Studie: Kommunikation und Zusammenarbeit in Unternehmen Kommunikationstools im New Normal

Von Bernhard Lück

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Eine Umfrage von Enreach zeigt: Nur rund die Hälfte der Deutschen ist der Meinung, dass ihr Arbeitgeber ihnen geeignete Kommunikationslösungen zur Verfügung stellt. Mehr als ein Viertel der Befragten ist damit unzufrieden.

Enreach-Geschäftsführer Dr. Ralf Ebbinghaus: „Es ist an der Zeit, dass wir die Diskussionen rund um Homeoffice oder Büro hinter uns lassen.“
Enreach-Geschäftsführer Dr. Ralf Ebbinghaus: „Es ist an der Zeit, dass wir die Diskussionen rund um Homeoffice oder Büro hinter uns lassen.“
(Bild: Enreach )

Auf dem Weg in die hybride Arbeitswelt fehlen in vielen Unternehmen adäquate UCC-Lösungen (Unified Communications & Collaboration). Zu diesem Ergebnis kommt eine Onlineumfrage im Auftrag von Enreach, einem Anbieter von Unified-Communications- und Cloud-Contact-Center-Lösungen. Im April 2022 befragte das Meinungsforschungsinstitut YouGov 2.069 Personen, davon 548, die (teilweise) im Homeoffice arbeiten. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Bei der Umfrage zur Arbeit in Homeoffice und Büro gaben 36 Prozent der Teilnehmer an, dass ihnen keine geeignete Kommunikationslösung zur Verfügung stehen. Nach mehr als zwei Jahren Pandemie, in den Themen Remote Work und Digitalisierung einen erheblichen Schub erfahren haben, sind mit 49 Prozent nur knapp die Hälfte der deutschen Beschäftigten der Meinung, dass sie in puncto Kommunikation und Zusammenarbeit gut ausgestattet sind.

Mehr als ein Viertel der Befragten zeigte sich mit dem Funktionsumfang der aktuell im Unternehmen genutzten ITK-Lösungen unzufrieden: So gaben 27 Prozent an, dass sie im Homeoffice nicht alle Funktionen nutzen können, die sie für ihre Arbeit benötigen. Bei der Arbeit im Büro bemängeln 25 Prozent der Umfrageteilnehmer fehlende Funktionen. Besonders negativ fällt das Fazit beim Wechsel zwischen Büroarbeitsplatz und Homeoffice aus: Mehr als ein Drittel (34 %) der Befragten antwortete, dass die bei ihrem Arbeitgeber genutzte Kommunikationslösung nicht gleichermaßen problemlos an beiden Arbeitsorten funktioniert.

„Es ist an der Zeit, dass wir die Diskussionen rund um Homeoffice oder Büro hinter uns lassen. Die Arbeit von zuhause aus hat sich in der hybriden Arbeitswelt längst als fester Bestandteil etabliert: Auch nach dem Ende der Homeoffice-Pflicht im März sind die Beschäftigten nicht in die Büros zurückgeströmt. Umso dringender ist der Nachholbedarf für die Unternehmen, die sich ITK-seitig noch nicht für die Anforderungen der neuen Normalität gerüstet haben“, sagt Dr. Ralf Ebbinghaus, Geschäftsführer der Enreach GmbH. „Eine zeitgemäße Lösung für den Austausch mit Gesprächspartnern an anderen Standorten ist dabei eine grundlegende Voraussetzung für produktives Arbeiten, gleichgültig, ob jemand im Büro, zuhause oder unterwegs ist und welches Endgerät er nutzt.“

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