IT Product Services stellt sich vor FSC-Service-Tochter weckt Misstrauen der Reseller

Redakteur: Sarah Gandorfer

Auf Schloss Faber-Castell bei Nürnberg erläuterte der Deutschland-Chef von Fujitsu Siemens Computers (FSC), Hans-Dieter Wysuwa, seinen Resellern die Geschäftsstrategie für das Jahr 2007. »Ganzheitliche Integration« heißt das Motto und soll Maintenance-Support, Infrastrukturlösungen und Managed Services vereinen. Von den Partnern kritisch beäugt wurde vor allem die neue Fujitsu Siemens IT Product Services (ITPS).

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FSC-Deutschland-Geschäftsführer Hans-Dieter Wysuwa begrüßt die umsatzstärksten Partner.
FSC-Deutschland-Geschäftsführer Hans-Dieter Wysuwa begrüßt die umsatzstärksten Partner.
( Archiv: Vogel Business Media )

Im Schloss Faber-Castell in Stein bei Nürnberg begrüßte FSC seine umsatzstärksten Fachhändler. Diesen erklärte Deutschland-Geschäftsführer Hans-Dieter Wysuwa die neue Geschäftsstrategie. Während man im Jahr 2005 noch einzig auf Soft- und Hardware gesetzt hatte, kam 2006 der Service dazu. 2007 soll nun ganz im Zeichen der Integration stehen, indem auch komplette Infrastrukturlösungen angeboten werden. »Die ganzheitlichen Angebote bieten unseren Kunden einen Mehrwert, sowohl im Enterprise- als auch im Privatkundenbereich«, sagt Wysuwa. Dabei seien Kundennähe, Flexibilität, Innovation und Design die Schlüsselelemente.

Der Anfang Juli frisch als Leiter von IT Product Services (ITPS) berufene Bernd Wagner stellte in einem Vortrag seine neue Dienstleistungssparte vor. Wie IT-BUSINESS berichtete, hatte FSC Ende 2005 das Großkundengeschäft der Siemens Business Services (SBS) aus dem Siemens-Konzern herausgekauft und zum 1. April 2006 unter dem Namen ITPS in das eigene Unternehmen eingegliedert. Derzeit ist die 580 Mitarbeiter zählende Sparte auf der Suche nach weiteren Vertriebskanälen.

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Das Portfolio umfasst unter anderem Hardware- sowie Software-Services und Managed-Services für Clients und Printer. Mit den entstehenden Synergien von FSC und ITPS bräuchte sich der Reseller nicht mehr auf die Hardwarebetreuung beschränken, sondern könne ein komplettes Dienstleitungsangebot erbringen. Die Kompetenzen der Partner würden somit ergänzt, skizzierte der ITPS-Chef die Vertriebssstrategie. Besonders hineinwachsen wolle seine Abteilung in das Lifecycle-Management von PCs, Assets und Konfigurationen. Weitere Aspekte des Angebots werden Managed-Networks, VoIP und Storage. Zum Teil überschneidet sich das Angebot mit dem der Händler. »Hier wird es wohl mal eine Kollision geben, aber dieses Problem gibt es auch beim Wettbewerb mit HP oder Dell«, räumt Wagner ein. »Ein vernünftiges Gespräch sollte die Angelegenheit jedoch klären.«

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