Zotac CM5-Pico ISE 2026: Raspberry-Pi-Mini-PC von Zotac

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Auf der ISE in Barcelona präsentiert Zotac den ersten Pico-Mini-PC mit ARM-Prozessor. Der passiv gekühlte CM5-Pico auf Raspberry-Pi-Basis ist für Anwendungen wie Digital Signage, professionelle Kiosk-Systeme, die Industrie oder Computer Vision bestimmt.

Der CM5-Pico von Zotac ist als Gerät auf Basis des Raspberry Pi Compute Module 5 für Linux als Betriebssystem ausgelegt. Der kleine Rechner kommt ohne aktive Kühlung aus und soll sich für den 24/7-Betrieb eignen. (Bild:  Zotac)
Der CM5-Pico von Zotac ist als Gerät auf Basis des Raspberry Pi Compute Module 5 für Linux als Betriebssystem ausgelegt. Der kleine Rechner kommt ohne aktive Kühlung aus und soll sich für den 24/7-Betrieb eignen.
(Bild: Zotac)

Bereits vor dem Beginn der ISE in Barcelona kündigt Zotac einen neuen Mini-PC an, der auf der Messe gezeigt wird. Der passiv gekühlte und mit Abmessungen von 114,8 × 76 × 31 mm winzige CM5-Pico ist das erste Pico-Modell des Herstellers mit ARM-Prozessor. Die bisherigen Modelle der Serie waren alle mit kleinen Intel-Prozessoren ausgestattet. ARM-Prozessoren gab es bisher von Zotac bislang nur in Form einiger Zbox-Pro-Modelle mit Nvidias Jetson-Prozessoren.

Als Basis für den CM5-Pico dient das Raspberry Pi Compute Module 5 (CM5) mit dem Quadcore-ARM-SoC Broadcom BCM2712. Zur Speicherausstattung macht Zotac noch keine Aussagen. Prinzipiell ermöglicht die CM5-Plattform hier bis zu 16 GB LPDDR4 und bis zu 64 GB eMMC als Massenspeicher. Zudem bietet das Mainboard des CM5-Pico einen Steckplatz für eine M.2-2280-SSD mit PCIe-Interface. Als Betriebssystem dient Linux.

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Zwei HDMI-Ausgänge und Gigabit-LAN

Auf der Rückseite des mit Kühlrippen versehenen Aluminium-Gehäuses sitzt eine ganze Reihe von Schnittstellen: Zwei HDMI-Ausgänge für Monitore oder Digital-Signage-Displays, ein GbE-Port, zwei USB-3.2-Buchsen und eine USB-C-Schnittstelle. Zudem kann der kleine Rechner mit einer 4G- oder 5G-Karte im M.2-3042-Format bestückt werden. Laut Zotac könnte hier auch ein NPU-Modul für KI-Inferenz montiert werden.

Gewohnte Raspberry-Pi-Schnittstellen wie der 40-polige-GPIO-Header und ein RS232-Anschluss sind ebenfalls vorhanden.

Für den Anschluss von Kameramodulen stehen zwei CSI-2-Ports bereit. Das Camera Serial Interface 2 ist eine von der Mobile Industry Processor Interface (MIPI) Alliance definierte serielle Schnittstelle.

Mit seiner breiten Palette an Schnittstellen eignet sich der CM5-Pico laut dem Hersteller für eine Vielzahl an Aufgaben wie dem Einsatz als Digital Signage Player, für professionelle Kiosk-Systeme, als Industrial-IoT-Rechner oder für die digitale Bilderfassung und Erkennung. Daher ist der passiv gekühlte Mini-Rechner auch für einen 24/7-Dauerbetrieb unter anspruchsvollen Umweltbedingungen ausgelegt.

Auf der ISE, die vom 3. bis 6. Februar 2026 in Barcelona stattfindet, zeigt Zotac den CM5-Pico in Halle 4, Stand 4C700.

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