Verwackelte Bilder adé dank Bildstabilisator Kamera-Offensive von Fujifilm vor der IFA

Redakteur: Sylvia Lösel

Mit einer komplett überarbeiteten Produktpalette startet Fuji in den Foto-Herbst. Eines der Technik-Highlights in den neuen Kameras ist der mechanische Bildstabilisator. Die Gesichtserkennung wurde so verbessert, dass jetzt auch liegende Personen oder nur im Profil zugewandte Gesichter identifiziert werden können. Je nach Modell zeichnen sich die Kameras durch hohe ISO-Empfindlichket, große Brennweite und neue Software-Optionen aus.

Firmen zum Thema

In der Z10fd arbeitet ein 7,2-Megapixel-Sensor.
In der Z10fd arbeitet ein 7,2-Megapixel-Sensor.
( Archiv: Vogel Business Media )

Seit einigen Monaten verfügen alle Fuji-Kameras neben dem hauseigenen xD-Kartenschacht auch über ein SD- und SDHC-Laufwerk. Dass diese Strategie Früchte trägt bestätigte Fuji gegenüber IT-BUSINESS: »Generell erleben wir einen Aufwärtstrend im Verkauf, das zusätzliche Laufwerk hat sicher unter anderem dazu beigetragen.«

Alle LCD-Displays der acht Kameras wurden erstmals mit einem Wideview-Film überzogen, sodass sich der Einblickwinkel deutlich vergrößert hat. Da die Kameras erst in zwei bis drei Monaten zu haben sind, hält sich Fujifilm bei den Preisen noch bedeckt.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 9 Bildern

S-uperzoom

Die beiden Neulinge der S-Serie verfügen über Brennweiten zwischen 38 und 380 Millimetern (S5800:10-fach Zoom) und 27 bis 486 Millimetern (S8000fd: 18-fach Zoom). Beide Kameras bieten eine Auflösung von acht Megapixeln, bei der S8000fd kommt zudem noch ein mechanischer Bildstabilisator ins Spiel.

Bei voller Auflösung kann die Empfindlichkeit auf bis zu ISO 1.600 hochgeschraubt werden. Das S8000fd-Modell schafft bei einer reduzierten Auflösung von vier Megapixel sogar ISO 6.400. Beide Kameras verfügen über einen intelligenten Blitz. Je nach Helligkeit der Gesichter schaltet sich der Blitz automatisch zu und spendet nur so viel zusätzliches Licht, dass am Ende ein natürlich beleuchtetes Motiv herauskommt.

Z-eitgeist

Die Z-Serie steht für die Design-Ikonen von Fujifilm, die alle mit einem Schiebeverschluss ausgestattet sind. So glänzt die Z10fd entweder moosgrün, orange, rot, blau oder aubergine. Sie arbeitet mit einem 7,2 Megapixel CCD, beherrscht ISO 1.600 und hat ein 2,5-Zoll-Display auf der Rückseite.

Mit Hilfe der neuen Micro-Thumbnail-Ansicht können bis zu 100 Bilder auf dem Display dargestellt werden. Gerade bei Bilderserien ein hilfreiches Tool, um misslungene Aufnahmen schnell zu eliminieren. Das Schwestermodell Z100fd bringt ein acht-Megapixel-CCD mit, ein 2,7 Zoll Display und ebenfalls einen ISO-Höchstwert von 1.600.

F-ilmreif

Zugpferd der neuen F-Modelle ist die F50fd mit ihrem 12-Megapixel-Super-CCD-Sensor. Hier kommt die neue Gesichtserkennung zum Tragen, die Schärfe und Belichtung auch bei Profilaufnahmen automatisch anpasst. Der Sensor arbeitet mit dem Real-Photo-Prozessor so zusammen, dass eine höhere Lichtausbeute erreicht wird. Das wiederum bewirkt ein geringeres Rauschen.

Schnell ist auch die Serienbildfunktion, die fünf Fotos pro Sekunde schafft.

Zudem gibt es noch die F47fd mit einem neun-Megapixel-Super-CCD, ISO 2.000 und einem Dreifach-Zoom sowie die F480 mit 8,2 Megapixeln, vierfachem Zoom und einem 28-Millimeter-Weitwinkelobjektiv.

Ideal für Einsteiger sind die Erklärungen, die bei Einstellungs-Änderungen auf dem Display erscheinen.

A-nfänger

Selbst im Einsteigerbereich bringt es die A920 auf neun Megapixel. Auf der Rückseite ist ein 2,7-Zoll-Display eingebaut und ein vierfacher Zoom holt die Motive heran.

Erscheinungstermine:

  • S5800: ab Oktober
  • S8000fd: ab Oktober
  • Z10fd: ab September
  • Z100fd: ab November
  • F50fd: ab September
  • F47fd: ab September
  • F480: ab Oktober
  • A920: ab September

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2006394)