Seagate Exos 4U100 und 4U74 JBOD-Systeme mit bis zu 3,2 PB für Edge und Datacenter

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Mit der wachsenden Verbreitung von KI-Anwendungen im Datacenter und an Edge-Standorten steigt der Bedarf nach Speicherlösungen für große Datenmengen. Seagate stellt dafür und für andere datenintensive Anwendungen die JBOD-Lösungen Exos 4U100 & 4U74 vor.

Die JBOD-Systeme Exos 4U100 und 4U74 von Seagate sollen im Vergleich zu früheren Generationen eine bis zu 70 Prozent effizientere Kühlung und einen 30 Prozent geringeren Stromverbrauch aufweisen. (Bild:  Seagate)
Die JBOD-Systeme Exos 4U100 und 4U74 von Seagate sollen im Vergleich zu früheren Generationen eine bis zu 70 Prozent effizientere Kühlung und einen 30 Prozent geringeren Stromverbrauch aufweisen.
(Bild: Seagate)

Bis zu 3,2 PB Speicherkapazität in einem 4U-SAS-Enclosure bietet das neue JBOD-System Seagate Exos 4U100 und immer noch bis zu 2,4 PB die kürzere Variante Exos 4U74. Beide sind hochdichte Storage-Systeme für bis zu 100 Drives auf 1,2 Metern Baulänge beziehungsweise 74 Laufwerke in einem ein Meter langen Gehäuse für kürzere Racks. OCP-Racks werden ebenfalls unterstützt.

Laut dem Hersteller sollen sie Unternehmen dabei helfen, mit den massiv steigenden Datenmengen umzugehen, die einerseits für die Nutzung von GenAI und anderen KI-Anwendungen notwendig sind, andererseits durch höhere Anforderungen an die Datensouveränität entstehen. In vielen Firmen werden laut dem Hersteller Daten von zentralen Cloud-Umgebungen hin zu hybriden, verteilten und disaggregierten Infrastrukturen verlagert. Einen steigenden Bedarf nach Speicherlösungen für große Datenmengen macht Seagate dabei nicht nur im Datacenter aus, sondern auch an Edge-Standorten, wo petabyte-große KI- und ML-Workflows für eine niedrige Latenz lokale Speicher benötigen. „Seagate Exos 4U100 JBOD markiert den Beginn eines neuen Kapitels in der Edge-Speicherinnovation. Es wurde entwickelt, um den steigenden Anforderungen an Datenerzeugung, Speicherung, Replikation und Analyse am Edge gerecht zu werden“, betont Melyssa Banda, SVP Edge Storage and Services bei Seagate.

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Mozaic HAMR-Technologie

Bei beiden Systemen kommen für die maximale Speicherkapazität Seagates 3,5-Zoll-30-TB-Festplatten mit der Mozaic-3+-HAMR-Technologie zum Einsatz. Die beiden Exos-JBOD-Systeme unterstützen SAS- und SATA-Laufwerke mit 6 beziehungsweise 12 Gb/s. Für ein einfaches Deployment und eine einfachere Administration steht ein vorkonfiguriertes SAS-Zoning zur Verfügung. Hybride Laufwerkskonfigurationen mit bis zu 26 SSDs werden ebenfalls unterstützt. Auf den beiden redundanten und im laufenden Betrieb austauschbaren I/O-Modulen sitzen jeweils vier Mini-SAS-Ports sowie ein GbE- und ein USB-Port für das Management.

Für das In-band-Management werden die SCSI Enclosure Services genutzt, für Out-of-band-Management wird Redfish unterstützt.

Effizienter im Betrieb und zukunftssicher

Laut Seagate sollen die beiden neue Exos-JBOD-Systeme gegenüber der Vorgängergeneration einen um 30 Prozent niedrigeren Energieverbrauch aufweisen. Die Effizienz der Kühlung will der Hersteller sogar um 70 Prozent gesteigert haben. Zudem kommt hier eine Vibrationsdämpfung der nächsten Generation zum Einsatz, die für eine konstante Performance und eine längere Lebensdauer der Platten sorgen soll. Wie Seagate betont, sind die Exos-Systeme 4U100 und 4U74 bereits für die kommende Generation von HAMR-Festplatten ausgelegt, die mit Speichergrößen von bis zu 50 TB und mehr aufwarten sollen.

Die beiden Systeme sollen im kommenden Quartal verfügbar sein.

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