AMD Ryzen Pro Serie 8000 und Serie 8040 KI-Prozessoren für Business-Rechner von AMD

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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AMD baut die Palette der Ryzen-Pro-Prozessoren für Business-PCs und Notebooks weiter aus. Ein großer Teil der neuen CPUs der Serien 8000 und 8040 ist mit einer NPU ausgestattet, mit der KI-Workloads schneller und energiesparend verarbeitet werden.

Die Pro-Varianten der Ryzen-8000-CPUs für Desktop-PCs und der Mobilprozessoren der Serie 8040 sind mit zusätzlichen Management- und Security-Funktionen ausgestattet, darunter auch Microsofts Pluton-Chip.(Bild:  AMD)
Die Pro-Varianten der Ryzen-8000-CPUs für Desktop-PCs und der Mobilprozessoren der Serie 8040 sind mit zusätzlichen Management- und Security-Funktionen ausgestattet, darunter auch Microsofts Pluton-Chip.
(Bild: AMD)

Die Ryzen-Pro-Prozessoren von AMD bieten zusätzliche Sicherheits- und Management-Funktionen, mit denen die Fernwartung und das zentrale Ausrollen von Software im Unternehmen erleichtert wird. Auf den CPUs ist auch Microsofts Pluton-Chip integriert, ein moderner TPM-Nachfolger.

Außer AMD macht das nur Qualcomm, Intel hält noch am herkömmlichen TPM 2.0 fest. Das Besondere an den neu vorgestellten Ryzen-Pro-Modellen der Serien 8040 für Business-Notebooks und 8000 für Desktop-Rechner ist die bei den meisten Modellen integrierte NPU, die viele KI-Aufgaben schneller und vor allem effizienter erledigt, als es CPU oder GPU können. Für Business-Notebooks hat Intel mit Core Ultra mit vPro ebenfalls entsprechende Prozessoren mit NPU im Portfolio, für Desktop-Rechner derzeit aber noch nicht. Hier hat AMD derzeit ein Alleinstellungsmerkmal, da Intels Arrow Lake erst später dieses Jahr erscheinen wird. Szenarien für die NPU-Nutzung sind etwa die Windows-Studio-Effekte in Videokonferenzen, Microsofts Copilot, KI-Beschleunigte Funktionen in Grafikbearbeitung und Videoschnitt sowie Datenanalysen. Auch Sicherheitssoftware kann von einer KI-Einheit profitieren, da Aufgaben lokal erledigt werden, statt sie in die Cloud zu delegieren.

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Zen4 und RDNA3

Als Basis für die neuen Business-Prozessoren nutzt AMD die bereits erschienen Consumer-Prozessoren mit Zen-4-Architektur und RDNA-3-Grafikeinheit. Die Mobilprozessoren der Hawk-Point-Familie verfügen über sechs oder acht Kerne, unterscheiden sich aber in der maximalen Leistungsaufnahme und damit der Taktfrequenz. Über eine integrierte NPU verfügen hier sieben der acht Modelle, nur das Einstiegsmodell AMD Ryzen 5 Pro 8540U muss ohne auskommen. Bei den acht neuen Desktop-Prozessoren bieten dagegen nur die vier Hawk-Point-Modelle eine NPU, die anderen gehören noch zur Phoenix-Familie ohne KI-Einheit.

Für alle Prozessoren verspricht AMD eine höhere Leistung und eine geringere Leistungsaufnahme, als bei den direkten Intel-Gegenparts. Besonders hoch soll der Leistungsvorsprung bei den Desktop-Prozessoren ausfallen, die laut AMD die dreifache Grafikperformance liefern, als Intels Core-Prozessoren der 14. Generation.

Business-Notebooks mit Ryzen-Pro-8040-Prozessoren sollen im zweiten Quartal des Jahres von verschiedenen Herstellern erscheinen, den Start machen HP und Lenovo. Bei den Desktop-Rechnern mit Ryzen-Pro-8000-CPUs nennt der Chiphersteller ebenfalls Lenovo und HP als Hersteller, sowie einige ausgewählte Channel-Partner.

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