Anbieter zum Thema
IT-Monitoring und -Security
Value Added Reseller greifen nach ihrer Anmeldung bei Intune zunächst auf eine Mehrkontenkonsole zu, die laut Schenk einen Überblick über alle Kunden und alle erforderlichen Aktivitäten bietet. Außerdem erfährt der IT-Verantwortliche hier schon, welche Clients offline sind und welche installierten Agenten keinen Bericht erstatten. Wie beim IT-Monitoring üblich, werden Benachrichtigungen verschickt. Einmal festgelegt, wird der Admin bei jenen Ereignissen informiert, bei denen er es wünscht. Beispielsweise könnte keine Benachrichtungs-Mail verschickt werden, wenn die Festplatte voll ist, bei gefundener Schad-Software hingegen schon. Apropos Schad-Code: Laut Schenk umfasst ein Intune-Client ein vollständiges Security-Paket, so dass keine weitere Antiviren-Software notwendig sein wird. So manchem Security-Hersteller dürfte das missfallen. Übrigens: die Intune-Management-Konsole gibt neben der genauen Hardware-Konfiguration auch einen Überblick über die installierte „Nicht-Microsoft-Software“ – Update-Management per Intune-Konsole ist für diese allerdings nicht möglich.
Integriertes Partner-Helpdesk
Die Spatzen pfeifen es schon seit geraumer Zeit von den Dächern: In der IT-Dienstleistung liegt die Marge, nicht im Kistenschieben. Hat ein User Probleme, kann er sich an seinen Admin oder das betreuende Systemhaus wenden und Helpdesk-Unterstützung in Anspruch nehmen. Dieses Geschäftsmodell ist deshalb bereits fest in Intune integriert, weil jeder Intune-administrierte Rechner nach User-Genehmigung gleich remote übernommen werden kann. Per Telefon und Maus können IT-Dienstleister so als Problemlöser auftreten und mit ferngesteuerten Rechnern auch Hilfe bei anderen Anwendungen aus ihrem Portfolio leisten.
Dass sich das Dienstleistungsgeschäft lohnt, macht Schenk am Ergebnis einer Erhebung unter 78 Beta-Testern in Sachen Intune fest. Gemessen an den Lizenz-Fees, also den Umsatzbeteiligungen der Partner an der Intune-Lizensierung, verdienten sie mit einhergehenden Dienstleistungen etwa um den Faktor 30 mehr.
Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zum integrierten Betriebssystem-Update und der Einbindung in Cloud-Pakete.
(ID:2050190)