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Lenovo Yoga 7i, Slim 7i, Slim 7i Pro, Slim 7 Pro und Yoga 6 Fünf mal Yoga mit AMD Ryzen und Intel Tiger Lake

| Autor: Klaus Länger

Gleich fünf neue Yoga-Modelle bringt Lenovo in den nächsten Monaten auf den Markt. Drei davon mit Intels kommendem Tiger-Lake-Prozessor und zwei mit einem AMD Ryzen 4000 als Prozessor. Zu den Neuheiten gehören Convertibles und Clamshell-Notebooks.

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Das größte unter den fünf neuen Yoga-Modellen von Lenovo ist das Convertible Yoga 7i. Es kommt, wie hier zu sehen, im 14-Zoll, oder im 15,6-Zoll-Format. Als CPU dient der neue Tiger Lake von Intel.
Das größte unter den fünf neuen Yoga-Modellen von Lenovo ist das Convertible Yoga 7i. Es kommt, wie hier zu sehen, im 14-Zoll, oder im 15,6-Zoll-Format. Als CPU dient der neue Tiger Lake von Intel.
(Bild: Lenovo)

Die Bezeichnung Yoga hat Lenovo ursprünglich nur für die „gelenkigen” Convertible-Notebooks mit 360-Grad-Scharnieren verwendet. Inzwischen ist aus Yoga der Subbrand für Premium-Consumer-Geräte geworden. Daher sind nur zwei der fünf angekündigten Notebooks Yoga-Convertibles, die anderen drei sind dünne und leichte Clamshell-Notebooks.

Tiger Lake: Lenovo prescht vor

Intel hat zwar schon viel über die kommenden Tiger-Lake-Prozessoren gesprochen, die offizielle Ankündigung kommt aber erst am 2. September. Daher bezeichnet Lenovo die kommenden Core-Prozessoren der 11. Generation in den Datenblättern der neuen Yoga-Modelle auch nur als „Next-Gen Intel Core Processors”. Das erste der Lenovo-Geräte mit Intels neuer 10-nm-CPU ist das Convertible Yoga 7i. Das in ein Gehäuse aus sandgestrahltem und anodisiertem Metall gehüllte 2-in-1-Notebook kommt ab November in zwei Größenvarianten: Als 14-Zöller mit einem Gewicht von 1,4 kg und als 1,83 kg schwerer 15,6-Zöller. Bei beiden Modellen füttert die im Prozessor integrierte, leistungsstarke Intel-Xe-GPU einen Touchscreen mit Full-HD-Auflösung. Einen Stift gibt es als optionales Extra. Für den Arbeitsspeicher gibt Lenovo Größen zwischen acht und 16 GB LPDDR4X an, die M.2-SSD mit NVMe-Interface bietet je nach Modell 256 GB, 512 GB oder ein TB Speicherplatz. Zu den Schnittstellen zählen zwei Thunderbolt-4-Ports, eine weitere Neuheit, die mit Tiger Lake eingeführt wird. Wi-Fi 6 ist selbstverständlich mit an Bord. Weitere Ausstattungsmerkmale sind ein Fingerprintreader, Dolby-Atmos-Lautsprecher und eine Webcam mit Schiebeabdeckung. Für die Akkulaufzeit des 14-Zöllers verspricht der Hersteller bis zu 16 Stunden, beim 15,6-Zoll-Modell ist nach 13 Stunden nachladen angesagt. Das 7i mit 14-Zoll-Display soll ab 999 Euro (UVP) kosten, das 15,6-Zoll-Modell ab 1.099 Euro (UVP). Als Termin für die Verfügbarkeit nennt Lenovo den November 2020.

Im selben Monat soll das technisch sehr ähnliche 13,3-Zoll-Notebook Yoga Slim 7i auf den Markt kommen. Allerdings ist es nicht mit einem Full-HD-Panel ausgestattet, sondern mit einem QHD-Screen, der eine Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixel liefert. Die Akkulaufzeit des 1,23 kg leichten Notebooks soll bei bis zu 15 Stunden liegen, der Preis beginnt bei 999 Euro (UVP).

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Lenovo Yoga 6: Mit Ryzen und Stoffverkleidung

Im Oktober soll das Convertible-Notebook Yoga 6 verfügbar sein. Bei dem 13,3-Zoll-Gerät nutzt Lenovo den Ryzen 7 4700U mit acht Cores, acht Threads und integrierter Radeon-Vega-GPU. Beim Arbeitsspeicher stehen acht oder 16 GB DDR4 zur Wahl, bei der NVMe-SSD M.2-Riegel mit bis zu einem TB Speicherplatz. Auch beim WLAN besteht Gleichstand mit den Intel-Geräten: Das Yoga 6 unterstützt Wi-Fi 6. Ein 60-Wh-Akku soll bei dem 1,32-kg-Gerät sogar für eine Laufzeit von bis zu 18 Stunden sorgen. Ein Novum beim Yoga 6 ist, dass der Deckel des Full-HD-Touchscreens komplett mit einem blauen Stoff bezogen ist. Der Startpreis für das Ryzen-Covertible-Notebook liegt laut Lenovo bei 899 Euro (UVP).

Yoga Slim 7 Pro mit Ryzen H oder Tiger Lake

Auf die 14-Zoll-Notebooks Yoga Slim 7 Pro mit AMD Ryzen 4000H und Yoga Slim 7i Pro mit Intel Tiger Lake muss man noch bis Anfang 2021 warten. Beim Intel-Modell macht Lenovo noch keine Angaben zu den konkreten Prozessortypen, das AMD-Modell wird mit Ryzen 5 4600H, Ryzen 7 4800H oder Ryzen 9 4900H lieferbar sein. Beide Notebook-Varianten sind mit 16:10-Displays ausgestattet, die entweder eine Auflösung von 2.880 x 1.800 Pixel oder ein von 2.240 x 1.400 Pixel bieten. Die Panels decken den sRGB-Farbraum zu 100 Prozent ab. Beim AMD-Modell kann der Hexacore oder Octacore-Prozessor mit SMT auf bis zu 16 GB RAM zugreifen, beim Intel-Modell sind bis zu 32 GB Arbeitsspeicher möglich. Die PCIe-SSD ist bei beiden Geräten maximal ein TB groß. Einen weiteren Unterschied gibt es bei der Grafikausstattung: Während das AMD-Notebook prinzipiell nur mit der integrierten Radeon-GPU arbeitet, wird es die Intel-Variante Slim 7i Pro rein mit integrierter Xe-GPU oder mit zusätzlicher Nvidia Geforce MX geben. Dabei kommt voraussichtlich der brandneue MX450 mit PCIe 4.0 und GDDR6 zum Einsatz. Intels Tiger Lake ist der erste Mobilprozessor mit PCIe 4.0, AMD hat beim Ryzen Renoir darauf verzichtet. Beim 1,45 kg schweren AMD-Yoga soll die Akkulaufzeit bis zu 17 Stunden betragen, beim Intel-Gerät eine Stunde länger. Es wiegt je nach Ausstattung zwischen 1,35 und 1,45 kg. Preise für die Yoga-Slim-Pro-Notebooks nennt der Hersteller noch nicht.

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