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Intel und das Internet der Dinge

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Industrie 4.0 und das Internet der Dinge

Beim Internet der Dinge denkt man zunächst an Kühlschränke mit Internetanschluss, die Google-Brille oder an Smartwatches. Für diese Bereiche hat Intel die Edison-Plattform entwickelt, die in Wearables oder in Geräten wie Quadcoptern zu finden sein wird. Tatsächlich ist das aber nur der kleinere Teil dieser neuen Computersparte. Der größere und auch profitablere Bereich ist weniger sichtbar. Zu ihm gehören Anwendungsfelder wie vernetzte Autos, eine intelligente öffentliche Infrastruktur oder das, was auch als Industrie 4.0 bezeichnet wird. Und hier hat Intel mit einer Jahrzehnte langen Erfahrung als Hersteller von Embedded-Computern und von Netzwerkgeräten mehr als nur einen Fuß in der Türe.

Bereits jetzt werden Rechner mit Intel-Architektur beispielsweise für die Steuerung von Industrierobotern eingesetzt. Und mit WindRiver hat Intel bereits vor Jahren einen der wichtigsten Hersteller von Linux-Distributionen für den Embedded-Bereich erworben. Da dieses Segment ein Teil des neuen Internet-of-Things-Geschäftsfeldes ist, konnte Intel im vergangenen Quartal hier bereits einen Umsatz von 530 Millionen US-Dollar erzielen.

Die Industrie 4.0 hat bereits begonnen. Laut einer Studie des McKinsey Global Institute vom vergangenen Jahr ist die Zahl der via Internet vernetzten Maschinen in den letzten fünf Jahren um 300 Prozent gestiegen. Bis zum Jahr 2020 sollen laut Gartner bis zu 30 Milliarden Geräte über das Internet kommunizieren, die meisten davon werden zur Kategorie des Internets der Dinge gehören. Und viele davon werden in Fabrikhallen zu finden sein. Denn bei der Industrie 4.0 werden intelligente Produktträger mit ihrer Umwelt kommunizieren. Eine Vielzahl von Sensoren wird den Produktionsprozess permanent überwachen und Störungen melden. Produktionsbetriebe werden die Auslastung und den Status ihrer Maschinen in Echtzeit über die Cloud zentral überwachen. Bisher kamen für Überwachungs- und Steuerungsaufgaben überwiegend günstige und sparsame ARM-Prozessoren zum Einsatz.

Lesen Sie weiter, was Intel für die Industrie 4.0 in petto hat und wie der Channel davon profitieren kann.

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