HPE präsentiert acht neue Proliant-Gen12-Server mit Intel-Xeon-6-Prozessoren. Sie sollen mehr Leistung bieten als die Gen11-Vorgänger mit Xeon-Scalable-CPU und gleichzeitig effizienter arbeiten. Mit iLO in der Version 7 kommen neue Security-Features.
Die neuen Proliant-Gen12-Server von HPE basieren auf Intels Xeon-6-Prozessoren für den Sockel FCLGA4710. Zu ihnen zählen neben den vorverfügbaren Sierra-Forest-CPUs mit bis zu 144 E-Cores, die demnächst offiziell vorgestellten Granite-Rapids-Modelle mit bis zu 86 P-Cores.
(Bild: HPE)
Schon im Vorfeld der offiziellen Präsentation der neuen Xeon-6-Prozessoren von Intel präsentiert HPE eine Reihe von Proliant-Servern der 12. Generation, die mit den kommenden Intel-Prozessoren arbeiten. Auf den Mainboards sitzen ein oder zwei Sockel FCLGA4710 für Sierra-Forest-Prozessoren mit bis zu 144 E-Cores (Xeon 6700E) oder für Granite-Rapids-SP-CPUs mit bis zu 86 P-Cores. Sie verfügen ebenso wie der 6700E über acht Speicherkanäle für DDR5-SDRAM. Die schon erschienen Granite-Rapids-LP-CPUs für den „großen“ Sockel LGA7529 verfügen über 12 Speicherkanäle.
Insgesamt acht neue Proliant-Gen12-Server bringt HPE auf den Markt, sechs noch in diesem Quartal und zwei im Sommer. Allen Servern gemeinsam ist eine die mittlerweile siebte Generation von der HPE-eigenen Management-Technologie HPE Integrated Lights Out (iLO). Der iLO-7-Chip auf dem Mainboard biete nun eine Verschlüsselung, die den Anforderungen des kryptografischen Sicherheitsstandards FIPS 140-3 Level 3 genügt. Damit sollen die Proliant-Gen12-Server die ersten auf dem Markt mit einer Quantencomputer-Resistenz sein. Eine weitere Neuheit von iLO 7 ist Secure Enclave für eine durchgängige Vertrauenskette zum Schutz vor Firmware-Angriffen über den gesamten Lebenszyklus der Systeme.
Die cloudbasierte Management-Plattform HPE Compute Ops Management wird um KI-Funktionen erweitert, mit denen Kunden die Energieeffizienz ihrer Server verbessern können. Sie können in der Plattform den Energieverbrauch der Systeme prognostizieren und Schwellenwerte für Stromkosten sowie CO2-Ausstoß festlegen.
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Server für alle Anwendungen
Für Aufgaben wie VDI, Virtualisierung, Container oder Hybrid-Cloud-Anwendungen hat HPE den Proliant Compute DL320 Gen12 entwickelt. Der Single-CPU-Server im 1U-Format unterstützt bis zu zwei TB Arbeitsspeicher und bietet Platz für bis zu zwei doppelt breite GPUs. Im Gegensatz zu seinem Gen11-Vorgänger kann der neue Server bis zu 20 statt nur acht SSDs im platzsparenden EDSFF-Format aufnehmen. Zudem kann er nun auch mit einer Closed-Loop-Wasserkühlung geordert werden.
Im 2U-Format kommt der ebenfalls mit einem Prozessor bestückte Proliant Compute DL340 Gen12. Sein größeres Gehäuse ermöglicht den Einbau von bis zu vier breiten GPUs. Der Server arbeitet grundsätzlich mit Luftkühlung.
Der Proliant Compute DL360 Gen12 ist die Dual-CPU-Variante des DL320 für einen höheren Anspruch an Rechenleistung und Speicher. Er nimmt in 32 DIMM-Slots bis zu 8 TB DDR5-SDRAM auf. Allerdings lässt das größere Mainboard hier nur Platz für bis zu drei GPUs mit einem Slot Breite. Zusätzlich zu Luftkühlung und Closed-Loop-Flüssigkeitskühlung besteht hier noch die Option einer Direct-Liquid-Kühlung mit Wasseranschlüssen zum Rack. Zusätzlich für Data-Management-Workloads ist laut HPE der Proliant Compute DL380 Gen12 mit zwei CPUs und zwei Höheneinheiten geeignet. Der mit Luft oder Direct Liquid gekühlte Server fasst bis zu 36 EDSFF-SSDs und bis zu drei breite GPUs.
Den Proliant Compute DL380a Gen12 sieht HPE als geeignete Maschine für das Feintuning von LLMs oder für große Inferencing-Workloads. Der Dual-CPU-Server mit vier Höheneinheiten fasst bis zu acht Dual-Slot- oder 16 Single-Slot-GPUs. Unterstützt werden laut HPE Nvidias H200NVL, H100NVL, L40S und L4. Von den acht Netzteilen im Gehäuse sind sechs nur für die GPUs zuständig.
Ein Tower-Server für Edge-Standorte oder SMB ist das Dual-Socket-Gerät Proliant Compute ML350 Gen12. Er ist laut der Präsentation von HPE nur mit Granite-Papids-SP-Prozessoren lieferbar. Das Mainboard in dem großen Tower-Gehäuse kann mit bis zu vier Dual-Slot- oder acht Single-Slot-GPUs bestückt werden, doppelt so viele wie beim Gen11-Vorgänger mit Sapphire- oder Emerald-Rapids-CPU.
Zu dem im Sommer erscheinenden Blade-Server Synergy 480 Gen12 und dem für Big-Data-Anwendungen ausgelegten Proliant Compute DL580 Gen12 mit bis zu vier Prozessoren hat der Hersteller noch keine Details genannt.
Höhere Leistung und Effizienz
Im Vergleich zu Proliant-Gen10-Servern sollen die neuen Modelle bis zu 41 Prozent mehr Leistung pro Watt liefern und pro Jahr bis zu 65 Prozent Strom sparen. Die höhere Leistung ermöglicht für bestehende Workloads die Konsolidierung auf weniger Server, was Platz und Klimatisierungsauswand im Datacenter reduziert.
Die Modelle DL320, DL340, DL360, DL380, DL380a und ML350 können laut HPE ab dem 24. Februar geordert werden. Wie bei HPE üblich werden die Rechner nicht nur zum Kauf oder per Leasing, sondern über HPE Greenlake auch in einem verbrauchsorientierten Modell als Service angeboten.
Stand: 08.12.2025
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