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Milliarden-Deal mit Micro Focus Hewlett Packard Enterprise (HPE) gliedert Software-Geschäft aus

| Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Nachdem sich Hewlett Packard Enterprise (HPE) selbst aus der „alten HP“ abgespalten hat, werden nun Teile des Software-Geschäftes wiederum aus der „neuen HPE“ abgetrennt und in einem Spin-off-Prozess mit Micro Focus zusammengelegt.

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Hewlett Packard Enterprise (HPE) ist selbst eine Abspaltung aus der „alten HP“.
Hewlett Packard Enterprise (HPE) ist selbst eine Abspaltung aus der „alten HP“.
(Bild: HPE)

Hewlett Packard erfindet sich schon wieder neu. Die Hewlett Packard Enterprise (HPE) legt zentrale Teile des Software-Geschäftes, nämlich Big Data, Security und Informations-Management, in die Hände des britischen Software-Herstellers Micro Focus.

Eckdaten zum Deal

Die HPE-Aktionäre werden nach derzeitigen Planungen 50,1 Prozent der Anteile an der neuen Firma halten. Die Transaktion wird ein Volumen von rund 8,8 Milliarden Dollar haben. Darüber hinaus erhält HPE 2,5 Milliarden US-Dollar.

In den Stunden nach dieser Ankündigung stieg der Aktienpreis von Micro Fokus um zunächst fast ein Viertel auf ein Allzeithoch im Aktienchart.

Vorherige Aufspaltung

HPE ist bereits aus einer Aufspaltung des Hewlett-Packard-Konzerns vervorgegangen: HP wurde im vergangenen Jahr in Hewlett Packard Enterprise (für Cloud, Server, Storage, Software, Netzwerke, Services) und HP Inc. (Drucker und PCs) geteilt. Im Rahmen des Milliarden-Deals mit Micro Focus werden nun weite Teile der HPE-Software-Sparte ausgegliedert.

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