Channel Fokus: Gaming & eSports Gaming wächst weiter
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Gaming wird als Hobby durch die steigenden Speicherpreise immer teurer. Trotzdem sieht der Handel weiter Wachstum für das Geschäft mit Gaming-Hardware. Dazu trägt auch die anhaltende eSports-Begeisterung ihren Teil bei.
Eigentlich müssten bei den Herstellern von Gaming-Rechnern, deren Komponenten und anderer Gaming-Hardware die Alarmsirenen schrillen: In den einschlägigen Foren häufen sich die Posts, in denen Gamer erklären, sich wegen der massiv gestiegenen Preise für Arbeitsspeicher, SSDs und Grafikkarten ein anderes Hobby suchen zu wollen. Die Künstliche Intelligenz ist geradezu zum Hassobjekt geworden, da DRAM, SSDs, CPUs und GPUs massenhaft in die großen KI-Datacenter wandern, was die Preise weiter nach oben treibt. Einige Gamer versteigen sich gar in die Theorie, dass Nvidia die Herstellung der Geforce-Karten aufgeben wolle, um alle Spieler zum Cloud-Gaming zu zwingen.
Tatsächlich bleiben der Handel und die Hersteller erstaunlich gelassen und setzen darauf, dass das Wachstum bei der Gaming-Hardware weitergeht. Dafür, dass dem so ist, gibt es auch einige Indizien. So führen viele der Gamer, die sich momentan so lautstark beklagen, in ihren Forensignaturen bereits die aktuellsten Ryzen-X3D-Prozessoren von AMD und die schnellsten Grafikkarten von Nvidia und AMD auf. Damit sind sie, was CPU und GPU angeht, sowieso auf dem neuesten Stand und dieses Jahr werden wohl auch keine neuen Top-Produkte mehr auf den Markt kommen. Nvidia soll die Einführung der eigentlich schon fertigen Super-Versionen der Geforce-RTX-5000-Karten auf Eis gelegt haben, da die dafür nötigen GDDR7-Chips mit 3 GB Kapazität derzeit exorbitant teuer sind. Geforce-RTX-Karten mit Rubin-GPUs und AMDs nächste Radeon-Generation mit RDNA 5 könnten sogar erst Ende 2027 oder Anfang 2028 auf den Markt kommen, da die GPU-Fertigung derzeit mit den lukrativeren Datacenter-GPUs ausgelastet ist. Bei den Prozessoren sieht es ähnlich aus: AMDs Ryzen mit Zen-6-Architektur wird wohl ebenfalls erst Ende 2026 auf den Markt kommen, ebenso wie Intels Nova Lake. Den wird es dann auch in Varianten mit zusätzlichem L3-Cache als Konkurrenz für AMDs Ryzen X3D geben.
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