Erfolg im Kerngeschäft und Investitionen in die Zukunft

Intel und das Internet der Dinge

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Der Bay-Trail-Atom als Konkurrenz zu ARM-SoCs

Die aktuellen Atom-Prozessoren sind bei der Leistung und der Akkulaufzeit nun endlich konkurrenzfähig zu den ARM-Prozessoren, die den Markt der Smartphones und Tablets dominieren. Aber derzeit sind sie vor allem der Motor für eine neue Generation günstiger Windows-Tablets und 2-in-1-Geräte. Mit den lahmen Atom-Prozessoren der Netbook-Generation haben die aktuellen Bay-Trail-Modelle nichts mehr zu tun. Statt einer veralteten PowerVR-Grafikeinheit ist nun auch eine aktuelle Intel-HD-Grafik integriert, die bei Tablet-Spielen ein zeitgemäße 3D-Performance liefert.

Im Vergleich zu Android-Tablets, den iPads aber auch dem Microsoft Surface 2 mit Windows RT haben die Atom-Geräte den Vorteil, dass auf ihnen ein ganz normales Windows 8.1 läuft. So hat man prinzipiell sogar auf einem Windows-Tablet mit 7- oder 8-Zoll-Display die Möglichkeit, ganz normale Windows-Desktop-Programme auszuführen, um ein wichtiges Dokument oder ein Excel-Spreadsheet mit allen Makros zu bearbeiten.

Server-Assemblierung als Chance für Systemhäuser

Das Server-Business läuft für Intel derzeit ebenso gut. Die Data Center Group konnte konnte sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich steigern. Die Opterons von AMD können bei der Leistung den aktuellen Xeon-Prozessoren nicht das Wasser reichen. Auch IBM hat der Masse an x86-Servern mit den eigenen Power-Geräten derzeit wenig entgegenzusetzten. Zum Thema ARM-Prozessoren bei Servern – HP hat ja gerade so genannte Moonshot-Server mit 64-Bit-ARM-CPUs vorgestellt – erklärt Christian Lamprechter, dass man bei Intel Konkurrenz immer ernst nehme und sich nicht auf den Lorbeeren ausruhe, aber hier ARM der Herausforderer sei, der den Vorsprung von Intel aufholen müsse.

Für Intels Channel-Chef Mike Cato bieten gerade die x86-Server mit Intel-Prozessor auch einen wichtigen Wachstumsmarkt für den Channel. Einen Server zu assemblieren sei im Prinzip nicht schwerer, wie einen PC. Und der Channel kann hier seine Nähe zu den Kunden als Pluspunkt gegenüber den großen Server-Herstellern nutzen.

Selbst die Cloud ist ein interessantes Geschäftsfeld für mittelständische PC-Hersteller. So plant etwa Wortmann, das eigene Cloud-Rechenzentrum von 13.000 auf 26.000 Server aufzustocken.

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