Angetestet: Dell Latitude 7340 Leichtes Arbeitspferd im Ausgeh-Dress

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Die Bezeichnung Latitude steht bei Dell für die Business-Rechner. Im Hands-on-Test haben wir mit dem Latitude 7340 das Top-Notebook der Serie mit 13,3-Zoll-Display im 16:10-Formfaktor. Als CPU arbeitet in dem 1,10 kg leichten Magnesium-Gerät ein Intel Core i5-1345U.

Für die besonders leichte Ultralight-Version des Dell Latitude 7430 wird Magnesium als Material für das Gehäuse verwendet. Das entspiegelte 13,3-Zoll-Display liefert eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel.(Bild:  Vogel IT-Medien)
Für die besonders leichte Ultralight-Version des Dell Latitude 7430 wird Magnesium als Material für das Gehäuse verwendet. Das entspiegelte 13,3-Zoll-Display liefert eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Business-Notebooks können auch schick sein. Das belegt das 13,3-Zoll-Gerät Dell ­Latitude 7340 in unserem Hands-on-Test. Dell hat uns die Ultralight-Version des ­Geräts mit einem eleganten dunkelblauen Magnesium-Gehäuse in die Redaktion ­geschickt. Daher wiegt das Notebook auch mit dem großen 57-Wh-Akku nur 1,10 kg, ist aber nicht so steif wie schwerere Geräte mit Aluminium-Chassis.

Das U für Ultralight taucht ebenfalls beim verwendeten Prozessor auf: Es ist ein Intel Core i5-1345U mit zwei P- und acht E-Cores. Der Raptor-Lake-U-Prozessor mit vPro-Unterstützung arbeitet mit einer ­Base Power von 15 Watt. Im Testgerät kann die CPU auf 16 GB RAM zugreifen, die auch für anspruchsvollere Office-Anwendungen gut ausreichen. Da Dell sparsamen LPDDR5-Speicher nutzt, sind die Chips aufgelötet. Die auswechselbare Kioxia-PCIe-Gen4-SSD im M.2-2230-Format fasst 512 GB. Im Office-Benchmark PCMark 10 Extended erzielt das Gerät sehr ordentliche 4.357 Punkte. Lediglich bei der Bearbeitung von Fotos oder Videos fällt es hinter Notebooks mit Raptor-Lake-P-CPU zurück, die mit vier P-Cores aufwarten. Sehr gut ist die ­Akkulaufzeit mit fast 12,5 Stunden bei 75 Prozent Display-Helligkeit. Im Testgerät ­ist das Ultralight-Panel mit 400 cd/m² in­stalliert. Das entspiegelte Display im 16:10-­Format liefert eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel, bietet also vertikal zusätzliche Fläche.

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Sicherheits- und Privacy-Funktionen beim Display

Über dem Display sitzt eine Webcam mit 5-MP-Sensor, die bei Videokonferenzen ­eine gute Bildqualität abliefert. Die Kamera unterstützt Windows Hello. Zudem wird sie im Testgerät für einige Sicherheits- und Privacy-Funktionen genutzt, die sich über die Dell-Optimizer-Software aktivieren lassen. So erkennt das Notebook, wenn sich der Nutzer entfernt und schaltet das Display ab. Kehrt man wieder an den Schreibtisch zurück dann aktiviert sich das Notebook automatisch wieder. Zusätzlich kann vor Blicken über die Schulter gewarnt werden. Auf Wunsch wird das Display sogar durch ein Schachbrettmuster unleserlich gemacht.

Das Keyboard mit stromsparender Mini-LED-Beleuchtung und relativ großem Tastenhub bietet ein gutes Schreibgefühl. Der im Tastenfeld oben rechts angeordnete ­Power-Button hat einen Fingerprint-Reader integriert – praktisch, wenn man die Linse der Webcam mit dem integrierten Schieber verdeckt hat. Das präzise Touchpad hat Dell gegenüber dem Vormodell um 33 Prozent vergrößert. Das Keyboard wird flankiert von zwei nach oben abstrahlenden Lautsprechern. Die sorgen zusammen mit zwei weiteren Lautsprechern im Gehäuseboden für einen gemessen am Gehäusevolumen satten Klang.

An Schnittstellen werden HDMI, eine USB-Typ-A-Buchse und zwei schnelle Thunderbolt-4-Ports geboten. Eine LAN-Buchse oder ein Speicherkarten-Leser gibt es nicht. Der Intel-AX211-WLAN-Controller unterstützt Wi-Fi 6E. Optional können noch LTE oder 5G geordert werden.

Fazit: Sehr gutes aber auch kostspieliges Business-Notebook

Das Dell Latitude Ultralight 7430 ist tatsächlich sehr leicht, flott und es hält trotz des hellen Displays abseits der Steckdose sehr lange durch. Auch die Eingabegeräte, die Webcam mit hoher Auflösung und das Audiosystem gefallen. Praktisch im Business-Alltag sind die Privacy- und Sicherheitsfunktionen des 13,3-Zoll-Notebooks. Als schnelle Docking-Schnittstellen stehen zwei Thunderbolt-4-Ports bereit. Ansonsten ist der Hersteller bei den Schnittstellen etwas geizig. Mit fast 2.000 Euro verlangt der Dell für das Premium-Business-Notebook allerdings auch einen Premium-Preis.

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