Security ist keine Raketenwissenschaft und auch kein Selbstzweck. Sicherheit ist ein Enabler – doch wer den Ernstfall eines Cyberangriffs nicht trainiert, verliert erst Zeit, dann viel Geld. Orange Cyberdefense möchte genau das den Unternehmen näher bringen.
IT-Sicherheit bedeutet nicht, Brände zu verhindern, sondern vorbereitet zu sein, wenn es doch passiert.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)
Wenn es im Unternehmen brennt, dann wissen die Mitarbeiter, wo die Türen sind, wo der Notausgang ist und vielleicht auch, wo der Feuerlöscher hängt. Wenn auf dem Firmen-PC plötzlich die Nachricht auftaucht: „Sie wurden gehackt“, wie viele wissen dann wirklich, was sie zu tun haben? Laut der TÜV-Cybersecurity-Studie 2025 führt gerade einmal ein Drittel der befragten Unternehmen regelmäßig Notfallübungen durch. Gleichzeitig hält die Mehrheit ihr Unternehmen dennoch für sicher. Auch das BSI stellte im Lagebericht zur IT-Sicherheit in Deutschland 2024 fest: „Wenn es um das Erstellen von Notfallplänen geht, können Unternehmen aller Größenordnungen ihre Maßnahmen intensivieren. Weniger als ein Drittel der Unternehmen verfügt über einen schriftlich fixierten Notfallplan.“
Untersuchungsdesign
Wenn es um die Maßnahmen in der IT-Sicherheit geht, ist bei einigen Unternehmenn noch Luft nach oben. Bis zu 22% der befragten Unterehmen geben an, die Notfallübungen durchzuführen. Das ist deutlich zu wenig.
(Bild: TÜV Verband)
Die Cybersecurity-Studie 2025 wurde von der Ipsos GmbH im Auftrag des TÜV-Verbands durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 506 Unternehmen verschiedener Branchen, darunter Dienstleistung (30 Prozent), Industrie (19 Prozent), Handel (16 Prozent), öffentlicher Bereich/Gesundheit (19 Prozent) sowie Energie, Bau und Verkehr (19 Prozent).
53 Prozent der Befragten waren Verantwortliche für IT-Sicherheit, weitere Teilnehmer waren Geschäftsführer, Vorstände, IT-Leitung (CIOs) und CISOs. Rund 60 Prozent der Unternehmen verfügten über 10 bis 49 Mitarbeitende.
Der Sicherheitsanbieter Orange Cyberdefense setzt mit seiner Cyber Experience genau dort an, wo andere oft aufhören. Unternehmen werden in die Lage eines realen Cyberangriffs versetzt, Verantwortliche erleben, wie es sich anfühlt, die Kontrolle zu verlieren – und bekommen aufgezeigt, wie schnell ein Unternehmen in nur wenigen Stunden Millionenverluste erleiden kann. Aktuelle Beispiele weltweit verdeutlichen, wie brenzlig die Lage ist. Ob sich Unternehmen von einem solchen Angriff erholen, bleibt häufig ungewiss. Notfallpläne und Übungen sind daher ein möglicher Schlüssel, um
1. die Verteilung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten klar zu regeln, und
2. sicherzustellen, dass im Ernstfall schnell und richtig reagiert wird.
Lokale Partner sind gefragt
Dr. Matthias Rosche, Geschäftsführer, Orange Cyberdefense Deutschland
(Bild: Orange Cyberdefense)
Orange Cyberdefense, Tochter des Telekommunikationsunternehmens Orange, betreut mit einem globalen Vertriebsnetz vor allem den europäischen Markt. Das Unternehmen verfügt über zwölf eigenständige Gesellschaften (Legal Entities) und gleichzeitig über lokale Ansprechpartner vor Ort. „Im deutschen Markt ist die Präferenz für lokale Dienstleister besonders ausgeprägt, und darauf stellen wir uns gezielt ein“, sagt Dr. Matthias Rosche, Geschäftsführer von Orange Cyberdefense Deutschland.
Das ist Orange Cyberdefense
Während der globale Vertrieb über Orange Business läuft, bildet das Kerngeschäft die Bereitstellung von Managed Services. Damit adressiert der Anbieter nicht nur Großunternehmen und den gehobenen Mittelstand, sondern auch Behörden wie Polizei und Bundeswehr. „Kleinere Unternehmen benötigen meist nur grundlegende Sicherheitsservices – bei Großunternehmen sind die Anforderungen deutlich komplexer“, so Rosche. Bei komplexen Umgebungen braucht es Anbieter, die selbst groß genug sind, um passende Lösungen und Fachwissen bereitzustellen. Mit der eigenen SOC-2-Zertifizierung unterstreicht Orange Cyberdefense zudem die hohen Standards in Sicherheit und Compliance und positioniert sich so als verlässlicher Partner.
