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Lenovo Thinkpad P52 Leistungsschub für mobile Workstation

Autor: Klaus Länger

Das Lenovo Thinkpad P52 hat bei der Leistung gegenüber dem Vorgänger P51 deutlich zugelegt. Es kann nun eine Core-CPU mit sechs Kernen nutzen und als Grafikkarte eine Quadro P3200 statt der M2200M des Vormodells. Laut Hersteller ist es damit auch für VR- oder AR-Anwendungen geeignet.

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Das Thinkpad P52 soll bei Anwendungen wie 3D-Animation, CAD oder professioneller Videobearbeitung mit Intel-Hexacore-CPU und Nvidia Quadro P3200 eine sehr hohe Leistung liefern.
Das Thinkpad P52 soll bei Anwendungen wie 3D-Animation, CAD oder professioneller Videobearbeitung mit Intel-Hexacore-CPU und Nvidia Quadro P3200 eine sehr hohe Leistung liefern.
(Bild: Lenovo)

Mit dem Lenovo Thinkpad P52 sollen sich Ergebnisse professioneller Workstation-Anwendungen nicht nur zeigen lassen, laut Hersteller ist die mobile Workstation auch schnell genug, um mit diesen Applikationen mobil zu arbeiten. Die Laufzeit des wechselbaren Akkus soll bis zu 15 Stunden betragen. Lenovo verwendet beim P52 Intel-Core- oder Intel-Xeon-Prozessoren der Coffee-Lake-Generation mit sechs Kernen, die auf bis zu 128 GB RAM zugreifen können. Das sind doppelt so viel wie beim Vorgänger, dem Thinkpad P51. Bei ECC-Speicher sind maximal 64 GB möglich, da es hier noch keine 32-GB-Module gibt. Als Grafikkarte stehen drei verschiedene Nvidia-Quadro-Modelle zur Wahl: P1000, P2000 oder P3200. Die Februar 2018 vorgestellte Quadro P3200 als stärkste Option basiert auf einer GP104-GPU mit 1.792 Shader-Units nutzt sechs GB GDDR5 als Grafikspeicher. Mit ihr soll sich das Thinkpad P52 auch ohne Einschränkungen für anspruchsvolle VR- oder AR-Anwendungen nutzen lassen. Das 15,6-Zoll-Touch-Display wartet nicht nur mit einer 4K-Auflösung auf, sondern auch mit einer Helligkeit von 400 Nits, einer 10-Bit-Farbtiefe und 100 Prozent Abdeckung des Adobe-RGB-Farbraumes. Daneben gibt es als Einstiegsoption ein 300-Nits-Full-HD-Panel ohne Touch.

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Massenspeicher und Schnittstellen

Beim Massenspeicher nennt Lenovo nur eine maximale Gesamtkapazität von bis zu sechs TB, aber nicht, welche Speichermedien zum Einsatz kommen. Statt einem Thunderbolt-3-Port wie beim P51 stehen nun zwei zur Verfügung. Zusätzlich bietet der Mobilrechner einen HDMI-Ausgang, einen Mini-DisplayPort, drei USB-3.0-Buchsen und einen Ethernet-Port. Zur Serienausstattung gehören AC-WLAN und Bluetooth 5.0, LTE gibt es optional. In der leichtesten Variante wiegt das 24,5 mm dicke Gerät 2,45 kg, was für eine mobile Workstation sehr wenig ist. Lenovo spricht daher von der leichtesten, VR-tauglichen 15-Zoll-Workstation. An Sicherheits- und Privacy-Funktionen nennt der Hersteller TPM 2.0, einen Fingerprint-Reader und einen mechanischen Schieber vor der Webcam. Die kann durch einen optionalen IR-Sensor Windows-Hello-fähig gemacht werden. Als Betriebssystem steht neben Windows 10 Pro für Workstations und Windows 10 Pro auch Ubuntu Linux zur Wahl. Für Red Hat Linux ist das Thinkpad P52 zertifiziert.

Die mobile Workstation Thinkpad P52 soll ab Mitte Juli zu einem Preis ab 2.368 Euro (UVP) verfügbar sein.

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