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Aus für drahtlos
Bei der engeren Auswahl schieden Wimax und UMTS aus, weil ihre Basis-Stationen, Endgeräte und Lizenzen zu teuer gewesen wären. Die Entscheidung gegen WLAN fiel nach der zweiten kritischen Prüfung: Die große Anzahl an benötigten Outdoor-Hotspots und die geringe Zahl der zur Verfügung stehenden Funkkanäle hätten sehr wahrscheinlich Störungen verursacht. Darüber hinaus liegt die Bandbreite, die tatsächlich beim Benutzer ankommt, nur bei rund einem Zehntel der theoretisch möglichen 54 Megabit pro Sekunde – viel zu wenig etwa für IPTV in HD-Qualität. Von den Lösungen, die die bestehende Kabelinfrastruktur eines Gebäudes nutzen, kamen schließlich DOCSIS (Data Over Cable Service Interface Specification) und die dLAN-Technologie von Devolo in die engere Auswahl. Da DOCSIS sehr empfindlich gegenüber Leitungsstörungen ist, hätte das in Baumstruktur verlegte Coax-Kabel in Sternform neu aufgebaut werden müssen – mit erheblichen Baumaßnahmen. Zusätzlich hätten rückkanalfähige Verstärker sowie spezielle Multimedia-Dosen angebracht werden müssen.
Grosche.net installierte deshalb 15 als Master geschaltete dLAN-200-DSpro-Geräte, die von den Gebäudekellern aus die 246 Wohnungen mit breitbandigem Internetzugang bei 80 Megabit pro Sekunde versorgen.
Lesen Sie auf Seite 3, wie die Anlage technisch realisiert wurde.
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