Profitabilität darf im Sicherheitsmarkt nicht an erster Stelle stehen.
Dr. Matthias Rosche, Geschäftsführer, Orange Cyberdefense Deutschland
„Profitabilität darf im Sicherheitsmarkt nicht an erster Stelle stehen“, sagt Rosche. „Entscheidend sind Investitionen, die Fortschritt ermöglichen.“ Außerdem spielt die kritische Masse eine entscheidende Rolle: Je mehr Kunden, desto mehr Daten können für Analysen genutzt werden – und desto stärker wird die Threat Intelligence. Ein großes SOC hat damit ganz andere Möglichkeiten zur Erkennung und Abwehr von Bedrohungen als ein kleines IT-Team mit begrenzter Datengrundlage. Nicht zuletzt war das auch ein Grund für Zukäufe wie Ensec und SCRT.
Neben Managed Security bietet Orange außerdem Consulting und Unterstützung beim Kauf von Hard- und Software an.
Auch OT braucht Sicherheit
Ralf Czekalla, Head of Business Development, Orange Cyberdefense Deutschland
(Bild: Orange Cyberdefense)
„Sicherheit ist ein Enabler“, erklärt Ralf Czekalla, Head of Business Development bei Orange Cyberdefense. Sicherheit soll ein Geschäft ermöglichen, nicht blockieren oder als unverständlich angesehen werden – und das gilt nicht nur für IT, sondern auch für OT. „Der Markt wächst signifikant“, so Czekalla. „Die Nachfrage nach OT-Lösungen ist da, aber viele Systeme sind noch nicht technologisch auf dem aktuellen Stand.“ Anders als bei IT-Lösungen wie Firewalls oder Multifaktor-Authentifizierung sind die Einsatzbereiche in der OT sehr vielfältig – von der Honigherstellung bis zur Metallverarbeitung. Sicherheit müsse hier, so Czekalla, direkt im Produkt verankert werden, um individuellen Anforderungen gerecht zu werden. „Wir reden immer noch von Sicherheit, als sei es Rocket Science. Am Ende geht es um Grundlagen wie Segmentierung, Patches oder Security Services.“
Stand: 08.12.2025
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Das Experience Center
Christopher Johannes, Portfolio Manager, Orange Cyberdefense Deutschland
(Bild: Orange Cyberdefense)
Eine Möglichkeit, die vermeintliche Raketenwissenschaft greifbar zu machen, bietet Orange Cyberdefense mit den Experience Centern. Das erste eröffnete der Sicherheitsanbieter in Belgien, weitere folgten europaweit. Ziel ist es, Verantwortlichen vor Augen zu führen, welche Kosten ein Angriff verursachen kann. Dabei handelt es sich nicht immer um fiktive Szenarien: Auf Wunsch können auch kundenspezifische Zahlen, Daten und Fakten einfließen.
Für die Durchführung des Experience Centers sind vor allem Christopher Johannes, Portfolio Manager bei Orange Cyberdefense, und Götz Weinmann, Senior Business Development Manager bei Orange Cyberdefense, verantwortlich. Nach der Simulation haben Gäste die Möglichkeit, die Räume privat zu nutzen und sich über neue Erkenntnisse auszutauschen. Die Experience läuft unter dem Motto: „Build a safer digital society“. Neben Endkunden richtet sie sich auch an Hersteller, Partner und Hochschulen. Partner können das Angebot nutzen, um Kunden gezielt anzusprechen und neue Geschäftsoptionen zu eröffnen.
Auch Künstliche Intelligenz wird bei Orange Cyberdefense nicht unterschlagen. Als zentrales Element unterstützt die KI eine agentenbasierte Analyse und sorgt für eine reduzierte Reaktionsgeschwindigkeit im Falle eines Angriffs. Bei bis zu 10 Terabyte Daten pro Tag und mehreren hunderttausend Alerts verbessert KI die Qualität der Analysen erheblich. Rosche warnt jedoch: „Auch Kriminelle setzen längst KI ein. Aber sie spielen ohne Schiedsrichter – und genau das ist das Unfaire daran.“
Wir reden immer noch von Sicherheit, als sei es Rocket Science. Am Ende geht es aber um Segmentierung, Patches oder Services.
Ralf Czekalla, Head of Business Development, Orange Cyberdefense.
Sicherheit bedeutet nicht, Brände zu verhindern, sondern vorbereitet zu sein, wenn es zu einem Cyberangriff kommt. Im Cyberkontext heißt das für Orange Cyberdefense: Notfallpläne, Partner mit kritischer Masse und die Fähigkeit, schnell zu reagieren. So könnte eine zukünftig digitale Gesellschaft widerstandsfähig und sicher sein.