Secure SD-WAN vor, um sichere Verbindungen ins Homeoffice, zu Zweigstellen und verteilten Clouds bereitzustellen. Außerdem möchte der Hersteller den Channel in Deutschland noch gezielter fokussieren.

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27.02.20 - SD-WANs sind besonders wertvoll für Zweigstellen, da sie die Kosten für die Bandbreite erheblich senken und den IT- und Sicherheitsteams eine größere Transparenz und Kontrolle ermöglichen. Damit einher geht das Potenzial für eine enorme Verbesserung der Cybersicherheitsmaßnahmen. lesen

Die FortiGate 4200F

Eine klassische Firewall untersucht den Datenverkehr auf Basis von Ports und Protokollen. Prüft, welche Protokolle in welche Richtung übertragen werden und welche Ports für diese Übertragung zulässig sind. Doch diese Methodik reicht nicht mehr aus, um Netzwerke effizient gegen Bedrohungen zu schützen. Grund dafür sind moderne, zielgerichtete Angriffsszenarien wie APTs (Advanced Persistent Threats) und Zero-Day-Attacken. Neben Cyber-Attacken und den Risiken der Digitalen Innovation kann auch unvorsichtiges Verhalten von Mitarbeitern zu Sicherheitslücken führen.

Hier kommen Next Generation Firewalls in Spiel. Sie untersuchen nicht nur das verwendete Protokoll und den eingesetzten Port, sondern überprüfen auch den Inhalt des Datenstroms. Dabei erkennen sie ungewöhnliches Verhalten und filtern infizierte Dateien aus. Zudem entscheiden sie, abhängig der Vorgaben darüber, was die User im Netz dürfen und was nicht. Weitere Funktionen können Antivirus, Antispam oder ein Content-Filter sein.

Mit seiner FortiGate 4200F will Fortinet neue Maßstäbe in Sachen Skalierbarkeit und Performance von Netzwerk-Firewalls setzen. Sie basiert auf dem von Fortinet speziell entwickelten Netzwerkprozessor NP7 und soll so die hohen Anforderungen moderner Netzwerke erfüllen. Dank hardwarebeschleunigtem VXLAN und der Unterstützung mehrerer Elephant Flows von bis zu 100 Gbps, sei die neue NGFW sehr leistungsstark und könne problemlos skalieren. Laut eigenen Angaben des Herstellers ist sie sogar die leistungsstärkste Netzwerk-Firewall der Branche.

Neue SD-WAN-Funktionen

Mit Fortigates SD-WAN-Lösung Secure SD-WAN sollen Anwender von einer hohen Verfügbarkeit der Applikationen, gestiegener Performance und Kosteneffizienz profitieren. Gesteuert wird die Lösung zentral von der Fabric-Management-Center-Konsole aus. Dadurch sollen Unternehmen mit einem Minimum an IT-Personal und Infrastruktur-Ressourcen Netzwerkänderungen implementieren können.

In dem Betriebssystem FortiOS 6.4 erhält Secure SD-WAN neue Funktionen:

  • Secure SD-WAN-Orchestrator: Um Legacy Router automatisiert zu managen, ist diese Funktion nun Teil des Fortinet Fabric Management Centers und ermöglicht zentrales Deployment und Automatisierung.
  • Erweiterte Analysemöglichkeiten: Ebenfalls über das Fabric Management Center können Unternehmen neue SD-WAN-Reports abrufen. Diese sollen erweiterte Einblicke in die Netzwerk- und Anwendungs-Performance bieten, mithilfe von Echtzeitanalyse, wie auch historischer Statistiken. Somit können die Nutzererfahrung und Compliance verbessert werden.
  • Dynamische Segmentierung: Für jedes Netzwerk und jeden Anwender individuell konfigurierte Policies. Die dynamische Segmentierung von Fortinet Secure SD-WAN will es ermöglichen, die einzelnen Segmente nahtlos an das Gesamtnetzwerk zu kommunizieren und Richtlinien Ende-zu-Ende durchzusetzen.

Neuaufstellung und Erweiterung

Neben neuen Lösungen investiert Fortinet außerdem in sein deutsches Channel-Team, welches zuständig für die Betreuung von Distributoren und Fachhändlern ist. Ziel des Ausbaus ist es, mit regionalen Ansprechpartnern den hohen IT-Sicherheitsbedarf in kleinen und mittelgroßen Unternehmen noch zielgerichteter über den Fachhandel abzudecken. Das Channel-Team besteht mittlerweile aus 15 Personen.

Tommy Grosche, Senior Director Channel Germany bei Fortinet
Tommy Grosche, Senior Director Channel Germany bei Fortinet (Bild: Fortinet)

Zusätzliche Unterstützung erhalten Fortinet-Partner im Fortinet Engage Partnerprogramm, welches in diesem Jahr neu launchte. Die vier neuen Partnerstufen im Programm sind Advocate, Select, Advanced und Expert. Je nach Stufe erhalten die Partner Schulungen und Zertifizierungen. „Mit der neuen Struktur und Erweiterung unseres Channel-Teams schärfen wir den regionalen Fokus, um unsere KMU-Lösungen im Fachhandel ganz oben zu positionieren. Damit unterstreichen wir, wie wichtig dieses Marktsegment für uns ist. Der Channel wird ein zentraler Bestandteil unserer Strategie bleiben. Diese zielt darauf ab, die wachsenden Geschäftsanforderungen zu erfüllen sowie den Wert und die Attraktivität unserer Partnerschaften zu steigern”, erklärt Tommy Grosche, Senior Director Channel Germany bei Fortinet.

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Fortinet führt Partner-Spezialisierungen ein

01.04.20 - In Deutschland gibt es ungefähr 1.000 Mitarbeiter in Partnerunternehmen, die eine Zertifizierung bei Fortinet abgelegt haben und auch rund 1.000 aktive Partnerunternehmen. Eine Umstrukturierung und neue Anreize sollen zu mehr Engagement im Channel animieren. lesen

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